Ich bin dein Nest du bist mein Fest: Ein Abend der poetischen Lust zum 15. Geburtstag der Zeitschrift DAS GEDICHT

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Literaturzeitschriften und Gedichtverlage, das ist bekannt, haben eine Lebensdauer von höchstens fünf Jahren. Dann ist Schluss. Dass der Verlag des Weßlinger Verlegers und Autors Anton G. Leitner (DAS GEDICHT) in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiern kann, gleicht praktisch einem kleinen Wunder. Und Wunder müssen groß begangen werden“, schreibt dieser Tage eine Tageszeitung und eigentlich kann ich diesen Worten kaum mehr etwas hinzufügen.

Über meine Überlebensstrategien der vergangenen 15 Jahre könnte ich ein eigenes Buch schreiben und eines Tages werde ich dies bestimmt auch tun. Denn was es heißt, DAS GEDICHT bis heute aus eigener Kraft, also ohne Förderungen oder Subventionen, am Leben zu erhalten, kann sich eigentlich nur der engste Kreis derjenigen vorstellen, die mich wacker auf meiner Abenteuerreise im Zeitalter der Buchhandelskonzentration begleiten.

Ohne Zweifel habe ich die bislang intensivsten Jahre meines Lebens als Herausgeber, Autor und Verleger dieses Organs erlebt. Hans Bender und Walter Höllerer, die Gründungsherausgeber von Akzente, warnten mich seinerzeit: Jede Zeitschrift werde früher oder später ihre Ernährer auffressen. Heute weiß ich, was sie mir sagen wollten und wie viel Kraft und Geld so ein Unternehmen kostet.

Trotzdem bleibt es für mich ein beglückendes Abenteuer, DAS GEDICHT bis heute edieren zu dürfen. Ich betrachte es als großes Geschenk, dass 50 bekannte Dichter aus dem ganzen deutschen Sprachraum anreisen, um im Literaturhaus München unsere Zeitschrift mit einer Jubiläumslesung zu feiern. Eine Lesung von Liebeslyrikern in dieser Dimension hat es bislang noch nicht gegeben. Selbst die Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt täten sich schwer, einen solchen Dichter-CHOR an einem Ort zu versammeln.

Das Programm des Abends wurde von uns so strukturiert, dass die Lesungen 2 mal 45 Minuten dauern und anschließend noch genügend Zeit bleibt, sich mit mir und allen anderen Dichtern beim Empfang (neudeutsch: „After-Show-Party“) persönlich auszutauschen. Inzwischen haben weitere Lyriker aus ganz Europa ihr Kommen zugesagt, so dass sich am 22. Januar 2008 an der Isar so viele Poeten treffen werden, wie selten oder nie zuvor.

Da bis jetzt schon 200 Karten vorverkauft sind, empfehle ich Ihnen dringend, im Literaturhaus München unter der Telefon-Nummer 089/291934-27 Karten zu reservieren oder die Karten im Restaurant OskarMaria (im Literaturhaus) vorab zu erwerben.

Ich würde mich sehr freuen, am 22. Januar in München mit Ihnen auf weitere 15 GEDICHT-Jahre anzustoßen.

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald,

Ihr

Anton G. Leitner

 

Presseerklärung:

Ich bin dein Nest du bist mein Fest

Ein Abend der poetischen Lust
zum 15. Geburtstag der Zeitschrift DAS GEDICHT

Dienstag, 22.1.2008, 19:00 Uhr
Literaturhaus München, Saal
Eintritt: € 10.- / € 8.- (inkl. 1 Getränk und 1 Snack)
Kartenreservierungen im Literaturhaus: Telefon 089 / 29 19 34-27

Veranstalter: Anton G. Leitner Verlag DAS GEDICHT,
Kulturreferat der Landeshauptstadt München,
Stiftung Literaturhaus

Moderation: Sabine Zaplin (BR), Andreas Ostermeier (SZ)

Die von Anton G. Leitner 1993 in Weßling bei München gegründete Zeitschrift DAS GEDICHT hat sich innerhalb weniger Jahre „zur bedeutendsten Lyrikzeitschrift in Deutschland“ (BR) entwickelt.

Zum 15. Geburtstag des Magazins lädt der GEDICHT-Herausgeber zu einem Abend der poetischen Lust ein. 50 Autoren der Jubiläumsausgabe aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz tragen Liebespoesie vor – dabei reicht der Gedichtreigen von jungen Slam-Poeten wie Lydia Daher (Augsburg) und Alex Dreppec (Darmstadt) bis hin zu erfahrenen Meisterlyrikern wie Said (München). Als Vorspiel rezitiert der Münchner Altphilologe Professor Niklas Holzberg sinnliche Liebesdichtung der Antike.

