relax-Lyrik in „Die Welt“ und „Süddeutsche Zeitung“

Liebe Besucherinnen und Besucher,

es freut mich sehr, dass meine drei dtv-Mini-Anthologien „power“, relax“ und „smile“ innerhalb weniger Tage schon von zwei wichtigen Tageszeitungen besprochen worden sind. Am Samstag, den 30. Mai 2009 widmete Dorothea von Törne in der Berliner Tageszeitung „Die Welt“ relax-lyrik einen Beitrag in ihrer Rubrik „Kurz und knapp“, der auch online  publiziert ist.

Und am heutigen Freitag, den 5. Juni 2009, rezensiert Harald Eggebrecht die drei Minis unter dem Titel „Lust auf Lyrik“ auf der Literaturseite der „Süddeutschen Zeitung“ (S. 14).

Meine drei dtv-Mini-Anthologien laufen, soweit ich es als Herausgeber mitbekomme, glänzend an.  Es hat mir ein großes Vergnügen, aber auch ziemlich viel Arbeit bereit, zusammen mit dtv dieses neue Buchformat für Lyrik zu entwickeln, das ja auch Jugendliche ansprechen soll, genaugenommen also Leserinnen und Leser zwischen 15 und 100 Jahren, ein „Crossover-Projekt“, wie es unter Buchmenschen so schön heißt. dtv hat für dieses neue Buchformat sogar ein eigenes Verkaufsdisplay fertigen lassen, das 30 dieser Bücher fassen kann. Angesichts der Tatsache, dass die drei Titel überwiegend Originalbeiträge enthalten, kosten sie mit € 4,95 pro Band wirklich wenig.

Ich halte es für goldrichtig, dass dtv mitten in der Wirtschaftskrise meine neue Lyrikserie mit Nachdruck und unbeirrt auf den Markt gebracht hat. Denn die Lyrik entzieht sich für meine Begriffe weitgehend der materiellen Bewertung, ist also völlig unabhängig von wechselnden Aktienkursen, ihr immaterieller Wert ist aber, im Gegensatz zu Wertpapieren, erheblich. Ich wage zu behaupten, dass auch unseren Managern und Politikern die Lektüre von Lyrik gut,  ja sogar sehr gut  täte. Dies würde vielleicht ihre Phantasie stimulieren und folglich manche ihrer Entscheidungen kreativer und nachhaltiger ausfallen lassen.

Der Deutsche Taschenbuch Verlag (dtv) ermöglicht übrigens inzwischen auch auf seiner Website einen elektronischen Blick in „power-lyrik„, „relax-lyrik“ und „smile-lyrik„. Lesen Sie also selbst und investieren Sie ggf. 3 mal € 4,95 in diese Titel. Ich glaube, die Investition lohnt sich. Und die Mini-Anthologien sind auch ein schönes Mitbringsel …

Ich bin übrigens auch über die Gestaltung der drei Titelblätter sehr glücklich und habe selten so schön gestaltete Bücher „außer Haus“ machen dürfen. Ein dickes Dankeschön an meine beiden Lektorinnen Maria Schedl-Jokl und Eva-Maria Prokop, die meinen Enthusiasmus für Poesie teilen und von denen selbst so ein erfahrener Lyrikarbeiter wie ich (inzwischen vermittle ich ja seit fast 30 Jahren Poesie) noch etwas dazulernen kann.

Ansonsten arbeiten derzeit Friedrich Ani und ich auf Hochtouren an der neuen Ausgabe von DAS GEDICHT (Nr. 17), die zur Frankfurter Buchmesse 2009 erscheint. Ich glaube, wir werden eine ganz besondere Folge vorlegen. Es geht darin um Angst und um poetische Wege aus der Angst, ein spanndendes Thema, für das auch viele sehr bekannte Kolleginnen und Kollegen eigens zur Feder gegriffen haben …

Ich wünsche Ihnen ein sonniges und poetisches Wochenende und melde mich an dieser Stelle demnächst wieder mit Neuigkeiten. Heute werde ich noch meine Mittelschnauzerin „Nelly“ um den Weßlinger See ausführen, sie steht gerade neben meinem Schreibtisch im Verlag und fordert mit wedelndem Schwanz ihr Gassi-Recht ein.

Ich muss also jetzt schnell weg. Bis bald
Ihr Anton G. Leitner

Friedrich Ani und Nicola Bardola feiern ihren 100. Geburtstag

Cent'anni Ani & Bardola: Nicola Bardola und Friedrich Ani begrüßen am 8. Mai 2009 ihre Geburtstagsgäste im Münchner "gap"

Cent'anni Ani & Bardola: Nicola Bardola und Friedrich Ani begrüßen am 8. Mai 2009 ihre Geburtstagsgäste im Münchner "gap"

Iris und Said feiern mit
Iris und Said feiern mit
Anton G. Leiter und Felizitas Leitner bei Tisch

Anton G. Leitner und Felizitas Leitner bei Tisch

Nicola Bardola und Friedrich Ani schneiden am 8. Mai 2009 im gap (München) ihren Geburtstagskuchren an. Anis Jugendfreund Martin assistiert.

