2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“

Öffentliche Lesung
mit dem gefeierten Exil-Dichter Said
und Turmschreiber Anton G. Leitner.

25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Norwegen und Kanada präsentieren Poesie über Liebe, Glaube und Hoffnung.
Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung.

Samstag, 30. Januar 2010, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt
Eintritt (inklusive Buffet): € 16,
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon: 08153/36 41

Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 30. Januar 2010 erneut der Lyrikpreis „Hochstadter Stier“ verliehen. Der Gewinner erhält ein handbemaltes Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal. Das Motiv für den “Hochstadter Stier” wurde von der Künstlerin Rosemarie Zacher (Gauting) entworfen. Melanie Arzenheimer aus Eichstätt wurde 2009 vom Publikum zur ersten Siegerin des „Hochstadter Stiers“ gekürt.

Die Kandidaten:

25 Autorinnen und Autoren aus vier Ländern bewerben sich 2010 um den Lyrikpreis „Hochstadter Stier“, wiederum gestiftet von Michael Schuster.

Gedichte über Liebe, Glaube und Hoffnung lesen
Karin Alette (Düsseldorf),
Claudia Angerer (A-Mils),
Peter Borjans-Heuser (Duisburg),
Ulrike Brandl (München),
Katja Embacher (N-Oslo),
Isabelle Feix (Gilching),
Evelyn Fomm (Frankfurt am Main),
Beate Gruhn-Schießl (Gauting),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim P. Harms (Düsseldorf),
Eva Höcherl (Pliening),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Guido Luft (Ettlingen),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Konstanze Reupsch (Golm),
Wolfgang Richter (Düsseldorf),
Wilhelm Riedel (Groß-Zimmern),
Franziska Röchter (Verl),
Renate Schön (Augsburg),
Bettina Schultheiß (Wörth),
Andreas Schumacher (Walheim),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Stefan Schwarzmüller (Pirmasens),
Babette Werth (Berlin) und
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein).

Die vorgetragenen Gedichte loten alle Tiefen der Existenz aus. Sie dienen als Wortbojen und poetische Navigationshilfen.

Die Mentoren:

Said, Mentor des Lyrikwettbewerbs "2. Hochstadter Stier"

Said (*1947) kam als Student aus Teheran nach München. Sein Einsatz für die Demokratie verwehrte ihm die Rückkehr ins Persien der Schah-Ära. Auch der Wechsel zum Mullah-Regime änderte nichts an Saids Exil-Situation. Er lebt bis heute in München. Said war Präsident des deutschen PEN. Der SWR schwärmt vom „unvergleichlichen Lyriker Said“, dessen Gedichte „in ihrer poetischen Schönheit den Leser tief ergreifen und betören“. Sein Werk erscheint bei C. H. Beck.

Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die renommierte Zeitschrift DAS GEDICHT heraus.  Seine Lyrik aus 25 Jahren ist im Band „Im Glas tickt der Sand“ versammelt. Bislang edierte Leitner über 30 Anthologien, zuletzt „power“, „relax“ und „smile“ (dtv). Im Herbst 2009 wurde er in den Kreis der Münchner Turmschreiber berufen.

Anton G. Leitner, Mentor des zweiten Lyrikwettbewerbs "Hochstadter Stier"

Im literarischen Schaffen von Said und Anton G. Leitner spielt die Frage nach dem Woher und Wohin des Menschen eine zentrale Rolle. Als Auftakt zum 2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ präsentieren sie eigene Gedichte zur Sinnsuche.

DAS GEDICHT 17 als Thema am 30.12.2009 um 9:07 Uhr im Deutschlandradio Kultur

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die neue Ausgabe von DAS GEDICHT (Nr. 17) ist am Mittwoch, den 30.12.2009 um 9:07 Uhr “Thema” im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur. Moderatorin Ulrike Timm spricht mit Friedrich Ani und mir über das Angstvertreibungspotential der Poesie, insbesondere unserer gemeinsamen GEDICHT-Ausgabe “Fürchte dich nicht – spiele”. Das Gespräch wurde bereits heute nachmittag im Rahmen einer ARD-Direktschaltung vom BR-Studio in München nach Berlin aufgezeichnet.

