Fürchte dich nicht – spiele! DAS GEDICHT 17 von Friedrich Ani und Anton G. Leitner ist erschienen.

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Weßling, den 17. September 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

jemandem wie mir, der sein Leben der Lyrik verschrieben hat, kann es schon angst und bange werden bei den vielen schlechten Nachrichten, leider auch für uns Büchermenschen: Das „Jahrbuch der Lyrik“ ist in Nöten, weil es der S. Fischer Verlag nicht länger machen will. Vermutlich scheut man dort das finanzielle Risiko. Außerdem, so liest man, könnte der Schweizer Lyrikverleger Urs Engeler nicht in der bisherigen Art und Weise weiterarbeiten, da sein Mäzen kein Geld mehr zuschießen könne. Und während kookbooks-Verlegerin Daniela Seel noch um Hilfe ruft und aller Orten verkündet, dass die Kunst Mäzene braucht, kündigt Verlegerkollege Ammann aus Zürich an, im Sommer 2010 das Handtuch zu werfen. Die Zeitschrift „Literaturen“ soll künftig nur noch zweimonatlich erscheinen.

Die gegenwärtige „Marktsituation“ für Lyrik bzw. anspruchsvolle Prosa im Buchhandel beschreibt die erfahrene Cheflektorin eines großen deutschen Verlages derzeit als „geradezu hermetisch“.

„Wenn es so weiter geht, bist Du mit DAS GEDICHT bald allein auf weiter Flur“, mailt mir dieser Tage ein Journalist und wünscht „viel Glück für die Zukunft“. Natürlich könnte ich jetzt darüber räsonieren, warum es ausgerechnet im „Land der Dichter und Denker“ so weit kommen konnte.

Und ich würde mich dabei zweifellos erregen über jene maßlose Gier der großen und kleinen Spekulanten, die alle davon geträumt haben, das (virtuelle) Geld für sich arbeiten zu lassen, anstatt selber ranzuklotzen. Ich würde mich ärgern über unsere überforderten Volksvertreter in den Aufsichtsgremien, allesamt gewieft und hellwach, wenn es um den Erhalt der eigenen Macht geht, aber seltsam verschlafen und gutgläubig bei der Ausübung ihrer Kontrollpflichten. Aber ich muss die Situation konstruktiv meistern. Zorn hilft mir nicht viel weiter.

Unter diesen schwierigen Umständen ist es mit dem Glückwünschen allein auch nicht getan. Ich selbst habe in diesem Jahr wirklich alles getan, was ich tun konnte, um die neue GEDICHT-Ausgabe Nr. 17 mit mehr Gedichten denn je präsentieren zu können. Und mit mir tat es der „engste Kreis“: Meine Mitarbeiterin Gabriele Trinckler, die seit nunmehr 10 Jahren bei mir beschäftigt ist, meine Frau Felizitas, mein alter Freund und literarischer Weggefährte Friedrich Ani, dem ich zum ersten Mal vor fast 30 Jahren begegnet bin. Er war damals noch als Lokalreporter für eine Münchner Tageszeitung unterwegs, aber seine eigentliche Liebe galt der Lyrik, die er eifrig verfasste und bei jeder Gelegenheit verteidigte (die Lyrik war bei ihm lange vor den Krimis da). Ani nahm seinerzeit meinen ersten öffentlichen Auftritt kritisch unter die Lupe, was zu einem streitbaren, aber überaus fruchtbaren Dialog zwischen uns führte, der bis heute andauert.

„Dichte, denn die Welt ist leck“, hieß unserer erstes gemeinsames Lyrikprojekt, das wir Mitte der 80er-Jahre realisierten – und noch heute veranlasst uns dieser mottohafte Titel bisweilen zu scherzhaften Wortspielen wie „Leck mich, denn die Welt ist dicht“. Viel hat sich seitdem getan. Wir sind der Lyrik treu geblieben. Friedrich Ani ist heute ein international bekannter Schriftsteller. Seine Figuren, die Kriminalkommissare Tabor Süden oder Polonius Fischer zum Beispiel, begegnen uns im Fernsehen oder Kino. Sie haben, wie Ex-Mönch Polonius Fischer, einen unverkennbaren Hang zum Philosophischen und Poetischen, und – was Wunder – auch zur Musik von Bob Dylan. Ihr Erfinder Friedrich Ani beherrscht die Poesie des Verschwindens wie kaum ein anderer. Und er besitzt ein feines Gespür für all das, was uns in Deutschland Angst machen kann oder könnte: „German Angst“ heißt eines seiner bekanntesten Bücher.

