Anton G. Leitner in der Evangelischen Akademie Tutzing (Di, 24. März 2009, 19:30 Uhr)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wenn Sie im Landkreis Starnberg leben oder im Großraum München, würde ich mich sehr freuen, Sie am kommenden Dienstag, den 24. März 2009 um 19:30 Uhr bei meiner Lesung in der Evangelischen Akademie Tutzing (Rotunde, Schloß-Straße 2-4) begrüßen zu dürfen.

Auf Einladung des „Freundeskreises Evangelische Akademie Tutzing
e. V.” werde ich eigene Gedichte rezitieren sowie Lyrik aus meinen Anthologien in der edition Chrismon. Im Anschluss an die Lesung stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort.

Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Keine Angst vor Lyrik” und wer meine literarische Arbeit kennt, weiß, dass eine solche Angst bei mir auch unbegründet wäre. Und so werde ich am kommenden Dienstag einmal mehr versuchen, Sie mit Lyrik im besten Sinne des Wortes zu unterhalten.

Mit herzlichen Grüßen aus Weßling
und vielleicht bis kommenden Dienstag,
Ihr Anton G. Leitner

poetry talk in Wien: lyrik schreiben – lyrik managen

Christian Ide Hintze, Felizitas Leitner, Augusta Laar und Dominik Riedo bei der Vorbesprechung für den poetry talk am 27.2.2009 in der "Schule für Dichtung" (sfd), Wien

Christian Ide Hintze, Felizitas Leitner, Augusta Laar und Dominik Riedo bei der Vorbesprechung für den poetry talk am 27.2.2009 in der "Schule für Dichtung" (sfd), Wien

Anton G. Leitner und Christian Ide Hintze bei der Vorbesprechung in der Schule für Dichtung (sfd), Wien
Anton G. Leitner und Christian Ide Hintze bei der Vorbesprechung in der Schule für Dichtung (sfd), Wien
Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze, Augusta Laar und Dominik Riedo beim poetry talk am 27.2.2009 im "depot", Wien

Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze, Augusta Laar und Dominik Riedo beim poetry talk am 27.2.2009 im "depot", Wien

Anton G. Leitner liest im "depot", Wien
Anton G. Leitner liest im “depot”, Wien
Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze und Augsta Laar beim poetry talk im "depot", Wien

Anton G. Leitner, Christian Ide Hintze und Augsta Laar beim poetry talk im "depot", Wien

Das Publikum verfolgt die Podiumsdiskussion beim poetry talk im "depot", Wien
Das Publikum verfolgt die Podiumsdiskussion beim poetry talk im “depot”, Wien
Anton G. Leitner mit Sigrun Höllrigl nach dem poetry talk im depot, Wien

Anton G. Leitner mit Sigrun Höllrigl nach dem poetry talk im depot, Wien

Christel Fallenstein und Anton G. Leitner nach dem poetry talk im "depot", Wien

Christel Fallenstein und Anton G. Leitner nach dem poetry talk im "depot", Wien

Die Wiener Lyriker Rudolf Kraus und Manfred Chobot am 28.02.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Die Wiener Lyriker Rudolf Kraus und Manfred Chobot am 28.02.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Anton G. und Felizitas Leitner am 28.2.2009 im Café Rüdigerhof, Wien
Anton G. und Felizitas Leitner am 28.2.2009 im Café Rüdigerhof, Wien

„poetry talk“ mit Anton G. Leitner in Wien

 

 
Liebe Besucherinnen und Besucher,

dieser Tage erreichte mich die Brand-eMail einer jungen Berliner Verlegerin, die mit dem Aufruf “Kunst braucht Mäzene” ihren Verlag aus einer offensichtlich prekären Finanzlage retten möchte. Natürlich schaden Mäzene der Kunst nicht, aber nach meiner festen Überzeugung braucht ein Lyrik-Verlag vor allem eines: Menschen, die seine Titel kaufen und lesen. Ich selbst kaufe jährlich dutzende von Gedichtbänden und kann nur allen raten, es mir in dieser Hinsicht gleich zu tun. Dann erübrigen sich auch panische Hilferufe nach mäzenatischen Rettern aus der Not. Denn natürlich ist auch ein Lyrik-Verlag dem wirtschaftlichen Gesetz von Angebot und Nachfrage ausgesetzt. Und was nützen ihm Mäzene, die Bücher finanzieren, die am Ende niemand liest?