Nicola Bardola und Friedrich Ani schneiden ihren Geburtstags-Rüblikuchen an. Anis Jugendfreund Martin assistiert.

Welttag der Poesie am 21. März 2009


Liebe Besucherinnen und Besucher,

 am diesjährigen UNESCO-Welltag der Poesie bin ich selbst so sehr mit meiner eigenen Lyrik beschäftigt (ich arbeite zur Zeit an einem neuen Gedichtband), dass ich mich nur kurz an dieser Stelle im Netz bei Ihnen melden kann.

 Apropos  „Welttag der Poesie“: In diesen Tagen habe ich mich sehr gefreut, weil ich aus der Hauptstadt der Mongolei Ulaanbaatar ein Belegstück des neuen „World Poetry almanac 2008″ erhalten habe. Er versammelt in englischer Sprache Gedichte von 150 Lyrikern aus 70 Ländern der Welt, darunter Bei Dao, Luo Ying (China), Fernando Rendón (Kolumbien), Yves Bonnefoy (Frankreich), Hugo Claus (Belgien, 2008 verstorben) und Adonis (Syrien).

 Natürlich betrachte ich es als besondere Ehre, dass Chefherausgeber Hadaa Sendoo, selbst ein bekannter Lyriker, zwei Gedichte von mir („Isarsommer“ und „Schnee, Mann“) aufnahm, die Richard Dove ins Englische übertragen hat („Summer by the river Isar“ und „Snow, Man“).

 Ich stelle Ihnen zum diesjährigen „Welttag der Poesie“ ein Gedicht aus dem neuen Gedichtband „Come back to earth“ von Hadaa Sendoo vor, dessen Poesie in 20 Sprachen übersetzt wurde und der als Professor an der Mongolischen Nationaluniversität lehrt:

Root

I am live and I can see
The root of rivers, the root of grass
The root of the sky, the root of rocks
The root of poetry

When I pass away, I will dream
The poetry of the root, the rocks of the root
The sky oft the root, the grass of the root
The rivers of the root

poetry talk in Wien: lyrik schreiben – lyrik managen

Christian Ide Hintze, Felizitas Leitner, Augusta Laar und Dominik Riedo bei der Vorbesprechung für den poetry talk am 27.2.2009 in der "Schule für Dichtung" (sfd), Wien

Christian Ide Hintze, Felizitas Leitner, Augusta Laar und Dominik Riedo bei der Vorbesprechung für den poetry talk am 27.2.2009 in der "Schule für Dichtung" (sfd), Wien

Anton G. Leitner und Christian Ide Hintze bei der Vorbesprechung in der Schule für Dichtung (sfd), Wien
Anton G. Leitner und Christian Ide Hintze bei der Vorbesprechung in der Schule für Dichtung (sfd), Wien
Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze, Augusta Laar und Dominik Riedo beim poetry talk am 27.2.2009 im "depot", Wien

Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze, Augusta Laar und Dominik Riedo beim poetry talk am 27.2.2009 im "depot", Wien

Anton G. Leitner liest im "depot", Wien
Anton G. Leitner liest im „depot“, Wien
Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze und Augsta Laar beim poetry talk im "depot", Wien

Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze und Augsta Laar beim poetry talk im "depot", Wien

Das Publikum verfolgt die Podiumsdiskussion beim poetry talk im "depot", Wien
Das Publikum verfolgt die Podiumsdiskussion beim poetry talk im „depot“, Wien
Anton G. Leitner mit Sigrun Höllrigl nach dem poetry talk im depot, Wien

Anton G. Leitner mit Sigrun Höllrigl nach dem poetry talk im depot, Wien

Christel Fallenstein und Anton G. Leitner nach dem poetry talk im "depot", Wien

Christel Fallenstein und Anton G. Leitner nach dem poetry talk im "depot", Wien

Die Wiener Lyriker Rudolf Kraus und Manfred Chobot am 28.02.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Die Wiener Lyriker Rudolf Kraus und Manfred Chobot am 28.02.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Anton G. und Felizitas Leitner am 28.2.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Anton G. und Felizitas Leitner am 28.2.2009 im Café Rüdigerhof, Wien

„poetry talk“ mit Anton G. Leitner in Wien

 

 
Liebe Besucherinnen und Besucher,

dieser Tage erreichte mich die Brand-eMail einer jungen Berliner Verlegerin, die mit dem Aufruf „Kunst braucht Mäzene“ ihren Verlag aus einer offensichtlich prekären Finanzlage retten möchte. Natürlich schaden Mäzene der Kunst nicht, aber nach meiner festen Überzeugung braucht ein Lyrik-Verlag vor allem eines: Menschen, die seine Titel kaufen und lesen. Ich selbst kaufe jährlich dutzende von Gedichtbänden und kann nur allen raten, es mir in dieser Hinsicht gleich zu tun. Dann erübrigen sich auch panische Hilferufe nach mäzenatischen Rettern aus der Not. Denn natürlich ist auch ein Lyrik-Verlag dem wirtschaftlichen Gesetz von Angebot und Nachfrage ausgesetzt. Und was nützen ihm Mäzene, die Bücher finanzieren, die am Ende niemand liest?

