Umananda doa

So a Gschiss:
I dua, wos i wui.
Du duasd, wosd wuisd.

Wia soin ma dann amoi zam
Kemma, damid mas midnanda
Doa kenna?

Anton G. Leitner

Leitner_AntonG_Schnablgwax-Cover-rzaus:
Anton G. Leitner
Schnablgwax. Bairisches Verskabarett
edition lichtung / edition DAS GEDICHT, 2016
www.schnablgwax.de

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Ankündigung: »Dichtung + Film« zu Heimat und Fremde mit Anton G. Leitner und Moses Wolff sowie dem Film »Il Postino – Der Postmann«

Montag, 9. September 2019 | 19:30 Uhr

Kino Breitwand Gauting
Bahnhofplatz 2  | 82131 Gauting

Dichtung + Film: Fremd in der Heimat, daheim in der Fremde
Literaten: Anton G. Leitner und Moses Wolff
Film: Il Postino – Der Postmann (von Michael Radford)

Eintritt: 15 €

Kartenreservierung via:
Fünf Seen Filmfestival – 13. internationales Festival des mitteleuropäischen Films,  04.09. bis 12.09.2019
Festival-Webseite allgemein: www.fsff.de
Direkt zu den Veranstaltungskarten:
http://www.fsff.de/home/cm/fff-current-film/index.9899.html

 

Ankündigung zur »Heimat und Fremde«-Ausgabe von »Dichtung + Film« im fsff-Programm

Unter dem verbindenden Titel »Fremd in der Heimat, daheim in der Fremde« wird die beliebte Veranstaltungsreihe »Dichtung + Film« fortgesetzt, die traditionell das Fünf Seen Filmfestival bereichert. Heuer feiert die Reihe dabei ein echtes Jubiläum: Bereits ein Jahrzehnt lang führt »Dichtung + Film« das geschriebene und live vom Autor vorgetragene Wort mit dem cineastischen Lichtbildgenuss zusammen.

Festivalleiter Matthias Helwig und Poesievermittler Anton G. Leitner haben sich durch ihr Engagement im cineastischen und literarischen Bereich deutschlandweit und international einen Namen gemacht. Als sie vor gut zehn Jahren aufeinandertrafen, begriffen sie das schnell als Glücksfall und entwickelten gemeinsam die Reihe »Dichtung + Film« für das fsff. In diesem Format bündeln sie die kreativen Energien ihrer jeweiligen Metiers. Ihre Gemeinschaftsveranstaltungen kombinieren Live-Lesungen mit einer nachfolgenden Filmvorführung, wobei Kino- und Wortkunst thematisch miteinander korrespondieren.

Für den kommenden »Dichtung + Film«-Abend, der wieder einen sehr vielseitigen Kunst- und Kulturgenuss verspricht, versprechen Anton G. Leitner und Moses Wolff ein bayrisches Vers- und Wortvergnügen, bevor dann der fünffach für den Oscar nominierte Film (Regie, Hauptdarsteller, Film, Drehbuch, Filmmusik) »Der Postmann« von Michael Radford den Abend abrundet.

 

Teil 1: Komik und Verskabarett in weiß-blauen Gefilden:
Gedichte und Geschichten von und mit Anton G. Leitner und Moses Wolff

Moses Wolff und Anton G. Leitner kennen sich aus in der urbairischen Kunst des Derbleckens: Sprachmächtig erläutern sie mal kernig, mal filigran, wie schnell auf der Wiesn der Maßkrug zum schlagenden Argument wird, was das Dorf in der Stadt oder die Städter im Dorf zu suchen haben oder wie sich Wahlverlierer als Wallfahrer Blasen laufen. Alles wird entblättert, bis die geschönten Fassaden bröckeln. Es ist zum Lachen und zum Weinen, fast »wia im ächdn Lem«.

