Überwältigt vom Fest der Liebespoesie

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich bin noch immer vollkommen überwältigt von unserem „Fest der Liebespoesie“ am 22.1.2008 im Literaturhaus München. Das Echo auf diesen Abend (400 Besucherinnen und Besucher, über 50 weitere Besucher konnten wegen Überfüllung nicht mehr eingelassen werden) hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) zeichnete die Veranstaltung auf, ein über 4 Minuten langer Beitrag lief noch am selben Abend im ARD-Nachtmagazin vom 23.1.2008, das noch online steht: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video265370_bcId-nm220_ply-internal_res-flash256_vChoice-video265370.html

Internet-Blogerin Aveleen Avide hat den Abend mit einer ganzen Fotoserie und einzelnen Videos aus ihrer Sicht dokumentiert und kommentiert: http://aveleen-avide.blog.de/2008/01/27/lesung_am_22_01_2008_im_literaturhaus_in~3638794

Ich bin noch immer dabei, alles aufzuarbeiten, was mir im Zuge der Festvorbereitungen hier liegen geblieben ist. Mich umgeben ganze Stapel von Papier und das ist auch der Grund, warum ich mich bislang nicht nach unserem Fest gemeldet habe.

Ich werde aber in den nächsten Tagen hier noch mehr zum Fest und den Reaktionen darauf schreiben sowie an dieser Stelle meinen Solidaritätsaufruf für alle Hausärzte ins Netz stellen.

NEU: „Zu mir oder zu dir? Verse für Verliebte“ (dtv, Reihe Hanser)

Vor wenigen Tagen ist hier meine neue Sammlung „Zu mir oder zu dir? Verse für Verliebte“ eingetroffen (dtv, Reihe Hanser 62341). Ein wunderschönes Mini-Taschenbuch im Kultformat von „SMS-Lyrik“, ab sofort im Buchhandel zu beziehen.

„Zu mir oder zu dir?“ versammelt 100 prickelnde Verse für Verliebte aus 250 Jahren – von Johann Wolfgang von Goethe über Tanja Dückers, Said und Michael Wildenhain bis zur 1992 geborenen Jungautorin Aline Müller. Viele der Gedichte sind eigens für diesen Band verfasst worden.

„Herausgeber Anton G. Leitner beteiligte die 15-jährige Schülerin Marina Elsner an der Auswahl und Komposition dieses Bändchens. Wie seine höchst erfolgreiche Anthologie SMS-Lyrik. 160 Zeichen Poesie (dtv Reihe Hanser 62124; 3. Aufl.) eröffnet auch dieser Band (nicht nur) Jugendlichen einen frischen und unverkrampften Zugang zur Lyrik“, heißt es dazu in der dtv-Presseerklärung vom 1. Februar 2008.

Soviel in aller Kürze für heute und bis ganz bald

Ihr Anton G. Leitner

aus Weßling,
dem „deutschen Hauptdorf der Poesie“ (Joachim Sartorius)

Gute Poesie ist Grundnahrungsmittel

Liebe Besucherinnen und Besucher,

unser großes Fest naht und ich bin inzwischen ein wenig erschöpft von den anstrengenden Vorbereitungsarbeiten. 50 bekannte Dichter „unter einen Hut zu bekommen“, ist keine leichte, aber dafür eine umso spannendere Aufgabe. Das öffentliche Interesse an unserer Mega-Nacht der Liebespoesie ist sehr groß. Eine Besprechung jagt die andere.

Ich führe in diesen Tagen viele Gespräche mit Journalisten, die über den 15. Geburtstag unserer Zeitschrift DAS GEDICHT berichten möchten. Dabei werde ich immer wieder gefragt, was ich mir nach 15 Jahren Herausgeberschaft eines erfolgreichen Lyrikmagazins wünsche. Nun, mein Wunsch war es von Anfang an, den praktischen Beweis dafür zu erbringen, dass gute Poesie keine verschwurbelte „Fachsprache“ für abgehobene Spezialisten ist, sondern ein geistiges Grundnahrungsmittel für wirklich jeden Menschen. Denn als Wechselspiel von Logik und Gefühl bringt die Sprache auf den Punkt, eröffnet mit oft sehr wenigen Worten einen ganzen Kosmos, ist nicht selten dialogisch, nah am Lied und deshalb besonders gut memorierbar. Die besten Verse nisten sich ohnehin lebenslang im Gedächtnis ein und führen ein kreatives Eigenleben im Kopf.