Außerdem mit dabei: Friedrich Ani (München), Markus Bundi (CH-Baden), Manfred Chobot (Wien), Tanja Dückers (Berlin), Nora-Eugenie Gomringer (Bamberg), Jean Krier (Luxemburg), Fitzgerald Kusz (Nürnberg), Alexander Nitzberg (Düsseldorf), Matthias Politycki (Hamburg), Arne Rautenberg (Kiel) und viele andere.

Im Anschluss bitten die Veranstalter zu einem kleinen Empfang.

15 Jahre „Das Gedicht“: Liebesgedichte aus Liebe zur Lyrik

P r e s s e e r k l ä r u n g

Weßling bei München – Vor 15 Jahren trug Herausgeber Anton G. Leitner die ersten Exemplare seiner Lyrikzeitschrift „Das Gedicht“ noch eigenhändig auf die Post. Damals erschien das Magazin mit lediglich 100 Seiten Umfang in Schwarz-Weiß. Inzwischen ist aus Leitners Ein-Mann-Betrieb ein kleines Lyrik-Unternehmen geworden und die heute vierfarbig gedruckten, buchstarken Ausgaben werden vom Postlaster abgeholt.

Passend zum Jubiläum erscheint in diesen Tagen die Ausgabe Nr. 15 von „Das Gedicht“ unter dem Motto: „Ich bin dein Nest, du bist mein Fest“. Sie versammelt 100 neue Liebesgedichte von Ulla Hahn, Helmut Krausser, Peter Maiwald, Matthias Politycki, Said, Zafer Senocak und vielen anderen.

Der Münchner Altphilologe Niklas Holzberg leitet die aktuelle Gedicht-Folge mit sinnlichen Versen der griechischen Antike ein, die zum ersten Mal in deutscher Sprache erscheinen. Ulrich Johannes Beil, Literaturwissenschaftler an der Universität Zürich, untersucht in einem Essay mögliche Reibungsflächen zwischen „Poesie, Internet-Chat und Swinger-Club“. Zusammen mit Anton G. Leitner befragte er darüber hinaus 100 Dichter zum Zusammenhang zwischen Sinnlichkeit und Poesie. Ulla Hahns Antwort fällt poetisch aus: „Sinnliche Gedichte haben das gewisse Etwas, wenn sie ansprechend ansprechen ohne auszusprechen was sie versprechen.“

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt Herausgeber Anton G. Leitner. Er möchte mit dieser Gedicht-Folge seine Trilogie der poetischen Lust abrunden. „Liebesverse haben schon so manchen Stein erweicht. Denn sie öffnen die Sinne und wirken nachhaltig gegen Vereinzelung“.

Internet: www.dasgedicht.de

Das Gedicht Nr. 15: „Ich bin dein Nest, du bist mein Fest. Liebe mit allen Sinnen“.
Herausgegeben von Anton G. Leitner, Weßling 2007, 171 Seiten, 12 Euro
(ISBN 978-3-929433-67-8)

„Die Arche der Poesie“ ist bei dtv erschienen – zur Zeit mit eigener Abstimmungsmöglichkeit auf der Startseite von dtv: www.dtv.de / „Kinder, Kinder!“ ist heute bei Reclam erschienen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

eigentlich wollte ich Sie schon längst an dieser Stelle über weitere Aktualitäten informiert haben, aber das Jahr 2007 beansprucht meine Arbeitskraft derartig, dass ich erst heute die Zeit finde, Sie kurz auf den laufenden Stand zu bringen.

Unsere Frühjahrstournee für „Herzenspoesie“ war sehr erfolgreich, aber anstrengend. Ich war, begleitet von meiner Frau Felizitas (und meistens auch von dem Gitarristen Martin Finsterlin), kreuz und quer unterwegs in Deutschland. Von Frankfurt am Main über Darmstadt bis Aachen, Köln, Leipzig, Passau und Kiel, um nur einige Stationen zu nennen. Wenn Sie „Anton G. Leitner“ googlen, finden Sie dazu etliche Pressestimmen im Netz; darunter auch kuriose Stimmen, z. B. diejenige eines Wiesbadener Lokal-Kolumnisten namens Jens Frederiksen, der vielleicht erst über meine neue dtv-Anthologie „Die Arche der Poesie“ von der Existenz unserer Zeitschrift „Das Gedicht erfahren hat. Frederiksen reibt sich verwundert die Augen, dass aus dem Umfeld einer so unbekannten Zeitschrift ein eigener Lyrik-Kanon entstehen kann. Recherche ist und bleibt offenbar selbst für manche Journalisten ein Fremdwort. Wie auch immer: Der Mann erntet jetzt im Internet so einigen Spott. So muss er sich von einer Netzzeitung fragen lassen, ob und warum in Wiesbaden nicht das Nachrichtmagazin Der Spiegel gelesen werde …