Auf den beiden Fotos sehen Sie mich bzw. Friedrich Ani und mich im BR-Studio kurz vor der Direktschaltung nach Berlin. Im Anschluss zeichnete ich noch eine Sendung zu meiner ÖKT-Netzanthologie auf, die am 1. Januar 2010 startet.

Einen guten Abend aus Weßling
und viel Vergnügen beim Hören unserer morgigen DLR-Sendung,
die immerhin fast 15 Minuten dauert,
wünscht, herzlich grüßend,
Ihr Anton G. Leitner
aus Weßling

Anton G. Leitner am 29.12.2009 (16 Uhr) vor der Schaltung zum Deutschlandradio im BR-Studio

Ein Techniker des BR weist Friedrich Ani und Anton G. Leitner in die ARD-Schaltung von München nach Berlin ein

Jahresrückblick mit Vorschau

Weßling, den 21. Dezember 2009

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Tatasche, dass ich einige Wochen lang keine Zeit mehr erübrigen konnte, um meinen Blog zu aktualisieren, mag Ihnen einen Eindruck davon geben, wie viel ich zu tun hatte. Denn im Krisenjahr 2009 habe ich selbst in meinem Verlag alles einsetzen müssen, was möglich war, um unser Flaggschiff DAS GEDICHT unversehrt durch die raue Wirtschafts-See zu navigieren.

Bis zum heutigen Tag habe ich seit Januar 2009 nahezu ohne Urlaub durchgearbeitet, aber der Einsatz hat sich gelohnt. Die tägliche „Knochenarbeit“ wurde mir und meinen Mitarbeiterinnen Gabriele Trinckler und Tanja Rottländer durch erfreuliche Ereignisse versüßt. So kommt die neue Ausgabe von DAS GEDICHT zum Thema Angst und Zivilcourage (Nr. 17, Oktober 2009), die ich zusammen mit Friedrich Ani gemacht habe, so gut an, wie wir es uns erhofft hatten.

Nach der gelungenen Präsentation der Ausgabe in Wien (Alte Schmiede), wo dem Veranstalter wegen des hohen Besucherandrangs die Stühle ausgingen, und nach der Premierenfeier im Münchner Szene-Lokal GAP am 1.12.2009 mit 16 Dichtern gibt es überaus positive Kritiken zu unserem Anti-Angst-Projekt. Sie reichen von Agenturfeatures (ddp, epd) über Rezensionen u. a. in der Abendzeitung, in Die Welt kompakt, im RBB und in den Literaturbeilagen der Nürnberger Nachrichten, des Kölner Stadt-Anzeigers bis zu einem Nachdruck von Gedichten in Die Presse (Wien).

Auf der Hugendubel-Internet-Startseite konnten Besucher mit Friedrich Ani und mir chatten.  Und am Mittwoch, den 16. Dezember 2009 empfahl sogar die Redaktion der Süddeutschen Zeitung (Martina Scherf) das neue GEDICHT als Weihnachtspräsent.

Der Bayerische Rundfunk hat mir ein 45-minütiges Fernsehtalkportrait in seiner renommierten Reihe BR alpha-Forum gewidmet, das am 30. November 2009 (20:15 Uhr) zum ersten Mal ausgestrahlt worden ist. Die alpha-Forum-Sendungen werden ungeschnitten gesendet (Live-Effekt) und vom BR im Wortlaut publiziert.