 

Teil2: Il Postino – Der Postmann

IT, 1994 | 108 Min. | Buch und Regie: Michael Radford
Darsteller: Philippe Noiret (Pablo Neruda), Massimo Troisi (Mario Ruoppolo), Maria Grazia Cucinotta (Beatrice Russo)

Mitte der 1950er Jahre befreundet sich der chilenische Dichter Pablo Neruda auf einer italienischen Insel im Exil mit dem Postboten Mario Ruoppolo. Der weltberühmte Lyriker unterstützt seinen einfachen Freund dabei, das Herz der schönen Beatrice mit Hilfe von Liebesgedichten für sich zu gewinnen. Der Komponist Luis Bacalov wurde für seine Filmmusik mit dem Oscar ausgezeichnet.

 

Anton G. Leitner (Foto: Volker Derlath)

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Der examinierte Jurist lebt als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling (Lkr. Starnberg). Er publizierte bislang zwölf lyrische Einzeltitel, u. a. »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« (2016). Eine Werkauswahl seiner Gedichte wurde ins Englische übertragen und 2018 unter dem Titel »Selected Poems 1981–2015« bei SurVision Books in Dublin publiziert. Seit 1993 gibt Leitner die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT in seinem Verlag heraus. Darüber hinaus edierte er über vierzig Anthologien in Premium-Verlagen. Mit seiner Sammlung »Ois is easy. Gedichte aus Bayern« hat er den weiß-blauen Freistaat lyrisch neu kartografiert. Zuletzt erschienen bei Reclam seine Sammelbände »Heimat. Gedichte« (2017) und »Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt« (2018). Leitner wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem V. O. Stomps-Preis der Stadt Mainz, dem Bayerischen Poetentaler und mit dem Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung (2016). Er ist Mitglied der Münchner Turmschreiber.
www.AntonLeitner.de, www.Schnablgwax.de und www.DasGedicht.de

Moses Wolff wurde 1969 in München geboren, wohin es ihn – trotz längerer Auslandsaufenthalte insbesondere in Griechenland – immer wieder zurückzieht. Er machte sich als Schauspieler, Schriftsteller, Komiker und Musiker weit über die Grenzen Bayerns hinaus einen Namen. Als Münchner Urgestein gehört er zu den Gastgebern und Bühnenstars der legendären sonntäglichen »Schwabinger Schaumschlägershow«, die bis heute mehr als 500 mal die Bühne des dortigen »Vereinsheims« gerockt hat. Zusammen mit Arnd Schimkat schrieb Wolff den Roman »Highway to Hellas« (Piper, München 2014) und das darauf basierende Drehbuch, das mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmt wurde. Im August 2019 erscheint bei Piper sein neuer Band »Ozapft is! – Das Oktoberfest-Handbuch«. 2015 wurde Moses Wolff mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet.
www.moses-wolff.de

 

Weiteres Info-Material:
Veranstaltungsseite zur »Gedicht + Film«-Ausgabe » Fremd in der Heimat, daheim in der Fremde« im fsff-Programm (PDF)

 

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Ankündigung: »Verliebt in den Sommer« mit Anton G. Leitner und Zwoa Bier – poetisch, komisch und typisch bayrisch

Freitag, 5. Juli 2019, ab 19 Uhr

Alter Bahnhof Steinebach
Bahnhofstraße 2  | 82237 Steinebach
Gut errreichbar auch mit der S-Bahn aus München: S 8 Richtung Herrsching, Haltestelle Steinebach

Eintritt: 15 € (erm. 7 €)
Kartenreservierung unter: alter-bahnhof-steinebach.de

Die Lyriknacht »Verliebt in den Sommer« mit Anton G. Leitner und Zwoa Bier ist eine Veranstaltung der Gemeinde Wörthsee.

 

Poetisch, bayrisch, komisch und unterhaltsam sowie natürlich auch ein wenig romantisch – das verspricht die Lyriknacht »Verliebt in den Sommer« zu werden. Der Lyriker und Herausgeber Anton G. Leitner (Weßling) und das musikalische Münchner Duo Zwoa Bier, das bayrischen Gitarrenrock bietet, bringen urtümlichen und künstlerischen Schwung und ganz viel Wortkunst in den Alten Bahnhof.