Insgesamt wünsche ich mir, dass Deutschland wieder mehr an seine Tradition als Land der „Dichter und Denker“ anknüpft. Denn Gedichte, die sich meist vollkommen einer materiellen Bewertung verweigern, können mit geradezu verschwenderischer Leichtigkeit „einen Tag retten“, wie es der große argentinische Dichter Roberto Juarroz einmal formuliert hat. Viele gute Gedichte, das ist meine feste Überzeugung, können sogar ein ganzes Leben retten, mindestens aber bereichern – und Kleinkrämerei, Geiz und der unmenschlichen Durchökonomisierung subtil und subversiv entgegenwirken.

Heute hat mir dtv ein Vorabexemplar meiner im Februar erscheinenden Gedichtsammlung „Zu mir oder zu dir? Verse für Verliebte“ geschickt, die – im Sonderformat des Kultbändchens „SMS-Lyrik“ – wiederum in der Reihe Hanser erscheint (Februar 2008) und sich an Leserinnen und Leser ab 14 Jahre wendet. Diese Anthologie präsentiert eine Fülle von kurzen Gedichten, die allesamt zeigen, dass es möglich ist, komplexe Lebenssachverhalte mit einfachen Worten kunstvoll auszudrücken. Gedichte, die kein Germanistikstudium erfordern, um sie zu begreifen, aber uns mit ihrem Sprachfluss, ihrer Melodik, sofort ergreifen, wie bereits der erste lyrische Text im Buch, das „Vorspiel“ von Peter Maiwald:

„Das Lieben macht schön.
Das Lieben macht klug.
Es braucht sehr wenig.
Zwei sind genug.

Das Lieben macht krank.
Das Lieben macht matt.
Es braucht sehr wenig.
Weh, wer es hat.“

Mit diesem poetischen Vorspiel über „Das Lieben“ und Leben verabschiede ich mich heute von Ihnen und würde mich freuen, Sie am 22. Januar 2008 um 19 Uhr im Literaturhaus München begrüßen zu dürfen – ein Abend, bei dem mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen wird, denn sie ist der größte Feind der Literatur.

Mit herzlichen poetischen Grüßen
und bis bald,

Ihr Anton G. Leitner

Ich bin dein Nest du bist mein Fest: Ein Abend der poetischen Lust zum 15. Geburtstag der Zeitschrift DAS GEDICHT

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Literaturzeitschriften und Gedichtverlage, das ist bekannt, haben eine Lebensdauer von höchstens fünf Jahren. Dann ist Schluss. Dass der Verlag des Weßlinger Verlegers und Autors Anton G. Leitner (DAS GEDICHT) in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiern kann, gleicht praktisch einem kleinen Wunder. Und Wunder müssen groß begangen werden“, schreibt dieser Tage eine Tageszeitung und eigentlich kann ich diesen Worten kaum mehr etwas hinzufügen.

Über meine Überlebensstrategien der vergangenen 15 Jahre könnte ich ein eigenes Buch schreiben und eines Tages werde ich dies bestimmt auch tun. Denn was es heißt, DAS GEDICHT bis heute aus eigener Kraft, also ohne Förderungen oder Subventionen, am Leben zu erhalten, kann sich eigentlich nur der engste Kreis derjenigen vorstellen, die mich wacker auf meiner Abenteuerreise im Zeitalter der Buchhandelskonzentration begleiten.

Ohne Zweifel habe ich die bislang intensivsten Jahre meines Lebens als Herausgeber, Autor und Verleger dieses Organs erlebt. Hans Bender und Walter Höllerer, die Gründungsherausgeber von Akzente, warnten mich seinerzeit: Jede Zeitschrift werde früher oder später ihre Ernährer auffressen. Heute weiß ich, was sie mir sagen wollten und wie viel Kraft und Geld so ein Unternehmen kostet.