Solche und ähnliche Fragen erörtere ich auf einer spannenden Veranstaltung (Diskussion mit kurzer Lesung)  an diesen Freitag in Wien – zusammen mit meinen Kollegen Dominik Riedo (Schweiz) und Christian Ide Hintze (Wien). Ich würde mich sehr freuen, am Freitag alle Liebhaberinnen und Liebhaber der Lyrik in Wien im “depot” persönlich begrüßen zu dürfen.

Und hier noch einmal die gebündelten Informationen zur Veranstaltung:

poetry talk
lyrik schreiben – lyrik managen

 drei dichter aus der schweiz, österreich und deutschland treffen sich zum poetry-talk:

DOMINIK RIEDO, dichter und kulturminister der schweiz – CHRISTIAN IDE HINTZE, dichter und initiator der schulen für dichtung in wien und medellín – ANTON G. LEITNER, dichter und verleger der lyrikzeitschrift “das gedicht” in weßling bei münchen.

 zwischen mundart, schrift und lautpoesie liegen die spannungsfelder in der entwicklung von lyrik. wie steht es um die lyrik und die lyriker im deutschsprachigen und europäischen raum heute? wie lebt man von der lyrik? kann man überhaupt von der lyrik leben? drei engagierte botschafter der zeitgenössischen lyrik sprechen von ihrer arbeit als lyriker und gleichzeitig manager von lyrik. es geht um den austausch zwischen künstlern, kunstszenen und ländern, um anregung und ausweitung als zusammenarbeit, aktuell und in der zukunft.

 konzept & moderation: AUGUSTA LAAR, künstlerin und lyrikerin u.a. schweizerin, die in wien und münchen lebt.

 http://sfd.at/akademie/2009/klassen/poetry_talk/
http://www.poeticarts.de/

 ZEIT: freitag, 27. februar 2009, 19.00 uhrORT: depot, breitegasse 3, a-1070 wien
www.depot.or.at
freier eintritt

Nach dem Stier ist vor dem Stier


Liebe Besucherinnen und Besucher,

 der 1. Hochstadter Stier „war ein voller Erfolg” (Süddeutsche Zeitung vom 3.2.2009) und „ein Grund mehr Lyrik zu lieben” (Münchner Merkur / STA vom 2.2.2009) und „ausgesprochen unterhaltsam” (BR, Bayern 1 Radio v. 2.2.2009), mit der „Lyrik als großen Gewinner” (Donaukurier v. 2.2.2009).

 Wenn sich rund 200 Zuschauer im Landgasthof Schuster(Weßling/Hochstadt) versammeln, um sich von Lyrik unterhalten zu lassen, ist dies fürwahr ein guter Ort für Lyrik und die Zeiten für Lyrik können nicht so schlecht sein, wie mancherorts gemunkelt wird. Es kommt eben auf die gute Mischung der dargebotenen Texte und die Qualität des Vortrags an und in dieser Hinsicht war am 31. Januar 2009 im Gasthof Schuster wirklich etwas geboten.

 Der Erfolg des „1. Hochstadter Stiers” ist sicherlich mitursächlich dafür, dass von den 25 Starttplätzen für 2010 („2. Hochstadter Stier” am Samstag, den 30. Januar 2010 mit Said und mir als Mentoren) bereits heute 22 vergeben sind. In wenigen Tagen wird die GEDICHT-Akademie 2010 ausgebucht sein, fast ein Jahr vor ihrem Beginn!

 Ich bin noch immer ein wenig erschöpft von den intensiven Begegnungen im Rahmen des „1. Hochstadter Stiers”, freue mich aber natürlich schon auf den 2. Stier im kommenden Jahr: Denn nach dem Stier ist vor dem Stier!