Als wir im Juni 2008 beschlossen, gemeinsam eine GEDICHT-Nummer herauszugeben, waren wir uns relativ schnell über das Thema einig: Angst. Dies mag vielleicht ein wenig überraschen, denn seinerzeit sprach kaum jemand von einer Rezession oder gar Weltwirtschaftskrise. Dabei gab es alarmierende Signale: In den USA waren die ersten Banken und Versicherungen ins Straucheln geraten. Aber die US-Administration beschwichtigte, betätigte ihre Geldpumpen, woraufhin bei den globalen Lehmann-Brüdern & Consorten wieder die Champagnerkorken knallten – und selbst die Berater unserer heimischen Sparkassen und Banken durften einmal mehr auf Kosten ihrer Kunden an der New Yorker Pulle nippen. Fast schien es uns so, als ob immer mehr junge Menschen versuchten, sich der rauschhaften Gier jener omnipotenten Nadelstreifenkaste durch Flucht zu entziehen: Sei es, dass sie in virtuelle Chatrooms fliehen oder in Computerspiele, Alkohol, Gewalt und sexuelle Exzesse. Trübe Aussichten: Die jüngste Generation betäubt sich mangels Zukunftsperspektiven, während man die Ältesten im Minutentakt pflegt, damit kontingentierte Budgets nicht überschritten werden. Derweil versuchen andere schon, sich mit Sprengstoff ins Paradies zu bomben. All das erinnert durchaus an spätrömische Tänze auf dem Vulkan und konnte schon immer für einen unruhigen Schlaf sorgen oder sich in unserer Einbildung zu einer überlebensgroßen Angst steigern.

Nun wollten Friedrich Ani und ich aber keine „Geisterbahn der Lyrik“ einrichten. Auch wenn die ganze Bandbreite der Furcht – möglichst anhand von Gedichten – lyrisch aufgezeigt werden sollte: Es ging uns vor allem darum, Verse zu präsentieren, die etwas riskieren, Lyrik mit dem Mut zum Übermut und Sprachspiel, poetische Aufbrüche zum Lebendigsein.

„Fürchte dich nicht – spiele!“ wählten wir als Motto für die Ausgabe und setzten mit 99 Gedichten (überwiegend Originalbeiträge) von 77 zeitgenössichen Autoren aus dem ganzen deutschen Sprachraum einen deutlichen Schwerpunkt auf den Lyrikteil. Unsere Auswahl haben wir generationsübergreifend getroffen. Das Spektrum reicht vom fünfjährigen Yunus aus Berlin-Kreuzberg über Jungautor Leander Beil (geboren 1992), der hier als Lyriker debütiert, bis zur Wiener Übermutter der deutschsprachigen Poesie, Friederike Mayröcker (Jahrgang 1924). Im Essayteil wollen wir die verschiedenen Facetten der Angst sowohl aus der Sicht von Poeten (vgl. Nicola Bardola: „Verse im sinnlichen Spiel mit dem Tod“), als auch aus der Perspektive eines engagierten Theologen, eines erfahrenen Pädagogen und eines international renommierten Klangkünstlers beleuchten.

Selbstverständlich verfolgen wir für DAS GEDICHT auch weiterhin die laufende Lyrikproduktion deutschsprachiger Verlage kritisch. Gedichtbände, insbesondere von neuen Autoren, sind im Krisenjahr 2009 fast vollständig aus den Programmen der großen Häuser verschwunden. Da derzeit auch viele kleine Verlage um ihr Überleben kämpfen, sind 2009 insgesamt deutlich weniger Lyriktitel erschienen als in den Vorjahren. Wir werden Ihnen in der kommenden GEDICHT-Folge Nr. 18 besonders interessante und nachhaltige Lyriknovitäten aus dem Erscheinungszeitraum 2009/2010 vorstellen.