Anton G. Leitner liest sonnige und wonnige Lockverse im hochdeutschen Zungenschlag sowie freilich waschechte bairische Schnablgwaxe über Lust und Verlust. Und die bayrisch-melankomische Liedermanufaktur Zwoa Bier umreißt dasselbe Thema mit lebensnahen und gewissermaße ebenfalls poetischen Texten in bayrischer Mundart zu mitreißenden Gitarrenklängen.

»In stimmungsvollem Ambiente im Alten Bahnhof Steinebach werden die Gäste kulinarisch sehr gut versorgt, poetisch bestens unterhalten und musikalisch in Schwingungen versetzt.« Da ist sich die Kulturbeauftragte von Wöthsee, Juliane Seeliger-von Gemmingen, sicher.

 

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath (München 2018)

Anton G. Leitner wurde 1961in München geboren. Der vielfach ausgezeichnete Poet, Herausgeber und Verleger lebt in Weßling (Landkreis Starnberg). Seit 1993 ediert er die Jahresschrift DAS GEDICHT. Bislang sind von ihm zudem zwölf Lyrikbände und 40 Anthologien erschienen. Eine Werkauswahl seiner Gedichte wurde ins Englische übertragen und erschien im November 2018 unter dem Titel »Selected Poems 1981–2015« in Dublin. Bislang sind von ihm zwölf lyrische Einzeltitel erschienen, u. a. der Mundart-Band »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« (Hardcover, auch als E-Book verfügbar) und das gleichnamige Hörbuch (2016).

Links: www.AntonLeitner.de, www.Schnablgwax.de und www.DasGedicht.de

 

 

Wollen »die Titelblätter und die Frauen der Republik erobern«: Zwoa Bier

Zwoa Bier, das sind der Michi und der Sepp, genauer: Michi Schauer und Sepp Bastl. Die zwei Münchner Buben, die schon seit Kindergartentagen befreundet sind, wollen mit bairischen Texten voller Bier und Verstand, mit authentischer bayrischer Rockmusik begeistern und mit ihrer Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft die Bühnen und Fernsehshows des Freistaats und der Republik erobern. Zuletzt erschienen ist ihre EP »Wochenende«; dieses Jahr im Herbst kommt ihr nach »Ganz ehrlich« (2013) und »Hund’ sans scho …« (2014) drittes Album heraus. www.ZwoaBier.de

 

Weiteres Info-Material:

Veranstaltungsflyer vorne (JPG)
Veranstaltungsflyer hinten (JPG)
Offizielles Einladungs-PDF der Gemeinde Wörthsee

 

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Ankündigung: Präsentation DAS GEDICHT 26 und lyrische Geburtstagsmatinee auf den Düsseldorfer Literaturtagen

Sonntag, 16. Juni 2019, ab 11 Uhr

»DAS GEDICHT #26: Gegen die Mauer in den Köpfen. Eine lyrische Geburtstagsmatinee«

Literaturbüro NRW | Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90 | 40210 Düsseldorf

Eintritt frei
Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage

 

Aus dem Programmheft der Düsseldorfer Literaturtage 2019

Die wichtigste Wende in der deutschen Nachkriegsgeschichte war der Mauerfall von 1989. Im Herbst jährt sich dieser deutschdeutsche Umbruch mit seinen globalen Auswirkungen zum 30. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet sich die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT in ihrer 26. Folge den großen und kleinen Wendepunkten – im Politischen wie im Privaten – und der Macht der Poesie, die Mauern in den Köpfen sichtbar zu machen und einzureißen.

GEDICHT-Herausgeber Anton G. Leitner, der am 16. Juni 1961, im Jahr des Mauerbaus, geboren wurde, stellt an seinem heutigen Geburtstag die Wende-Ausgabe im Rahmen einer Matinee vor. Mit ihm zusammen lesen diese Poetinnen und Poeten: Klára Hurková (Aachen), Barbara Maria Kloos (Köln), Wolfgang Richter (Düsseldorf), Till Rodheudt (Kempen), Sabine Schiffner (Köln), Ralf Thenior (Dortmund) und Weinrich Weine (Ratingen).