Gefreut habe ich mich Ende September 2009 auch über die Nachricht, dass mich die Münchner Autorengilde der „Turmschreiber“ zu ihrem neuen Mitglied berufen hat. Die „Turmschreiber“ sind in Bayern eine Institution mit eigenem Verlag, Jahrbüchern, Kalendern und großem Publikum bei ihren Lesungen in der Advents- und Faschingszeit. Sie gelten als renitent und stehen in der Tradition von Karl Valentin. Zu ihren verstorbenen Mitgliedern zählt Eugen Roth, zu den aktiven Turmschreibern gehören u. a. Hannes Burger (er schrieb die legendären Nockherberg-Reden), Herbert Rosendorfer, Tanja Kinkel, Petra Morsbach und Asta Scheib.

Zusammen mit Gabriele Trinckler edierte ich bei dtv die Anthologie „Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Gedichte für Tierfreunde“ (illustriert von Reinhard Michl). Im Sommer folgte dann meine dtv-Trilogie im CD-Sonderformat für ein junges Publikum „relax“, „smile“ und power“. Die „power“-Sammlung zählt zu den „50 besten Kinder- und Jugendbücher(n) des Jahres 2010“ (siehe „Lies doch mal 5“, Focus-Schule und cbj, Kinder und Jugenbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House, München 2009, S. 109 ff.). Außerdem erschien im Herbst bei Reclam meine bislang erfolgreichste Lyriksammlung Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente wieder – dieses Mal als Hardcover.

Darüber hinaus betreuten wir ein dutzend Einzeltitel in der Reihe POESIE 21 unseres Lektorats-Services. An Arbeit mangelt es uns also nicht hier in Weßling, und darüber bin ich, bei aller wohliger Erschöpfung, auch froh. Denn es könnte in diesen Zeiten ganz anders laufen.

Da ich, wie Sie vielleicht wissen, schon länger dabei bin, unsere Internetpräsenz zu verstärken, habe ich in Zusammenarbeit mit Richard Westermaier damit begonnen, Lyrikclips für das Internet zu produzieren. Westermaier verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung. Er produziert u. a. für Titanic TV (den Internetkanal der gleichnamigen Satire-Zeitschrift) wöchentlich die „Wildbach-Toni“-Filme. Sie werden von so Vielen gesehen, dass sie schon dabei sind, Kult-Status zu erlangen.

Wir haben bei YouTube einen eigenen Videokanal für DAS GEDICHT eingerichtet: dasgedichtclip. Bei unserer GEDICHT-Präsentation im GAP in München war Westermaier schon mit der Kamera dabei, fünf Live-Clips sind bereits unter dasgedichtclip abrufbar (u. a. die Debüt-Lesung des 17-jährigen Leander Beil).

Noch ein letzter Hinweis aus aktuellem Anlass: Die Evangelische und Katholische Kirche betrauten mich damit, ein Lyrikprogramm zum 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT), der vom 12. bis 16. Mai 2010 in München stattfindet, zu gestalten. Innerhalb von wenigen Monaten entwickelte ich in Zusammenarbeit mit den Kulturverantwortlichen des ÖKT sowie mit Dr. Erich Jooß (Geschäftsführender Direktor des Sankt Michaelsbund, München) und Pater Georg Maria Roers SJ, dem Münchner Künstlerseelsorger, das Konzept.

Unsere Internetanthologie startet bereits am 1. Januar 2010 auf der Netzseite des ÖKT und bringt bis einschließlich 16. Mai 2010 jeden Tag ein neues Hoffnungsgedicht ins Netz.

Begleitend dazu erscheint bereits Mitte Januar 2010 der Sammelband Die Hoffnung fährt schwarz“ im Verlag Sankt Michaelsbund (München).

Bei der Großen ÖKT-Poesienacht lesen 24 namhafte Dichter aus dem ganzen deutschen Sprachraum. Sie findet am Freitag, den 14. Mai 2010 ab 19 Uhr im Historischen Festsaal des Alten Rathauses in München statt.