Apropos „Arche der Poesie“: Ich freue mich sehr darüber, dass mir der Deutsche Taschenbuch Verlag die Möglichkeit eingeräumt hat, aus unserer Umfrage nach den „Lieblingsgedichten der Dichter“ (vgl. Das Gedicht Nr. 14) eine so wunderbar gestaltete Anthologie herauszugeben, die alle relevanten Gedichte aus der Aktion versammelt. Dass diese Sammlung gegenwärtig den ersten Platz auf dem Internetportal von dtv einnehmen darf, betrachte ich als große Auszeichnung und Chance. Denn alle Besucherinnen und Besucher der dtv-Seiten www.dtv.de erhalten dadurch die Möglichkeit, im Wege der Abstimmung die Platzierungen des Lyrik-Rankings virtuell zu verändern. Während sich im Buch Hölderlin mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz als Lieblinsdichter der deutschsprachigen Dichterinnen und Dichter behauptet, macht ihm auf den Internetseiten von dtv gerade Joachim Ringelnatz seinen Platz auf dem Dichter-Thron streitig …

Heute haben mich übrigens auch die Belegexemplare meines jüngsten Reclam-Bändchens „Kinder, Kinder!“ erreicht, das in der berühmten Universalbibliothek des Verlags erschienen ist und ab morgen zum Spottpreis von € 3,60 in allen Buchhandlungen erworben werden kann. Ich glaube, dieser Betrag ist für das Bändchen gut angelegt, das ich mit folgenden Versen von Matthias Claudius einleiten lasse:

Ein Dito

Es hat sich gedreht und hat sich hat sich gedreht,
Eh’s dazu kam, geboren zu werden;
Was wird wohl aus dem Kindlein werden?
– Ein Poet! –

Mit diesen Versen verabschiede ich mich heute von Ihnen
mit herzlichen Grüßen und
den besten Wünschen für viele poetische Momente
bis bald

Ihr Anton G. Leitner

Heute auf Seite 1 der Süddeutschen Zeitung im Streiflicht / Leitner und Finsterlin mit „Herzenspoesie“ auf der Leipziger Buchmesse 2007

Liebe Besucherinnen und Besucher,

nachdem in der vergangenen Woche wieder zwei Autoren aus dem Umfeld unserer Zeitschrift DAS GEDICHT den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt erhielten (Christian Schloyer und Andrea Heuser) haben uns heute gleich zwei gute Nachrichten erreicht:

Die Süddeutsche Zeitung widmet der Ausschreibung unseres neuen Lyrikwettbewerbs heute ihr Streiflicht auf Seite 1. Und bei der Buchhandelkette Thalia ist nach Auskunft des Eichborn Verlags unsere CD „Herzenspoesie“ Spitzentitel des Monats März 2007. Auf der Internet-Startseite von Hugendubel www.hugendubel.de läuft übrigens gerade eine Aktion zu „Herzenspoesie“.

Das sind, so meine ich, schöne Startvoraussetzungen für die erste „Herzenspoesie“-Tour, die am kommenden Montag startet. Sie wird uns über Hessen und NRW nach Leipzig führen – zur Leipziger Buchmesse 2007.

Am Donnerstag, den 22.3.2007 präsentieren wir dort „Herzenspoesie“ um 15.30 Uhr live im FOCUS-Hörbuchcafé (Halle 3, Stand C 511; Veranstalter: Eichborn-Verlag).

Danach stehen das Scharfrichterhaus in Passau (20. April 2007, 20 Uhr) und das Literaturhaus Kiel (7. Mai 2007 – „Best of Anton G. Leitner und Arne Rautenberg“) auf dem Programm.

Es wäre mir natürlich eine Freude, Sie bei einer dieser Gelegenheiten vor Ort zu sehen.

