DAS GEDICHT Nr. 16: Die zweite Auflage ist in Druck!

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DAS GEDICHT Nr. 16, 2. Auflage (Januar 2009)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich kann Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen, dass die erste Auflage von DAS GEDICHT Nr. 16 (“gefühlter Puls, rezeptfreie Gedichte”) bereits 8 Wochen nach dem Erscheinen vergriffen ist.

Die zweite Auflage ist in Druck und erscheint am 30. Januar 2009. Insoweit aktualisiert diese Mitteilung die heutige Meldung von Amazon.de, Das Gedicht Nr. 16 sei derzeit nicht lieferbar und ein neuer Erscheinungstermin stehe noch nicht fest.

Selbstverständlich können Sie Ihr Exemplar der Nachauflage direkt bei mir vormerken lassen (die Auslieferung an Sie erfolgt dann automatisch nach Erscheinen, Ende Januar 2009), aber ich hoffe auch, dass Amazon.de sobald wie möglich wieder Vormerkungen von der Ausgabe DAS GEDICHT Nr. 16 (2. Auflage) entgegennimmt.

Die Ausgabe stößt nach wie vor auf ein sehr großes Interesse bei den Leserinnen und Lesern sowie in den Medien, zuletzt haben die Süddeutsche Zeitung und die Fersehillustrierte prisma darauf abgehoben.

Mit dieser guten Nachricht verabschiede ich mich für heute von Ihnen und wünsche Ihnen ein poetisches Wochenende.

Bis ganz bald, Ihr Anton G. Leitner

70. Geburtstag von Anton und Ingrid Leitner

Anton und Ingrid Leitner

Anton und Ingrid Leitner am 13.12.2008 im Atelier von Boerboom & Vogt (München)

Ganz herzlich möchte ich heute auch im Netz meinen Eltern Anton und Ingrid Leitner zu ihrem 70. Geburtstag gratulieren.

Mein Vater Anton Leitner Senior ist bekanntlich Autor in meinem Verlag, für den er eine Serie von sehr erfolgreichen Lateinlernhilfen (inzwischen über 20.000 verkaufte Exemplare) verfasste . Derzeit arbeitet er intensiv am vierten Band der Reihe Prüfung/Lösung/Übung, der im Frühjahr 2010 erscheinen wird. Er feierte am 20. Dezember 2008 im engsten Familien- und Freudeskreis seinen runden Geburtstag.
Anton Leitner Senior ist studierter Altphilologe und ein außergewöhnliches Sprachtalent. Neben Latein und Altgriechisch beherrscht er  die englische und französische Sprache. Er spricht fließend italienisch und spanisch und verfügt desweiteren über Kenntnisse im Neugriechischen, Türkischen und Russischen. Von 1980 bis 2003 leitete er das von ihm gegründete Carl-Spitzweg-Gymnasium in Unterpfaffenhofen-Germering. Die Schule wurde überregional bekannt, weil der persönliche Führungsstil meines Vaters von einem menschlich-liberalen Umgang mit Eltern und Schülern geprägt war, die für ihn stets im Zentrum des Lehrbetriebs standen.

Meine Mutter Ingrid Leitner feiert am morgigen 12. Januar 2009 ihren 70. Geburtstag. Sie verwandte große Geduld, insbesondere auf meine musische Erziehung, und ihr habe ich es wohl entscheidend mit zu verdanken, dass ich meine vielfältigen Ideen auf denjenigen Bereich konzentrieren konnte, den ich vermutlich am besten beherrsche: Die deutsche Sprache. Wie oft hat sie mir als Schüler und Student den Rücken freigehalten!

Ich sage meiner Mutter und meinem Vater ganz herzlich “danke” und betrachte es als besonderes Glück, in diesem Elternhaus aufgewachsen zu sein. Zum Doppeljubiläum habe ich meinen Eltern ein Gedicht aus dem Nachlass von Rainer Maria Rilke ausgesucht, das mir gerade zu diesem Anlass sehr passend erscheint:

SPAZIERGANG

Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an –

und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,
in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen …
Wir aber spüren nur den Gegenwind.

Rainer Maria Rilke

1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier“

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Öffentliche Lesung mit Matthias Politycki und Anton G. Leitner.
25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Kanada und der Schweiz präsentieren Liebespoesie in jeder Beziehung.

Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung. Samstag, 31. Januar 2009, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, (Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt)

Eintritt (inklusive Buffet): € 16,-
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon 08153/3641.

Der Lyrikpreis

Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 31. Januar 2009 erstmals der Lyrikpreis „Hochstadter Stier” verliehen. Sein Stifter, Michael Schuster (Gasthof Schuster), ließ den Stier eigens von der Künstlerin Rosemarie Zacher entwerfen und auf ein Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal malen.

Die Mentoren
Der Hamburger Schriftsteller Matthias Politycki (*1955) zählt zu den renommiertesten deutschen Autoren der Gegenwart. Mit Romanen wie „Herr der Hörner”, „Weiberroman” und zuletzt „In 180 Tagen um die Welt” sorgte er für Furore. „Ich bin von einem Entzücken ins andre geraten”, schwärmte Dichter-Ikone Peter Rühmkorf nach der Lektüre von Polityckis Gedichtband „Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe” (Hoffmann und Campe).

Der Weßlinger Autor Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die viel beachtete Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Sein Lyrikband „Im Glas tickt der Sand” versammelt Poesie aus 25 Jahren. Bei Eichborn erschien Leitners CD-Projekt „Herzenspoesie” (mit Anna Thalbach und Musik von Martin Finsterlin). Bislang edierte er über 30 Anthologien, zuletzt „Gedichte für Nachtmenschen” (dtv) und gilt heute als „der deutsche Lyrikpapst” (Deutsche Welle).

Im literarischen Schaffen von Matthias Politycki und Anton G. Leitner spielt Erotik eine zentrale Rolle. Als Paten des 1. Lyrikwettbewerbs „Hochstadter Stier” servieren sie einen köstlichen Aperitif mit prickelnder Liebeslyrik aus eigener Produktion.

Die Kandidaten
25 Autorinnen und Autoren aus 5 Ländern bewerben sich um den 1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier”, gestiftet von Michael Schuster (Gasthof Schuster, Hochstadt).

Poesie in jeder Beziehung lesen
Claudia Angerer (A-Mils),
Melanie Arzenheimer (Eichstätt),
Manfred Enderle (Leipheim-Riedheim),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim Harms (Düsseldorf),
Alexandra Carina Hobbold (Nettetal),
Eva Höcherl (Pliening),
Adi Hübel (Ulm),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Manfred Moewes (Reichshof-Heienbach),
Frank Norten (E-Sant Josep),
Eva Philipp (CH-Wittenbach),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Gabriele Reisenthel (Schondorf),
Konstanze Reupsch (Golm),
Franziska Röchter (Verl),
Johanna Rösch-Moser (Schondorf),
Ferdinand Scholz (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Barbara Seeberg (Gauting),
Dittmar Werner (Groß-Gerau),
Babette Werth (Berlin),
Helmund Wiese (Gummersbach),
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein)

Das Spektrum der vorgetragen Gedichte reicht von Freundschaft, Liebe über Eifersucht und Hass bis hin zur Versöhnung und spiegelt den Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen wider.

Anton G. Leitner nimmt den Pokal des 1. Lyrikpreises “Hochstadter Stier” (der am 31.1.2009 vergeben wird) in Augenschein

Anton G. Leitner mit dem noch unbemalten Glaskunstobjekt "Hochstadter Stier" am 5.12.2008 in der Kristallglasmanufaktur Theresienthal im Bayerischen Wald (vor dem Bildnis der Namenspatronin der Hütte, der bayerischen Königin Therese, Gemahlin von Ludwig I.

Anton G. Leitner mit dem noch unbemalten Glaskunstobjekt
"Hochstadter Stier" am 5.12.2008
in der Kristallglasmanufaktur Theresienthal im Bayerischen Wald
(vor dem Bildnis der Namenspatronin der Hütte,
der bayerischen Königin Therese, Gemahlin von König Ludwig I.)

Glaskunstobjekt des 1. Lyrikpreises "Hochstadter Stier", noch unbemalt (aber bereits graviert), fotografiert am 5.12.2008 in der Kristallglasmanufaktur Thererisenthal

Glaskunstobjekt des 1. Lyrikpreises "Hochstadter Stier",
noch unbemalt (aber bereits graviert), fotografiert am 5.12.2008
in der Kristallglasmanufaktur Thererisenthal