Abschließend wünsche ich Ihnen auch im Namen meiner Frau und meiner Mitarbeiterinnen Gabriele Trinckler und Tanja Rottländer ein frohes Fest. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald an dieser Stelle, Ihr
Anton G. Leitner

Auszüge aus dem Fototagebuch von Anton G. Leitner (19. November bis 1. Dezember 2009)

Premierenfeier von DAS GEDICHT 17 in München: Filmer Richard Westermaier im Gespräch mit GEDICHT-Autor Jürgen Bulla (1.12.2009, Café GAP)

Franz Dobler (rechts) vor seiner Lesung am 1.12.2009 im GAP

GEDICHT-Autoren Siegfried Völlger (r) und Josef Wittman (l) im Gespräch
GEDICHT-Autoren Siegfried Völlger (r) und Josef Wittman (l) im Gespräch

Premierenfeier von DAS GEDICHT 17 am 1.12.2009 im Szene-Café GAP, München

Anton G. Leitner auf der Premierefeier seiner Zeitschrift DAS GEDICHT am 1.12.2009 in München (Café GAP)

DAS GEDICHT 17 feiert am 1.12.2009 Premiere: Im Café GAP, München GEDICHT-Autorin Birgit Müller-Wieland und Lyrikdebütant Leander Beil (stehend) zusammen mit Pater Georg Maria Roers SJ (Münchner Künstlerseelsorger) im GAP
GEDICHT-Autorin Birgit Müller-Wieland und Lyrikdebütant Leander Beil (stehend) zusammen mit Pater Georg Maria Roers SJ (Münchner Künstlerseelsorger) im GAP

“Andere Bücher braucht das Land. Bücher Bazar 2009” im Literaturhaus München: Dr. med. Felizitas Leitner hat am 29.12.2009 die Standbetreuung übernommen (neben ihr Standnachbar Axel von Ernst, Lilienfled Verlag, Düsseldorf)

Die beiden GEDICHT-Herausgeber Friedrich Ani und Anton G. Leitner am GEDICHT-Stand beim “Bücher Bazar 2009” im Literaturhaus München (29.11.2009)
Anton G. Leitner, Ze do Rock, Volker Isfort (Abendzeitung), Friedich Ani und Marianne Hofmann bei der “Münchner Autorenrunde” am 29.11.2009 im Literaturhaus München

Verlagsmitarbeiterin Tanja Rottländer und Verleger Anton G. Leitner hüten am 28.11.2009 beim "Bücher Bazar 2009" im Literaturhaus München den Stand der Zeitschrift DAS GEDICHT
Verlagsmitarbeiterin Tanja Rottländer und Verleger Anton G. Leitner hüten am 28.11.2009 beim “Bücher Bazar 2009” im Literaturhaus München den Stand der Zeitschrift DAS GEDICHT

Anton G. Leitner und Ludwig Steinherr, die 1992/1993 gemeinsam die Zeitschrift DAS GEDICHT geründet haben, lesen am 20. November 2009 zusammen in der Landkreisbibliothek Erding. Bibliothekar Olaf Eberhard führt ein.

DJ Augusta Laar sorgt auf der Lesung von Friedrich Ani und Anton G. Leitner im Don Bosco (Gauting) für die Zwischentöne

Friedrich Ani, Nicola Bardola, Anton G. Leitner und DJ Augusta Laar am 19.11.2009 im Kulturforum Don Bocso, Gauting

GEDICHT-Premiere in München / Leitner im BR-alpha forum


Drei herzliche Einladungen:
• für Donnerstag, 19.11.2009 um 20 Uhr nach Gauting –
Ani/Bardola/Leitner/Laar im Bosco
• für Montag, 30.11.2009 um 20:15 Uhr vor den Fernseher –
Anton G. Leitner im BR-alpha forum
• für Dienstag, 1.12.2009 um 20 Uhr nach München: GEDICHT-
Premierenlesung mit 15 Lyrikern im GAP

