
Anton G. Leitner mit dem inzwischen bemalten Glaskunstobjekt "1. Hochstadter Stier" am 9. Januar 2009 im Gasthof Schuster (Hochstadt)

Anton G. Leitner mit dem inzwischen bemalten Glaskunstobjekt "1. Hochstadter Stier" am 9. Januar 2009 im Gasthof Schuster (Hochstadt)

Öffentliche Lesung mit Matthias Politycki und Anton G. Leitner.
25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Kanada und der Schweiz präsentieren Liebespoesie in jeder Beziehung.
Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung. Samstag, 31. Januar 2009, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, (Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt)
Eintritt (inklusive Buffet): € 16,-
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon 08153/3641.
Der Lyrikpreis
Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 31. Januar 2009 erstmals der Lyrikpreis „Hochstadter Stier” verliehen. Sein Stifter, Michael Schuster (Gasthof Schuster), ließ den Stier eigens von der Künstlerin Rosemarie Zacher entwerfen und auf ein Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal malen.
Die Mentoren
Der Hamburger Schriftsteller Matthias Politycki (*1955) zählt zu den renommiertesten deutschen Autoren der Gegenwart. Mit Romanen wie „Herr der Hörner”, „Weiberroman” und zuletzt „In 180 Tagen um die Welt” sorgte er für Furore. „Ich bin von einem Entzücken ins andre geraten”, schwärmte Dichter-Ikone Peter Rühmkorf nach der Lektüre von Polityckis Gedichtband „Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe” (Hoffmann und Campe).
Der Weßlinger Autor Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die viel beachtete Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Sein Lyrikband „Im Glas tickt der Sand” versammelt Poesie aus 25 Jahren. Bei Eichborn erschien Leitners CD-Projekt „Herzenspoesie” (mit Anna Thalbach und Musik von Martin Finsterlin). Bislang edierte er über 30 Anthologien, zuletzt „Gedichte für Nachtmenschen” (dtv) und gilt heute als „der deutsche Lyrikpapst” (Deutsche Welle).
Im literarischen Schaffen von Matthias Politycki und Anton G. Leitner spielt Erotik eine zentrale Rolle. Als Paten des 1. Lyrikwettbewerbs „Hochstadter Stier” servieren sie einen köstlichen Aperitif mit prickelnder Liebeslyrik aus eigener Produktion.
Die Kandidaten
25 Autorinnen und Autoren aus 5 Ländern bewerben sich um den 1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier”, gestiftet von Michael Schuster (Gasthof Schuster, Hochstadt).
Poesie in jeder Beziehung lesen
Claudia Angerer (A-Mils),
Melanie Arzenheimer (Eichstätt),
Manfred Enderle (Leipheim-Riedheim),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim Harms (Düsseldorf),
Alexandra Carina Hobbold (Nettetal),
Eva Höcherl (Pliening),
Adi Hübel (Ulm),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Manfred Moewes (Reichshof-Heienbach),
Frank Norten (E-Sant Josep),
Eva Philipp (CH-Wittenbach),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Gabriele Reisenthel (Schondorf),
Konstanze Reupsch (Golm),
Franziska Röchter (Verl),
Johanna Rösch-Moser (Schondorf),
Ferdinand Scholz (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Barbara Seeberg (Gauting),
Dittmar Werner (Groß-Gerau),
Babette Werth (Berlin),
Helmund Wiese (Gummersbach),
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein)
Das Spektrum der vorgetragen Gedichte reicht von Freundschaft, Liebe über Eifersucht und Hass bis hin zur Versöhnung und spiegelt den Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen wider.


Anton G. Leitner mit dem noch unbemalten Glaskunstobjekt
"Hochstadter Stier" am 5.12.2008
in der Kristallglasmanufaktur Theresienthal im Bayerischen Wald
(vor dem Bildnis der Namenspatronin der Hütte,
der bayerischen Königin Therese, Gemahlin von König Ludwig I.)

Glaskunstobjekt des 1. Lyrikpreises "Hochstadter Stier",
noch unbemalt (aber bereits graviert), fotografiert am 5.12.2008
in der Kristallglasmanufaktur Thererisenthal

Erste Redaktionssitzung für DAS GEDICHT Nr. 17/2009
mit Mitherausgeber Friedrich Ani, Anton G. Leitner und Gabriele Trinckler
in Weßling am 4. Dezember 2009
Liebe Leserinnen und Leser,
wie Sie wissen, gebe ich seit 1993 DAS GEDICHT, die Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik, heraus. Der Kritikteil des Magazins informiert über die wichtigsten lyrischen Neuerscheinungen deutschsprachiger Verlage.
Mein neuer Kritikblog stellt eine Auswahl dieser Rezensionen vor. Außerdem werden an dieser Stelle künftig zeitnah aktuelle Gedichtbände und Lyrik-CDs präsentiert.
Seit meinem 18. Lebensjahr trage ich den „Mund der Wahrheit” am Revers. Dieses Symbol ist für mich mehr als Schmuck: Ich spreche und schreibe gerne Klartext, insbesondere in meinen Kritiken. Und arbeite gerne mit Rezensenten zusammen, die ihre Meinung offen und fundiert darlegen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Kritikblog regelmäßig besuchen und ggf. kommentieren.
Herzliche Grüße aus Weßling
sendet Ihnen wieder einmal
Anton G. Leitner