Moderation: Michael Serrer (Literaturbüro NRW)

Veranstalter: Literaturbüro NRW e. V.

in Zusammenarbeit mit Anton G. Leitner | DAS GEDICHT

 

Die »Wende«-Doppelanthologie von DAS GEDICHT kennt kein eindeutiges Hinten und oder Vorne, lässt sich von beiden Seiten lesen.

Bibliographische Angaben:

Anton G. Leitner / Melanie Arzenheimer (Hrsg.)

Wendepunkte | Der poetische Dreh

DAS GEDICHT Bd. 26

176 Seiten (Wendebuch, 2 x 88 Seiten)

€ 14,00 [D] / € 14,40 [A]

ISBN 978-3-929433-84-5

 

 

Weitere Infos zu DAS GEDICHT #26:

Glückliche Zufälle oder verpasste Chancen wirbeln uns täglich durcheinander. Aber auch Umwälzungen in Politik und Gesellschaft können alles auf den Kopf stellen. 140 Dichterinnen  und Dichter aus zehn Nationen halten im 26. Band der Lyrikzeitschrift den Moment des Kippens in die eine oder andere Richtung fest. Sie bedichten die Geburt eines wiedervereinigten Landes genauso wie die Geburt eines Kindes.

Neben den Poetinnen und Poeten, die im Literaturbüro NRW am 16. Juni 2019 auftreten, sind u. a. auch Sujata Bhatt, Uwe Kolbe, Helmut Krausser, Günter Kunert, Paul Maar und Gerhard Rühm in der Ausgabe mit Erstveröffentlichungen vertreten.

 

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath (München 2018)

 

Vita des Herausgebers und Geburtstagfeiernden:

Anton G. Leitner wurde 1961, im Jahr des Mauerbaus, in München geboren. Der vielfach ausgezeichnete Poet, Herausgeber und Verleger ediert seit 1993 die Jahresschrift DAS GEDICHT. Bislang sind von ihm zwölf Lyrikbände und 40 Anthologien erschienen. Eine Werkauswahl seiner Gedichte wurde ins Englische übertragen und erschien im November 2018 unter dem Titel »Selected Poems 1981–2015« in Dublin.

 

 

 

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Gegen die Mauer: Lyriade rund um die »Wende«-Ausgabe von DAS GEDICHT in der Guardini Galerie, Berlin

»Gegen die Mauer«
Lyriade rund um DAS GEDICHT 26
Dienstag, 21. Mai 2019, ab 19:00 Uhr
Guardini Galerie, Askanischer Platz 4, 10963 Berlin
In Kooperation von DAS GEDICHT, Guardini Stiftung e. V., Erzbistum Berlin
Eintritt: frei

Einladungsflyer zur »Gegen die Mauer«-Lesung: Die politische Wende steht klar im Mittelpunkt.

In großen und kleinen poetischen Drehungen schreiben Autorinnen und Autoren 30 Jahre nach dem Mauerfall GEGEN DIE MAUER in den Köpfen. Die Wende steht 2019 – buchstäblich, symbolisch, poetisch – im Mittelpunkt der Jahresschrift DAS GEDICHT, deren 26. Folge von Anton G. Leitner und Melanie Arzenheimer herausgegeben wurde.

11 Lyrikerinnen und Lyriker, die mit Gedichten in diesem Band vertreten sind, darunter der Herausgeber selbst, lesen am Abend des 21. Mai in der Guardini Galerie. Der ehemalige DDR-Dissident und Liedermacher Salli Sallmann sorgt mit Gitarre und Gesang für renitente Töne.

DAS GEDICHT 26: Die »Wende«-Doppelanthologie, die sich von vorne wie von hinten lesen lässt, steht im Zentrum der »Gegen die Mauer«-Lyriade.