Besonders hinweisen möchte ich Sie in diesem Zusammenhang schon auf die neue, mutige Lyrikreihe „für neugierige Kinder“, die der Kölner Boje-Verlag gestartet hat. Sie ist auch in der vorliegenden GEDICHT-Folge angezeigt. Soweit mir die schwierigen Zeitumstände die nötige Zeit dafür lassen, werde ich Sie an dieser Stelle über zwischendurch immer wieder über wichtige Entwicklungen aus dem lyrischen Betrieb auf dem Laufenden halten.

Bei allem berechtigten Anlass zur Sorge beglückt es mich, dass ich ausgerechnet in diesem von Krisen erschütterten Jahr 2009, das mich nahezu ununterbrochen auf Trab hält, ungewöhnlich viele Projekte realisieren konnte.

Die Gesundheitsausgabe Nr. 16 von DAS GEDICHT bekam eine Reihe von guten Kritiken, was dazu führte, dass sie bereits 3 Monate nach dem Erscheinen ausverkauft war. Um die Ausgabe weiterhin lieferbar zu halten, ließ ich im Januar 1000 Exemplare davon nachdrucken, was angesichts der aufwändigen Ausstattung (Vierfarbendruck) ein teures Vergnügen wurde.

Im Frühjahr 2009 erschien im Deutschen Taschenbuch Verlag meine Anthologie „Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Gedichte für Tierfreunde“, die ich zusammen mit Gabriele Trinckler edierte. Kein Geringerer als Reinhard Michl illustrierte die Sammlung. Im Juni 2009 schließlich startete im Deutschen Taschenbuch Verlag meine Serie „lyrik“, die nach dem Prinzip „vom Einfacheren zum Schwierigen“ insbesondere junge Leserinnen und Leser an Lyrik heranführen soll. Die Bände heißen „power“, „relax“ und „smile“, sind farbenfroh gestaltet und preisgünstig. Und besonders freue ich mich darüber, dass Reclam meine Lieblingsanthologie Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente“, die erstmals 2003 in Reclams Universalbibliothek erschienen war, 6 Jahre später, im August 2009, noch einmal aufgelegt hat, dieses Mal sogar in bibliophiler Ausstattung (Hardcover mit Schutzumschlag).

Dies alles sind kleine Lichtstreifen am Horizont und sie ermutigen mich, weiterhin alle geistigen und materiellen Mittel, über die ich verfüge, einzusetzen, um die Zeitschrift DAS GEDICHT als unabhängiges und plurales Organ für die deutschsprachige Lyrik zu erhalten. Sie steht im Zentrum meiner Arbeit als Verleger und Herausgeber und ist ein direkter Draht zu den Lesern und Autoren von Gedichten. Allen, die mich dabei unterstützen, insbesondere unseren Abonnentinnen und Abonnenten, danke ich auch an dieser Stelle ganz herzlich dafür.

Ich möchte Sie bei dieser Gelegenheit noch auf zwei Präsentationsveranstaltungen zur neuen GEDICHT-Ausgabe Nr. 17 einladen:

Am Dienstag, den 10. November 2009 lese ich um 19 Uhr in Wien zusammen mit Friedrich Ani, Alex Dreppec, Gerhard Rühm und Mario Wirz in der Alten Schmiede (Kunstverein Wien, Literarisches Quartier, Schönlaterngasse 9) aus „Fürchte dich nicht – spiele!“ und diskutiere mit Kollegen und Publikum über unsere Arbeit.

Am Dienstag, 1. Dezember 2009, lese ich um 20 Uhr in München zusammen mit Friedrich Ani, Nicola Bardola und anderen im GAP (Cafe / Bar / Restaurant, Goethestr. 34, 80336 München) aus „Fürchte dich nicht – spiele!“. Unter der Moderation von Nicola Bardola diskutieren Friedrich Ani und ich über die Arbeit an der gemeinsamen GEDICHT-Ausgabe. Und selbstverständlich lesen wir aus der Ausgabe, zusammen mit unseren Autorenkollegen. Und feiern im Anschluss.