Herzliche Grüße aus Weßling
und vielleicht bis bald,

Ihr Anton G. Leitner

Die CD „Herzenspoesie“ ist erschienen!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das Jahr 2007 hat mich mit so viel Arbeit empfangen, dass ich erst heute dazu komme, Ihnen auf meiner Aktualitäten-Netzseite eine erfreuliche Mitteilung zu machen: Unsere CD „Herzenspoesie“ ist seit einigen Tagen bei Eichborn lieferbar. Der Buchgrossist Libri hat „Herzenspoesie“ dankenswerterweise in seine Hörstationen im Buchhandel aufgenommen. Und auch auf den Internetseiten von Libri ist ein großer Teil der CD in Auszügen abrufbar: „Herzenspoesie“ bei Libri

Bereits am Montag dieser Woche (5. Februar 2007) hat die Süddeutsche Zeitung unsere CD als „akustisches Gesamtkunstwerk“ gefeiert. Während sich auf dem Hörbuchmarkt „ungeheuer viel Überflüssiges“ tummle, sei „Herzenspoesie“ ein „Glücksfall“. Dies liege nicht nur an der von mir getroffenen Auswahl von Liebesgedichten und den gelungenen Rezitationen von Anna Thalbach, Alexander Khuon und mir, sondern auch an der Musik von Martin Finsterlin, mit dem mich übrigens seit Kindestagen eine Freundschaft verbindet. „Ein besonderes Juwel an diesem Liebescollier ist die Musik von Martin Finsterlin“, schreibt die SZ. „Manches klingt nach der Laute des Barden, dann wieder groovt und jazzt es unter und zwischen den Saiten von Finsterlins Gitarre und all den anderen Instrumenten, die der Musiker noch einsetzt.“

Sie wissen vielleicht, dass ich seit Jahren zusammen mit Martin Finsterlin auftrete, um (oft auch Jugendlichen) Gedichte auf eine Weise zu vermitteln, die nur wenig mit so genannten „Wasserglaslesungen“ zu tun hat. Denn warum sollte es nicht einmal möglich sein, auf Verse zu tanzen?

Die Arbeit an unserer CD war hart, oft saßen wir im Spätherbst 2006 bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam mit Martin im Studio, um unter seiner sachkundigen musikalischen Führung jene Tonlagen zu finden, die (Liebes-)Gedichte zum Klingen und Schwingen bringen.

Martin ist meines Erachtens dieses Hör-Kunststück gelungen und es war eine große Herausforderung für uns, all die liebsten Liebesgedichte so zu rezitieren und mit Musik abzumischen, dass man die Poesie akustisch noch verstehen kann. Denn gerade daran hapert es nach meinem Höreindruck beim sog. „Rilke-Projekt“. Rilkes Verse ertrinken dort im Strudel der oftmals übermächtigen musikalischen Präsenz. Wir haben versucht, uns den lyrischen Texten toter Autorinnen und Autoren sehr behutsam anzunähern, denn die verstorbenen Kolleginnen und Kollegen können sich gegen eine postum unsensible Behandlung nicht mehr wehren …

Überprüfen Sie selbst, ob uns im Quartett eine Lösung der schwierigen Aufgabe gelungen ist. Das „Zusammespiel“ mit Martin Finsterlin, Anna Thalbach und Alexander Khuon war jedenfalls auch ein großes Vergnügen für alle Beteiligten, und wenn wir etwas von dieser Stimmung über die CD an Sie weitergeben können, hat sich unsere Arbeit gelohnt.

Sie Süddeutsche Zeitung bezeichnet „Herzenspoesie“ als „das ideale Geschenk zum Valentinstag“. Vielleicht ist Donnerstag in der kommenden Woche tatsächlich ein geeigneter Anlass, „Herzenspoesie“ zu erwerben. Genau an diesem Tag (Donnerstag, den 14. Februar 2007) widmet übrigens WDR 3 dem CD-Projekt um 14:45 Uhr einen Teil seiner Sendung „HörZeichen“.

Wer uns mit „Herzenspoesie“ live erleben will, kann dies auf der Leipziger Buchmesse am Donnerstag, den 22. März 2007 um 15:30 Uhr im FOCUS Hörbuchcafé, Halle 3, Stand C511 tun (Veranstalter: Eichborn Verlag). Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dieser Gelegenheit persönlich begrüßen zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen herzlich einen poetischen Februar
und verbleibe für heute mit herzlichen Grüßen aus Weßling

Ihr Anton G. Leitner

Weihnachten 2006 / Jahreswechsel

Liebe Besucherinnen und Besucher,

zusammen mit meiner Frau Felizitas, meiner Mitarbeiterin Gabriele Trinckler, unserer Lektorin Karin Fellner und dem Buchwissenschaftler Olaf Hintze wünsche ich Ihnen geruhsame Festtage und ein gesundes, ideenreiches und kreatives Jahr 2007, voller Poesie.