Weßling, den 13.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Poesie,

die Premierenlesung in der Alten Schmiede zu Wien aus der neuen GEDICHT-Ausgabe (Nr. 17, „Fürchte dich nicht – spiele!“) am 10. November 2009 war für uns alle ein beglückendes Erlebnis. Mit Friedrich Ani (München), Alex Dreppec (Darmstadt), Gerhard Rühm (Köln-Wien) und Mario Wirz (Berlin) traten Autoren für DAS GEDICHT auf, denen es einmal mehr gelungen ist, ihr aufmerksames und konzentriertes Publikum zwei Stunden lang zu fesseln und mit Lyrik im besten Sinne zu unterhalten. Der Andrang in die Alte Schmiede, dem Literaturort Nr. 1 in Wien, war so groß, dass schließlich keine Stühle mehr zur Verfügung standen und einige Zuschauer buchstäblich unsere Lesungen „durchstehen“ mussten, was sie gut gelaunt und mit beachtlichem Stehvermögen getan haben. Das Spektrum der vorgetragenen Texte reichte von der komischen Lyrik mit Slam-Elementen (Dreppec) über erzählende Gedichte (Ani) zu radikal einfachen Versen von kristalliner Schönheit (Wirz) bis hin zur Lautpoesie (Prof. Rühm).

Weil aber nach einer alten Sportregel nach dem Spiel vor dem Spiel ist, möchte ich Sie an dieser Stelle bereits ganz herzlich auf zwei neue Veranstaltungstermine einladen und Sie außerdem auch auf eine Fernsehsendung mit mir aufmerksam machen.

1.) Am Donnerstag, den 19. November 2009 lese ich um 20 Uhr zusammen mit Friedrich Ani in Gauting (Bosco-Kulturzentrum, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting, Telefon: 089/45238580) Gedichte vom Werden, Leben und Vergehen. Der Münchner Literaturkritiker und Schriftsteller Nicola Bardola moderiert unsere Lesungen, Klangkünstlerin Augusta Laar sorgt an den Plattentellern für gute Zwischentöne und akustische Gedankenpausen. Veranstalter ist das renommierte Theaterforum / Literaturforum im Bosco, der Eintritt beträgt Euro 12,-. Gauting ist die Nachbargemeinde von Weßling und es berührt mich auch nach fast 30-jähriger Bühnenerfahrung noch immer besonders, in der Nähe des eigenen Lebens- und Arbeitsmittelpunktes aufzutreten. Ich würde mich sehr freuen, Sie am 19. November in Gauting persönlich begrüßen zu dürfen und denke, es wird dort eine Fülle von spannenden Begegnungen rund um die Poesie geben.

2.) Am Montag, den 30. November 2009 möchte ich Sie einladen, um 20:15 Uhr Ihr Fernsehgerät einzuschalten und BR-alpha zu schauen (bzw. Ihren Videorecorder entsprechend zu programmieren). Der Bayerische Rundfunk (BR) strahlt dann nämlich zum ersten Mal ein 45-minütiges Fernseh-Talkportrait über mich in seinem BR alpha-Forum aus. Moderator Dr. Dieter Lehner unterhält sich mit mir über wichtige Stationen meines Lebens und künstlerischen Werdegangs. Die Sendung wird ungeschnitten, 1:1 so ausgestrahlt, wie sie aufgezeichnet worden ist, was vielen Interviews dieser Reihe einen unverwechselbaren Live-Charakter und eigenen Charme verleiht. Der BR publiziert das Gespräch mit mir nach der Sendung auch im Wortlaut auf seiner Internetseite, zusammen mit bio-bibliographischen Hinweisen. Die Sendung wird am Dienstag, den 1. Dezember 2009 um 13 Uhr auf BR-alpha wiederholt.

3.) Nach dem virtuellen Fernseherlebnis gibt es dann am 1. Dezember 2009 um 20 Uhr in München (Café GAP, Goethestr. 34, 80336 München) die Gelegenheit, so manchen Dichterkollegen, der in der BR-alpha-Sendung erwähnt war, zusammen mit mir live auf der Bühne zu erleben.

Friedrich Ani und ich haben viele Dichterfreunde und Kollegen eingeladen, im Rahmen von gemeinsamen Lesungen unter dem Motto „Fürchte dich nicht – spiele!“ die München-Premiere unserer GEDICHT-Edition zu feiern.