Herzlichen Grüße,
und bis bald,
Ihr ANTON G. LEITNER

Meine Anthologie “Feuer, Wasser, Luft & Erde” jetzt als Hardcover bei Reclam

Neues Cover der Anthologie "Feuer, Wasser, Luft & Erde" bei Reclam

Anton G. Leitner (Hrsg.): "Feuer, Wasser, Luft & Erde". Reclam 2009 (Hardcover-Neuausgabe)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an dieser Stelle wieder bei Ihnen melden konnte. Mein Abtauchen im Blog  hatte nicht etwa den Grund, dass ich mir eine Fernreise auf die Malediven gegönnt hätte, sondern dass ich insbesondere in meiner Tätigkeit als Herausgeber und Lyrikvermittler im Juli soviel gefragt war, dass ich bis heute schlichtweg nicht die Zeit gefunden habe, Sie auf dem Laufenden Stand über meine Aktivitäten zu halten.

Wieviel ich in den vergangenen Monaten gearbeitet habe, lässt sich recht anschaulich  an meinen neuen Herausgaben ersehen: Im Dezember 2008 erschien bei dtv meine Anthologie “Gedichte für Nachtmenschen” (in Zusammenarbeit mit Gabriele Trinckler), im April 2009 folgte dort die Sammlung “Ein Nilpferd schlummerte im Sand” (ebensfalls gemeinsam ediert mit Gabriele Trinckler) mit Gedichten “für Tierfreunde”, die kein Geringerer als Reinhard Michl illustriert hat.  Im Juni 2009 schließlich startete bei dtv meine Serie “dtv lyrik” mit den Bänden “power”, relax” und “smile”. Und nachdem alle fünf  Titel bei den Leserinnen und Lesern sowie bei der Kritik so gut  ankommen,  wie es sich der Verlag und ich gewünscht haben, kann ich heute erneut eine frohe Kunde verbreiten, dieses Mal meine langjährige Zusammenarbeit mit dem Hause Philipp Reclam jun. betreffend.

Von den über 30 Lyriksammlungen, die ich bislang ediert habe, liegt mir eine ganz besonders am Herzen: Meine erstmals im Jahre 2003 in Reclams Universalbibliothek erschienene Anthologie “Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente”.  Es war mein erstes Buch bei Philipp Reclam jun., mit dem ich mir einen persönlichen Schülertraum erfüllte: Autor und Herausgeber in der UB-Kultreihe von Reclam zu werden.

Die umfangreiche Sammlung erntete großes Lob bei der Kritik, so schrieb beispielsweise der von mir sehr geschätzte Autorenkollege und Literaturwissenschaftler Hanns-Josef Ortheil in der Berliner Tageszeitung DIE WELT darüber: “Anton G. Leitner stellt Höhepunkte deutscher Lyrik so geschickt neben ganz neue oder noch unbekannte Gedichte, dass man zunächst einmal von Gipfel zu Gipfel hüpft, plötzlich aber auch das Geheimnishafte der Täler und Aufstiege erkennt.” Zu den neu entdeckten Autoren zählte damals übrigens auch Nico Bleutge (geboren 1972), der in “Feuer, Wasser, Luft & Erde” gewissermaßen als Lyriker debütierte und heute zu den wichtigsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Lyrik gezählt wird.

Nachdem die ersten 10.000 Exemplare meiner Sammlung in der Universalbibliothek verkauft waren, hat sich der Reclam-Verlag entschlossen, sie nunmehr zum Hardcover “aufzuwerten”. Seit gestern liegt die jetzt wirklich prächtig ausgestattet Elemente-Anthologie als Neuausgabe auf meinem Schreibtisch und ich freue mich jedes mal wieder, wenn ich sie zur Hand nehme. Mit 10 Euro ist der Preis für “Feuer, Wasser, Luft & Erde” wirklich demokratisch ausgefallen und ich bin sicher nicht der Einzige, der bereits Exemplare in Stuttgart nachgeordert hat. Besonders edel wirkt das kleine, handliche Format der Sammlung in Verbindung mit der Fadenheftung.

Übrigens beginnt auch dtv damit, einzelne meiner dort erschienenen Bücher als Hardcover neu herauszubringen: Im kommenden Frühjahr erscheint im dtv mein bereits als Taschenbuch-Originalausgabe sehr erfolgreicher “Garten der Poesie” wieder, dieses Mal gebunden mit Schutzumschlag …

Das sind doch alles sehr erfreuliche Zeichen, die darauf  hindeuten, dass die Zeiten für Lyrik gar nicht ganz so schlecht sind, wie uns manche Leute gerne glauben lassen möchten. Wenn das Konzept der “Vermittlung” stimmt, findet gute Lyrik beispielsweise über sorgfältig zusammengestellte Anthologien immer ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern.