Alle auftretenden Wortkünstler stellen Fragen, die bis heute, im seit drei Dekaden wiedervereinigten Deutschland, ihre Relevanz nicht verloren haben: Welche Sprache entsteht in einer ummauerten Stadt, in einem geteilten Land, in einer Wende- und Umbruchzeit, in Freiheit und Gefangenschaft? Sprache ist mehr als nur Ausdruck, sie ist Identität; sie schafft Gegenwart.

Mit: Gisbert Amm, Lars-Arvid Brischke, Rumiana Ebert, Norbert Hummelt, Anton G. Leitner, Maik Lippert, Salean A. Maiwald, Lutz Rathenow, Bastian Reinert, Georg Maria Roers und Babette Werth

Musik: Salli Sallmann

Moderation: Andreas Öhler und Patricia Löwe

 

 

 

Gemeinsam veranstalten diese Kooperationspartner die Lyriade »Gegen die Mauer«, in deren Zentrum DAS GEDICHT 26 »Wendepunkte / Der poetische Dreh« steht.

Und hier gibt es den Flyer zur Veranstaltung im PDF-Format.

 

 

 

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#ungesagt göttlich: Erlanger Poesienacht am 30. März

Erlanger Poesienacht
#ungesagt göttlich
Samstag, 30.03.2019, ab 19.30 Uhr
10 Euro (ermäßigt 5 Euro)
Kreuz+Quer, Haus der Kirche
Bohlenplatz 1, 91045 Erlangen

Lesezeichen zur Erlanger Poesienacht mit einem Gedicht von Michael Augustin.

Unter dem Motto »#ungesagt göttlich« lädt BildungEvangelisch (Erwachsenenbildung im Dekanat Erlangen) in Kooperation mit DAS GEDICHT zur Erlanger Poesienacht ins Haus der Kirche »Kreuz+Quer«. Acht Dichterinnen und Dichter aus ganz Deutschland präsentieren dort Verse rund ums Thema Spiritualität und Religion, dazu gibt’s Gespräche über Glauben und Schreiben sowie Violin-Musik.

Es lesen Michael Augustin (Bremen), Sujata Bhatt (Bremen), Barbara Maria Kloos (Köln), Fitzgerald Kusz (Nürnberg), Anton G. Leitner (Weßling), Georg Maria Roers SJ (Berlin), Sabine Schiffner (Köln) und Ludwig Steinherr (München). Musikalisch umrahmt wird die Poesienacht von Pawel Zalejski (Fürth), Violine. Durch den Abend führt Christian Düfel.

Hintergrund und Idee der Erlanger Poesienacht »#ungesagt göttlich« werden durch den offiziellen Veranstaltungstext deutlich:

»Lyrik ist eine Sprache für das Unsagbare: Sie hilft, Wortneuland zu entdecken. Es gibt einen gemeinsamen Nenner von Lyrik und Religion, weil beide im Stande sind, das Nicht-Sagbare, das Göttliche in der Welt zwischen den Zeilen auszudrücken. Lyrik kann helfen, Worte sogar dort zu finden, wo nur noch Schweigen herrscht. Sie kann – natürlich auch in Mundart – ein Sprachrohr der Unendlichkeit sein und in Tiefen vordringen, die unserer Alltagssprache verschlossen bleiben.

Banner zur Erlanger Poesienacht mit Versen von Sujata Bhatt.

Gedichte stehen im Mittelpunkt des Abends. Neben Lesungen gibt es auch Gesprächsrunden mit den SchriftstellerInnen und musikalische Einwürfe. Renommierte, international bekannte LyrikerInnen stellen im Rahmen der Erlanger Poesienacht eigene Sprachinnovationen in kurzen Lesungen vor, um Ausrufezeichen gegen die Sprachlosigkeit in der Gesellschaft und für die Kraft der Poesie zu setzen.«

Schon jetzt zeigen sich Veranstalter und Location bestens auf die Erlanger Poesienacht vorbereitet: Aufwändig gestaltete Gedichtbanner und -lesezeichen machen neugierig auf die Lesung und bringen Poesie in den Alltag.