Solche und ähnliche Fragen erörtere ich auf einer spannenden Veranstaltung (Diskussion mit kurzer Lesung)  an diesen Freitag in Wien – zusammen mit meinen Kollegen Dominik Riedo (Schweiz) und Christian Ide Hintze (Wien). Ich würde mich sehr freuen, am Freitag alle Liebhaberinnen und Liebhaber der Lyrik in Wien im „depot“ persönlich begrüßen zu dürfen.

Und hier noch einmal die gebündelten Informationen zur Veranstaltung:

poetry talk
lyrik schreiben – lyrik managen

 drei dichter aus der schweiz, österreich und deutschland treffen sich zum poetry-talk:

DOMINIK RIEDO, dichter und kulturminister der schweiz – CHRISTIAN IDE HINTZE, dichter und initiator der schulen für dichtung in wien und medellín – ANTON G. LEITNER, dichter und verleger der lyrikzeitschrift „das gedicht“ in weßling bei münchen.

 zwischen mundart, schrift und lautpoesie liegen die spannungsfelder in der entwicklung von lyrik. wie steht es um die lyrik und die lyriker im deutschsprachigen und europäischen raum heute? wie lebt man von der lyrik? kann man überhaupt von der lyrik leben? drei engagierte botschafter der zeitgenössischen lyrik sprechen von ihrer arbeit als lyriker und gleichzeitig manager von lyrik. es geht um den austausch zwischen künstlern, kunstszenen und ländern, um anregung und ausweitung als zusammenarbeit, aktuell und in der zukunft.

 konzept & moderation: AUGUSTA LAAR, künstlerin und lyrikerin u.a. schweizerin, die in wien und münchen lebt.

 http://sfd.at/akademie/2009/klassen/poetry_talk/
http://www.poeticarts.de/

 ZEIT: freitag, 27. februar 2009, 19.00 uhrORT: depot, breitegasse 3, a-1070 wien
www.depot.or.at
freier eintritt

1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier“ geht an Melanie Arzenheimer aus Eichstätt – Über 150 Gäste stimmen ab. Bildimpressionen vom Wettbewerb

Anton G. Leitner, Mentor des "1. Hochstadter Stier" vor dem Wettbewerbsbanner

Anton G. Leitner, Mentor des "1. Hochstadter Stier" vor dem Wettbewerbsbanner

Bühne des 1. Hochstadter Stiers vor Einlass des Publikums

Bühne des 1. Hochstadter Stiers vor Einlass des Publikums

Mentor Matthias Politycki führt Regie bei der Generalprobe

Mentor Matthias Politycki führt Regie bei der Generalprobe

Michael Schuster (Wirt Gasthof Schuster) eröffnet den Wettbewerb um den 1. Lyrikpreis "Hochstadter Stier"

Michael Schuster (Wirt Gasthof Schuster) eröffnet den Wettbewerb um den 1. Lyrikpreis "Hochstadter Stier"

Felizitas Leitner, Moderatorin des "1. Hochstadter Stier"

Felizitas Leitner, Moderatorin des "1. Hochstadter Stier"

Matthias Politycki, Mentor des "1. Hochstadter Stiers", liest

Matthias Politycki, Mentor des "1. Hochstadter Stiers", liest

Lesung Ferdinand Scholz, Düsseldorf

Lesung Ferdinand Scholz, Düsseldorf

Über 150 stimmberechtigte Gäste verfolgen die Lesungen um den "1. Hochstadter Stier"

Über 150 stimmberechtigte Gäste verfolgen die Lesungen um den "1. Hochstadter Stier"

Lesung von Franziska Röchter, Verl

Lesung von Franziska Röchter, Verl

3. Preis an Manfred Moewes, Reichshof-Heienbach

3. Preis an Manfred Moewes, Reichshof-Heienbach

2. Preis an Bodo Kirchner, Salzburg

2. Preis an Bodo Kirchner, Salzburg

Melanie Arzenheimer, Preisträgerin des 1. Hochstadter Stier

Melanie Arzenheimer, Preisträgerin des 1. Hochstadter Stier

Einlage Songpoet Tiger Willi

Einlage Songpoet Tiger Willi

Das Literaturfestbuffet ist eröffnet

Das Literaturfestbuffet ist eröffnet

Am Büchertisch des "1. Hochstadter Stier"

Am Büchertisch des "1. Hochstadter Stier"

Videoanalyse der Auftritte am 1. Februar 2009

Videoanalyse der Auftritte am 1. Februar 2009