Fernsehen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

zum Erscheinen meiner Gedichtsammlung „Im Glas tickt der Sand“ (edition lichtung, Viechtach 2006) hat Armin Kratzert, Literaturchef des BR/Fernsehen, am Ufer des Weßlinger Sees für seine Sendung „LeseZeichen“ ein Gespräch mit mir geführt.

Es wird am Donnerstag, dem 28. September 2006 um 22.15 Uhr und am kommenden Samstag, dem 30. September 2006 um 22 Uhr auf BR-alpha in 8-minütiger Länge ausgestrahlt.

Armin Kratzert und ich unterhalten uns unter anderem über den Ursprung der Weißwurst, über das Backen von Kuchen, über den Zusammenhang der juristischen und lyrischen Sprache sowie über den feinen Unterschied zwischen Poesie und Prosa und die fast unbeschreibliche Kraft der Lyrik.

Ich lade Sie herzlich ein, unser Gespräch am Bildschirm zu verfolgen. Es wurde am vergangenen Dienstag aufgezeichnet und der Himmel hat uns glücklicherweise während der Dreharbeiten eine Regenpause gegönnt.

Herzliche Grüße 
aus dem „Hauptdorf der deutschen Lyrik“ (J. Sartorius) Weßling 
sendet Ihnen 
Ihr

Anton G. Leitner

 

LeseZeichen. Das Literaturmagazin des Bayerischen Fernsehens.

jeden Sonntag um 11.45 Uhr.

Wiederholung: Donnerstag 22.15 Uhr und Samstag, 30. September 22.00 Uhr in br-alpha.

LeseZeichen

 

VORSCHAU


Sendetermine auf BR-alpha:
Donnerstag, 28. September um 22.15 Uhr und Samstag, 30. September um 22.00 Uhr

 

PER PETTERSON: Pferde stehlen

ANTON G. LEITNER IM GESPRÄCH MIT ARMIN KRATZERT: Im Glas tickt der Sand

MARTIN WALSER: Angstblüte

EVA HERMAN: Das Eva-Prinzip 

DAS GEDICHT Nr. 14 ist auf dem Weg

Liebe Besucherinnen und Besucher,

kurz vor dem Erscheinen der neuen Nummer von DAS GEDICHT Nr. 14 (unter www.dasgedicht.de sind bereits alle wesentlichen Koordinaten der Ausgabe und Teile des Inhalts online gestellt) fasse ich mich knapp. Denn ich möchte am heutigen Sonntag noch einmal tief Luft holen vor der großen „Verpackungs- und Versandorgie“, die meiner Mitarbeiterin Gabriele Trinckler und mir bevorsteht. In den nächsten zwei bis drei Wochen müssen wir beide nämlich mehrere tausend Exemplare der Zeitschrift DAS GEDICHT von Hand verpacken und so schnell wie möglich auf die „Strecke“ bringen …

Die neue Reihe „Poesie 21“ ist gestartet.

In diesen Tagen kann ich nach monatelangem Durcharbeiten die Früchte einer intensiven lyrischen Arbeit ernten: Gerade sind die ersten Titel meiner neuen Reihe „Poesie 21“ erschienen. „Poesie 21“ ist eine gemeinsame Unternehmung von DAS GEDICHT, Lektorats-Service und Druckerei & Verlag Steinmeier in Nördlingen: siehe www.poesie21.de. Meines Erachtens sind die ersten drei „Poesie 21“-Bände von Gudrun Hillmann, Jürgen Preuss und Gabriele Trinckler lyrische „Visitenkarten“ für die Autoren und die Reihe selbst geworden. Insbesondere GEDICHT-Lektorin Karin Fellner hat im engen Dialog mit den Lyrikern hervorragende Arbeit geleistet. Die nächsten drei Bände von „Poesie 21“ sind bereits in Arbeit und erscheinen Ende Oktober 2006. Die Anthologie zu unserem „3. Lyrik-Wettbewerb“, dessen Ausschreibung noch läuft (siehe www.poesie21.de) wird natürlich in derselben Ausstattung wie die Einzelbände von „Poesie 21“ publiziert.

Meine gesammelten Gedichte aus 25 Jahren sind erschienen.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass mir Verleger Hubert Ettl vom lichtung verlag die Gelegenheit geboten hat, mein 25-jähriges „Brettl- und Bühnenjubiläum“ in seiner feinen „edition lichtung“ mit dem Band „Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte 1980 bis 2005“ zu begehen. Das fast 200 Seiten dicke Buch vereinigt (mit Ausnahme des 128 Seiten umspannenden Langgedichts „Der digitale Hai ist high“) den Kernbestand meiner bisherigen lyrischen Arbeit. Der Band ist seit 14 Tagen lieferbar: siehe www.lichtung-verlag.de. Meine Geburtsstadt München präsentiert ihn übrigens am Donnerstag, den 30. November 2006 um 20 Uhr in der Monacensia-Sammlung der Münchner Stadtbibliothek (Hildebrandhaus, Maria-Thersia-Str. 23, 81675 München). Der Gitarrist Martin Finsterlin, mit dem ich zur Zeit an einer gemeinsamen CD für Eichborn LIDO arbeite, wird die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen.

Ein Tipp für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der Poesie: Die Internetseite www.poetenladen.de.

Wer sich für Gedichte von mir interessiert, die in diesem Jahr verfasst wurden, kann sie auf der Internetseite www.poetenladen.de nachlesen. Der „Poetenladen“ ist ein wunderbares Forum für zeitgenössische Lyrik und ihre Diskussion.

Wie Sie unter www.dasgedicht.de sehen, führen wir in unserer „GEDICHT-Akademie“ neue Kleingruppenseminare ein, die neben Lyrik auch autobiographische Schriften und Prosa berücksichtigen. Als Gastreferenten stehen uns mit Nicola Bardola, Ulrich J. Beil und Nico Bleutge herausragende Künstler, Praktiker im Literaturbetrieb und versierte Kenner der Materie zur Seite.

Herzliche poetische Wünsche und Grüße aus Weßling
und vielleicht bis bald

Ihr ANTON G. LEITNER