 Heute möchte ich Sie noch an dieser Stelle auf ein aktuelles Interview mit mir mit dem Münchner Kirchenradio hinweisen, das auch als Podcast heruntergeladen werden kann.

muenchner_kirchenradio_klein

 Und natürlich freut es mich sehr, dass die Deutsche Welle  die neue GEDICHT-Ausgabe Nr. 16 am 1.2.2009 in ihrer Sendung Bücherwelt (auch als mp3-Download) zusammen mit dem neuen Buch von Günter Grass vorgestellt hat.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Hören.
Bleiben Sie in verschnupften Zeiten gesund – und der Lyrik treu!

Bis bald an dieser Stelle,
Ihr Anton G. Leitner,
herzlichst

1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier“

hochstadter-stier1
Öffentliche Lesung mit Matthias Politycki und Anton G. Leitner.
25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Kanada und der Schweiz präsentieren Liebespoesie in jeder Beziehung.

Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung. Samstag, 31. Januar 2009, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, (Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt)

Eintritt (inklusive Buffet): € 16,-
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon 08153/3641.

Der Lyrikpreis

Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 31. Januar 2009 erstmals der Lyrikpreis „Hochstadter Stier” verliehen. Sein Stifter, Michael Schuster (Gasthof Schuster), ließ den Stier eigens von der Künstlerin Rosemarie Zacher entwerfen und auf ein Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal malen.

Die Mentoren
Der Hamburger Schriftsteller Matthias Politycki (*1955) zählt zu den renommiertesten deutschen Autoren der Gegenwart. Mit Romanen wie „Herr der Hörner”, „Weiberroman” und zuletzt „In 180 Tagen um die Welt” sorgte er für Furore. „Ich bin von einem Entzücken ins andre geraten”, schwärmte Dichter-Ikone Peter Rühmkorf nach der Lektüre von Polityckis Gedichtband „Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe” (Hoffmann und Campe).

Der Weßlinger Autor Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die viel beachtete Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Sein Lyrikband „Im Glas tickt der Sand” versammelt Poesie aus 25 Jahren. Bei Eichborn erschien Leitners CD-Projekt „Herzenspoesie” (mit Anna Thalbach und Musik von Martin Finsterlin). Bislang edierte er über 30 Anthologien, zuletzt „Gedichte für Nachtmenschen” (dtv) und gilt heute als „der deutsche Lyrikpapst” (Deutsche Welle).

Im literarischen Schaffen von Matthias Politycki und Anton G. Leitner spielt Erotik eine zentrale Rolle. Als Paten des 1. Lyrikwettbewerbs „Hochstadter Stier” servieren sie einen köstlichen Aperitif mit prickelnder Liebeslyrik aus eigener Produktion.

Die Kandidaten
25 Autorinnen und Autoren aus 5 Ländern bewerben sich um den 1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier”, gestiftet von Michael Schuster (Gasthof Schuster, Hochstadt).

Poesie in jeder Beziehung lesen
Claudia Angerer (A-Mils),
Melanie Arzenheimer (Eichstätt),
Manfred Enderle (Leipheim-Riedheim),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim Harms (Düsseldorf),
Alexandra Carina Hobbold (Nettetal),
Eva Höcherl (Pliening),
Adi Hübel (Ulm),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Manfred Moewes (Reichshof-Heienbach),
Frank Norten (E-Sant Josep),
Eva Philipp (CH-Wittenbach),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Gabriele Reisenthel (Schondorf),
Konstanze Reupsch (Golm),
Franziska Röchter (Verl),
Johanna Rösch-Moser (Schondorf),
Ferdinand Scholz (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Barbara Seeberg (Gauting),
Dittmar Werner (Groß-Gerau),
Babette Werth (Berlin),
Helmund Wiese (Gummersbach),
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein)

Das Spektrum der vorgetragen Gedichte reicht von Freundschaft, Liebe über Eifersucht und Hass bis hin zur Versöhnung und spiegelt den Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen wider.