Ansonsten arbeite ich gerade zusammen mit meinem Mitherausgeber Friedrich Ani und Gabriele Trinckler intensiv an der neuen Ausgabe Nr. 17 von DAS GEDICHT, die im Laufe des Septembers erscheinen wird. “Fürchte dich nicht –  spiele!”, ist sie betitelt und sie verspricht, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Friedrich Ani, eine besonders spannende Ausgabe zu werden.

Sobald ich ein freies Zeitfenster finde, melde ich mich wieder bei Ihnen. Für heute grüße ich Sie herzlich aus Weßling und feiere hier noch ein wenig mit meiner Frau Felizitas ihren Geburtstag.

Bis bald also,
Ihr Anton G. Leitner

Die drei Anthologien “smile”, “relax” und “power” sind Bayern2-Favoriten der Woche!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

meine drei Lyrikbände im CD-Format “smile”, “relax” und “power” sind die Buch-Favoriten der Woche im Hörfunk des BR / Bayern 2-Radio. Ich freue mich natürlich sehr, dass die BR2-Redaktion die drei farbenfroh gestalteten Anthologien zu ihren Lieblingen der Woche gekürt hat.

Am heutigen Dienstag, den 23.06.2009 läuft ab 14:05 Uhr im Bayerischen Rundfunk (Programm Bayern 2 Radio) die Sendung “Bayern 2 – Favoriten” (bis 15 Uhr). Sie kann auch im Internet via Live-Stream mitverfolgt werden.

Ich besuche den Moderator der Sendung, Christoph Leibold, im Bayern2-Studio, um mit ihm ein Gespräch über meine lyrische Triologie zu führen. Darüber hinaus werden Gedichte von Melanie Arzenheimer, Tanja Dückers, Robert Gernhardt, Eva Philipp und Axel Kutsch aus den drei Sammlungen gesendet. Sie sollen Appetit auf alle Gedichte der Mini-Anthologien machen.

Mit diesen guten Nachrichten verabschiede ich mich von Ihnen schon wieder an diesem regnerischen Tag und werde weiter mein poetisches Tagewerk verrichten.

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald
Ihr Anton G. Leitner

Anton G. Leitner in der Evangelischen Akademie Tutzing (Di, 24. März 2009, 19:30 Uhr)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wenn Sie im Landkreis Starnberg leben oder im Großraum München, würde ich mich sehr freuen, Sie am kommenden Dienstag, den 24. März 2009 um 19:30 Uhr bei meiner Lesung in der Evangelischen Akademie Tutzing (Rotunde, Schloß-Straße 2-4) begrüßen zu dürfen.

Auf Einladung des „Freundeskreises Evangelische Akademie Tutzing
e. V.” werde ich eigene Gedichte rezitieren sowie Lyrik aus meinen Anthologien in der edition Chrismon. Im Anschluss an die Lesung stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort.

Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Keine Angst vor Lyrik” und wer meine literarische Arbeit kennt, weiß, dass eine solche Angst bei mir auch unbegründet wäre. Und so werde ich am kommenden Dienstag einmal mehr versuchen, Sie mit Lyrik im besten Sinne des Wortes zu unterhalten.

Mit herzlichen Grüßen aus Weßling
und vielleicht bis kommenden Dienstag,
Ihr Anton G. Leitner

DAS GEDICHT Nr. 16: Die zweite Auflage ist in Druck!

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DAS GEDICHT Nr. 16, 2. Auflage (Januar 2009)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich kann Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen, dass die erste Auflage von DAS GEDICHT Nr. 16 (“gefühlter Puls, rezeptfreie Gedichte”) bereits 8 Wochen nach dem Erscheinen vergriffen ist.

Die zweite Auflage ist in Druck und erscheint am 30. Januar 2009. Insoweit aktualisiert diese Mitteilung die heutige Meldung von Amazon.de, Das Gedicht Nr. 16 sei derzeit nicht lieferbar und ein neuer Erscheinungstermin stehe noch nicht fest.