Trotzdem bleibt es für mich ein beglückendes Abenteuer, DAS GEDICHT bis heute edieren zu dürfen. Ich betrachte es als großes Geschenk, dass 50 bekannte Dichter aus dem ganzen deutschen Sprachraum anreisen, um im Literaturhaus München unsere Zeitschrift mit einer Jubiläumslesung zu feiern. Eine Lesung von Liebeslyrikern in dieser Dimension hat es bislang noch nicht gegeben. Selbst die Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt täten sich schwer, einen solchen Dichter-CHOR an einem Ort zu versammeln.

Das Programm des Abends wurde von uns so strukturiert, dass die Lesungen 2 mal 45 Minuten dauern und anschließend noch genügend Zeit bleibt, sich mit mir und allen anderen Dichtern beim Empfang (neudeutsch: „After-Show-Party“) persönlich auszutauschen. Inzwischen haben weitere Lyriker aus ganz Europa ihr Kommen zugesagt, so dass sich am 22. Januar 2008 an der Isar so viele Poeten treffen werden, wie selten oder nie zuvor.

Da bis jetzt schon 200 Karten vorverkauft sind, empfehle ich Ihnen dringend, im Literaturhaus München unter der Telefon-Nummer 089/291934-27 Karten zu reservieren oder die Karten im Restaurant OskarMaria (im Literaturhaus) vorab zu erwerben.

Ich würde mich sehr freuen, am 22. Januar in München mit Ihnen auf weitere 15 GEDICHT-Jahre anzustoßen.

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald,

Ihr

Anton G. Leitner

 

Presseerklärung:

Ich bin dein Nest du bist mein Fest

Ein Abend der poetischen Lust
zum 15. Geburtstag der Zeitschrift DAS GEDICHT

Dienstag, 22.1.2008, 19:00 Uhr
Literaturhaus München, Saal
Eintritt: € 10.- / € 8.- (inkl. 1 Getränk und 1 Snack)
Kartenreservierungen im Literaturhaus: Telefon 089 / 29 19 34-27

Veranstalter: Anton G. Leitner Verlag DAS GEDICHT,
Kulturreferat der Landeshauptstadt München,
Stiftung Literaturhaus

Moderation: Sabine Zaplin (BR), Andreas Ostermeier (SZ)

Die von Anton G. Leitner 1993 in Weßling bei München gegründete Zeitschrift DAS GEDICHT hat sich innerhalb weniger Jahre „zur bedeutendsten Lyrikzeitschrift in Deutschland“ (BR) entwickelt.

Zum 15. Geburtstag des Magazins lädt der GEDICHT-Herausgeber zu einem Abend der poetischen Lust ein. 50 Autoren der Jubiläumsausgabe aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz tragen Liebespoesie vor – dabei reicht der Gedichtreigen von jungen Slam-Poeten wie Lydia Daher (Augsburg) und Alex Dreppec (Darmstadt) bis hin zu erfahrenen Meisterlyrikern wie Said (München). Als Vorspiel rezitiert der Münchner Altphilologe Professor Niklas Holzberg sinnliche Liebesdichtung der Antike.

Außerdem mit dabei: Friedrich Ani (München), Markus Bundi (CH-Baden), Manfred Chobot (Wien), Tanja Dückers (Berlin), Nora-Eugenie Gomringer (Bamberg), Jean Krier (Luxemburg), Fitzgerald Kusz (Nürnberg), Alexander Nitzberg (Düsseldorf), Matthias Politycki (Hamburg), Arne Rautenberg (Kiel) und viele andere.

Im Anschluss bitten die Veranstalter zu einem kleinen Empfang.

Das GEDICHT-Jahr 2007: Ein weihnachtlicher Rückblick und eine lyrische Vorschau auf 2008

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das wohl arbeitsreichste, aber auch spannendste Jahr meiner bisherigen fünfzehn hauptberuflichen Lyrikjahre neigt sich dem Ende zu; und Januar 2008 mit unserem Geburtstagsfest „15 Jahre DAS GEDICHT am 22.1. im Literaturhaus München verspricht nicht weniger aufregend zu werden.