Wir präsentieren DAS GEDICHT 17 zusammen mit Franz Dobler und Albert Ostermaier. Außerdem lesen Lyrikdebütant Leander Beil (Jahrgang 1992), Ulrich Johannes Beil, Jürgen Bulla, Gert Heidenreich, Walter Flemmer, Alma Larsen, Theres Lehn, Birgit Müller-Wieland, Frank Schmitter, Ludwig Steinherr, Siegfried Völlger und Josef Wittmann aus der neuen Ausgabe.

Klangkünstler Kalle Laar präsentiert „Töne der Angst“. Der Münchner Schriftsteller und Literaturkritiker Nicola Bardola führt durch den Abend. Er moderiert auch eine kurze Herausgeberrunde mit Friedrich Ani und mir.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu zwanglosen Gesprächen mit den Akteuren. Der Eintritt beträgt Euro 7,-, wir veranstalten diese Premierenlesung zusammen mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem GAP (Telefon: 089/54404094). Da unsere Leseliste viele poetische Ausnahmetalente versammelt, empfiehlt sich das rechtzeitige Erscheinen am 1.12.2009 im GAP, das verkehrsgünstig und zentral in der Münchner Goethestraße gelegen ist.

Ich freue mich auf prickelnde Gedichte, ergiebige Gespräche und intensive Begegnungen.

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald,
Ihr Anton G. Leitner

Feuertaufe glänzend bestanden. Premierenlesung von DAS GEDICHT 17 am 10. November 2009 in der Alten Schmiede, Wien

Ruehm-DG17-Alte-Schmiede-Wien_09_11_10-P1000702

Gerhard Rühm liest für DAS GEDICHT in der Alten Schmiede zu Wien und bringt dabei ein neues Gedicht zur "Welturaufführung". Nicht nur, weil in der Alten Schmiede die Stühle ausgegangen sind, erntet der Mitbegründer der legendären Wiener Gruppe stehenden Beifall.

Wirz-DG17-AlteSchmiede-Wien_09_11_10-P1000710

Der Berliner Dichter und GEDICHT-Stammautor Mario Wirz liest in Wien Zirkus-Gedichte von kristalliner Schönheit. Nichts ist schwerer, als komplexe Lebenssachverhalte mit einfachen Worten zu verdichten.

Dreppec-DG17-AlteSchmiede-Wien_09_11_10-P1000713

Slamstar Alex Dreppec aus Darmstadt erntet mit seinem schwarzhumorigen Gedicht zur Angst vor Ansteckungen mit Viren in den Zeiten der Schweinegrippe Szenenapplaus in Wien.

Ruehm-Neumann-DG17-Salzamt-Wien_09_11_10-P1000728

Prof. Gerhard Rühm und Dr. Kurt Neumann (Chef der Alten Schmiede) bei der Nachfeier im Wiener "Salzamt"

Leitner-Felizitas-Ani-DG17-Salzamt-Wien_09_11_10-P1000726

Felizitas Leitner neben Friedrich Ani (leicht verdeckt) im "Salzamt", Wien. Gegenüber der Wiener Lyriker und GEDICHT-Autor Rudolf Kraus.

Leitner-Felizitas-Dreppec-DG17-Wien-CafeWestend_09_11_10-P1000729

Die Nichtraucher Alex Dreppec und Felizitas Leitner warten am 11. November 2009 mittags in der Raucherzone des Wiener Traditionskaffeehauses "Westend" auf Zigarrenraucher Manfred Chobot, Wiener Dichter-Urgestein. Chobot ist nicht mit auf dem Bild, weil er in der Nichtrauchersektion auf Leitners und Dreppec wartet. Dank Handy finden schließlich alle in der Nichtraucherzone zueinander (Happy End). Aber um ein Haar hätten sich alle verfehlt - aus gegenseitiger Rücksichtnahme!