Selbstverständlich können Sie Ihr Exemplar der Nachauflage direkt bei mir vormerken lassen (die Auslieferung an Sie erfolgt dann automatisch nach Erscheinen, Ende Januar 2009), aber ich hoffe auch, dass Amazon.de sobald wie möglich wieder Vormerkungen von der Ausgabe DAS GEDICHT Nr. 16 (2. Auflage) entgegennimmt.

Die Ausgabe stößt nach wie vor auf ein sehr großes Interesse bei den Leserinnen und Lesern sowie in den Medien, zuletzt haben die Süddeutsche Zeitung und die Fersehillustrierte prisma darauf abgehoben.

Mit dieser guten Nachricht verabschiede ich mich für heute von Ihnen und wünsche Ihnen ein poetisches Wochenende.

Bis ganz bald, Ihr Anton G. Leitner

1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier“

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Öffentliche Lesung mit Matthias Politycki und Anton G. Leitner.
25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Kanada und der Schweiz präsentieren Liebespoesie in jeder Beziehung.

Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung. Samstag, 31. Januar 2009, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, (Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt)

Eintritt (inklusive Buffet): € 16,-
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon 08153/3641.

Der Lyrikpreis

Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 31. Januar 2009 erstmals der Lyrikpreis „Hochstadter Stier” verliehen. Sein Stifter, Michael Schuster (Gasthof Schuster), ließ den Stier eigens von der Künstlerin Rosemarie Zacher entwerfen und auf ein Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal malen.

Die Mentoren
Der Hamburger Schriftsteller Matthias Politycki (*1955) zählt zu den renommiertesten deutschen Autoren der Gegenwart. Mit Romanen wie „Herr der Hörner”, „Weiberroman” und zuletzt „In 180 Tagen um die Welt” sorgte er für Furore. „Ich bin von einem Entzücken ins andre geraten”, schwärmte Dichter-Ikone Peter Rühmkorf nach der Lektüre von Polityckis Gedichtband „Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe” (Hoffmann und Campe).

Der Weßlinger Autor Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die viel beachtete Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Sein Lyrikband „Im Glas tickt der Sand” versammelt Poesie aus 25 Jahren. Bei Eichborn erschien Leitners CD-Projekt „Herzenspoesie” (mit Anna Thalbach und Musik von Martin Finsterlin). Bislang edierte er über 30 Anthologien, zuletzt „Gedichte für Nachtmenschen” (dtv) und gilt heute als „der deutsche Lyrikpapst” (Deutsche Welle).

Im literarischen Schaffen von Matthias Politycki und Anton G. Leitner spielt Erotik eine zentrale Rolle. Als Paten des 1. Lyrikwettbewerbs „Hochstadter Stier” servieren sie einen köstlichen Aperitif mit prickelnder Liebeslyrik aus eigener Produktion.

Die Kandidaten
25 Autorinnen und Autoren aus 5 Ländern bewerben sich um den 1. Lyrikpreis „Hochstadter Stier”, gestiftet von Michael Schuster (Gasthof Schuster, Hochstadt).

Poesie in jeder Beziehung lesen
Claudia Angerer (A-Mils),
Melanie Arzenheimer (Eichstätt),
Manfred Enderle (Leipheim-Riedheim),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim Harms (Düsseldorf),
Alexandra Carina Hobbold (Nettetal),
Eva Höcherl (Pliening),
Adi Hübel (Ulm),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Manfred Moewes (Reichshof-Heienbach),
Frank Norten (E-Sant Josep),
Eva Philipp (CH-Wittenbach),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Gabriele Reisenthel (Schondorf),
Konstanze Reupsch (Golm),
Franziska Röchter (Verl),
Johanna Rösch-Moser (Schondorf),
Ferdinand Scholz (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Barbara Seeberg (Gauting),
Dittmar Werner (Groß-Gerau),
Babette Werth (Berlin),
Helmund Wiese (Gummersbach),
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein)

Das Spektrum der vorgetragen Gedichte reicht von Freundschaft, Liebe über Eifersucht und Hass bis hin zur Versöhnung und spiegelt den Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen wider.