Hinter uns liegt ein arbeitsreiches Jahr 2006. Wir haben 2006 viel bewegen können. Erst gestern sind Band 4 und Band 5 meiner neuen Reihe „Poesie 21“ bei Steinmeier in Nördlingen erschienen („Klatschmohn heizt das Feld“ von Konstanze Reupsch sowie Eva Philipps erotisches Feuerwerk „Lasst uns oktopussen!“; siehe auch www.poesie21.de).

Mein Musik-Poesie-Projekt „Herzenspoesie“ bei Eichborn ist produziert und ab Februar 2007 in allen Buchhandlungen erhältlich. Die Zusammenarbeit mit den Interpreten / Schauspielern Anna Thalbach und Alexander Khuon und mit meinem musikalischen Partner Martin Finsterlin, der alle Kompositionen für „Herzenspoesie“ schuf, war für mich eine wunderbare Zeit, die mir viel Kraft für alle anderen Aufgaben gespendet hat.

In enger Zusammenarbeit mit meinem Vater Anton Leitner, dem pensionierten Oberstudiendirektor des Carl-Spitzweg-Gymnasiums in Germering, haben wir unsere Lateinlernhilfen auf die neuen Lehrbücher und das 8-stufige Gymnasium umgestellt. Die Bände für das erste und zweite Lateinlernjahr sind bereits erschienen und erweisen sich als viel gefragte kleine Bestseller für uns. Am dritten Band arbeiten wir bereits intensiv, er wird voraussichtlich kurz nach den Halbjahreszeugnissen, im Februar 2007 erscheinen. Es ist schön, dass wir die jahrzehntelange pädagogische Erfahrung meines Vaters, dessen Herz immer für seine Schülerinnen und Schüler geschlagen hat, jetzt für die Prüfungsvorbereitung vieler Lateinscholaren nützen können und wir freuen uns mit Anton Leitner senior, dass sein Fach Latein gerade in Deutschland eine unglaubliche Renaissance erlebt.

Auch meinem eigenen Verleger Hubert Ettl vom lichtung verlag möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die freundschaftliche Zusammenarbeit danken. Es ist für mich ein schönes Gefühl, zu wissen, dass er meine wichtigsten Gedichte aus den Jahren 1980 bis 2005 in einem fast 200 Seiten umfangreichen Band („Im Glas tickt der Sand“) sorgfältig ediert und verfügbar gemacht hat (und dies in einer liebevollen Ausstattung und zu einem erschwinglichen Preis).

Unter dem Motto „Gedichte – wie wir sie lesen, wie wir sie verstehen“ hat der Schweizer Rundfunk auf seinem Programm DRS2 unlängst eine einstündige Sondersendung zu lyrischen Novitäten über den Äther geschickt, die unter folgendem Link auch im Internet gehört werden kann: http://www.drs.ch/drsonline/index.cfm?gbAction=r04Fulldisplay1&ObjectID=B869CA46-0132-4CC2-95B91BAC7B342E0C&prg=NEWS

Der Literaturkritiker Markus Bundi, der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart und Felix Schneider präsentieren, diskutieren und lesen u. a. Gedichte von Nico Bleutge, Charles Simic und anderen. Ein Schwerpunkt der Sendung liegt auf der unterschiedlichen lyrischen Wahrnehmung von Objekt und Umwelt. Natürlich freut es mich besonders, dass mein Buch „Im Glas tickt der Sand“ darin fast 15 Minuten lang behandelt wird.

Es wäre schön, wenn wir uns im neuen Jahr vielleicht einmal wieder in Weßling auf einer unserer lyrischen Begegnungen sehen würden oder auf einer Lyrikveranstaltung irgendwo in Deutschland. Denn ich werde 2007 viel reisen und Sie auf dieser Seite über alle meine Auftritte rechtzeitig informieren.

„Herzenspoesie“ werden wir übrigens erstmals im Rahmen der Leipziger Messe öffentlich aufführen.

Noch einmal herzliche Grüße und Wünsche aus Weßling

Ihr Anton G. Leitner