Unser in dieser Meldung abgebildetes Bilderpaar ist übrigens auch ein ganz besonderes, denn es korrespondiert gleich mehrfach miteinander und dem Veranstaltungsthema: Es enthält Verse von Michael Augustin und Sujata Bhatt, die sie wechselseitig auch ins Deutsche bzw. Englische übertragen haben. Ungesagt und doch grundlegend ist hierbei: Die beiden sind verheiratet. (jeh)

 

 

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Winter mit Aussicht – Anton G. Leitner und Andreas H. Drescher lesen Poesie und Prosa zwischen Eiszeit und Heißzeit

Dienstag, 5. Februar 2019, 19:30 Uhr
Stadtbibliothek Saarlouis
(Kaiser-Friedrich-Ring 26 | Theater am Ring, 66740 Saarlouis)
Eintritt frei

Die Stadtbibliothek Saarlouis und die vhs Saarlouis laden zur Autorenlesung »Winter mit Aussicht« ein. Dabei trifft atmosphärisch dichte Prosa, die im Saarland wurzelt, auf gepfefferte »Schnablgwaxe« aus Bayern.

Im Duett widmen sich Andreas H. Drescher (Saarlouis) und Anton G. Leitner (München) zunächst den Zeiten der Kälte in Natur und Gesellschaft. Um sich vor Frostbeulen zu schützen, macht Verskabarettist Leitner seiner weiß-blauen Heimat mächtig Feuer unterm Hintern, während Drescher u. a. vom großväterlichen Winter des Lebens erzählt, aus seinem Roman »Kohlenhund«.

Aber weil auch bei eisigen Temperaturen schon die Hoffnung auf wärmere Tage keimt und weil auf jedes Ende einer neuer Anfang folgt, sprießen nach der Pause Liebe und Seitenhiebe in Frühlingspoesie und Sommerprosa. Zum Abschluss der bairisch-saarländischen Literaturbegegnung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den beiden Schriftstellerfreunden.

 

Andreas H. Drescher. Foto: Werner Richter

Andreas H. Drescher wurde 1962 in Schwalbach (Lkr. Saarlouis) geboren und lebt heute in Saarlouis. Er studierte Germanistik, Politik und Philosophie, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben widmete.

Sein besonderes Interesse gilt der Fusion von Literatur mit Bildender Kunst und Neuen Medien. 2017 erhielt er als »Grenzgänger zwischen Literatur, Kunst, Film und Musik« den »Kulturpreis für Kunst und Wissenschaft« des Landkreises Saarlouis, außerdem wurde ihm ein Künstlerstipendium auf Schloss Wiepersdorf zuerkannt.

Dreschers 2018 erschienener Roman »Kohlenhund« sorgte auch überregional für Aufsehen. Internet: www.edition-abel.de

 

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Der examinierte Jurist lebt als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling bei München. Seit 1993 ediert er die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT, die sich zu einem internationalen Forum für Gegenwartslyrik entwickelt hat.

Bislang publizierte er zwölf lyrische Einzeltitel, im Jahr 2016 den Mundart-Band »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« und das gleichnamige Hörbuch. Eine Werkauswahl seiner Gedichte wurde ins Englische übertragen und ist Ende 2018 in Dublin unter dem Titel »Selected Poems 1981–2015« erschienen. Derzeit wird eine Auswahl seiner Gedichte ins Französische übersetzt und 2019 in Frankreich publiziert.

Außerdem veröffentlichte er mehr als 40 Anthologien in deutschen Premium-Verlagen wie dtv oder Reclam, zuletzt »Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt« (2018). Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem »Tassilo-Kulturpreis« der Süddeutschen Zeitung (2016). Internet: www.AntonLeitner.de und www.dasgedicht.de

 

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