Wenn ich das Jahr 2007 im Sauseschritt Revue passieren lasse, denke ich an fruchtbare Begegnungen mit vielen hundert Schülerinnen und Schülern im ganzen deutschen Sprachraum, erinnere ich mich an das Erscheinen der CD „Herzenspoesie (zusammen mit meinem musikalischen Partner Martin Finsterlin und den Schauspielern Anna Thalbach und Alexander Khuon bei Eichborn im Februar 2007), die sehr gut besuchte Uraufführung im Focus- Hörbuchforum auf der Leipziger Buchmesse.

Mein Lyrik-Kanon „Die Arche der Poesie. Lieblingsgedichte deutscher Dichter bei dtv (Mai 2007) hat mich auf mancher Tour begleitet, ebenso das Bändchen „Kinder, Kinder. Gedichte zur Kindheit“, das ich für Reclams Universalbibliothek im Juni 2007 zusammenstellte.

Ein bewegendes Ereignis war für mich auch das Erscheinen der Jubiläumsausgabe Nr. 15 meines Herzblattes DAS GEDICHT im Oktober 2007 („Ich bin dein Nest, du bist mein Fest. Liebe mit allen Sinnen“). Als Krönung meiner diesjährigen editorischen Arbeit empfinde ich die internationale Sammlung „Mutters Hände, Vaters Herz. Familiengedichte aus 2500 Jahren“ (in edles Vollleinen gekleidet), mit der ich, ebenfalls im Oktober 2007, meine Lyrikreihe in der edition Chrismon eröffnen durfte. Auf der Präsentation während der Frankfurter Buchmesse zusammen mit Chrismon-Chef Arnd Brummer konnte ich mit einer ganzen Reihe von Kollegen auf dieses neue Lyrikrefugium unter dem Dach der evangelischen Kirche anstoßen.

Ich bin froh, dass ich die Kraft aufbringen konnte, dieses enorme Arbeitspensum zu bewältigen. Denn fast „nebenbei“ haben sich drei kleine Bestseller in meinen Kleinverlag eingeschlichen und halten uns hier alle in Weßling ordentlich auf Trapp: Die ersten drei Folgen der Latein-Lernhilfen (1. bis 3. Lernjahr), die mein Vater im Rahmen einer pensionistischen Großtat für uns und vor allem auch für viele dankbare Lateinschülerinnen und Schüler, verfasste, sind so gefragt, dass wir zeitweise mit dem Drucken und Verpacken gar nicht mehr nachgekommen sind.

Besonders einprägsam waren für mich 2007 aber auch die vielen Begegnungen mit Lyrikerkollegen. In der Erinnerung an die gemeinsame Frühjahrslesung mit Arne Rautenberg im Literaturhaus Kiel habe ich die Kieler Bucht vor Augen. Ich konnte den Meeresbusen bereits vom Hotelbett aus sehen. Der Gedanke an diese schöne Aussicht weckt sofort meine unstillbare bayerische Sehnsucht nach der Weite des Ozeans. Leuchtenden Proviant für trübe Herbststimmungen spendeten mir auch die Frauenfelder Lyriktage. Ich bin dem Kurator Markus Bundi dankbar dafür, dass er mich zusammen mit einer der größten erotischen Dichterinnen überhaupt, der Grande-Dame der rumänischen Lyrik, Nora Iuga, im Duett einen Abend der Liebespoesie bestreiten ließ, sensibel moderiert von dem Bamberger Universalgelehrten Ralph-Bernhard Essig. Und ich zehre von jenen Stunden, die ich zusammen mit meiner Frau und dem slowenischen Lyriker Aleş Steger am Ufer des Bodensees verbracht habe, um mit den beiden ein fast meditatives Gespräch über das Wesen der Poesie zu führen.

Ende November durfte ich schließlich in der Hauptbücherei in Wien, eskortiert von Münchner Kollegen, mit einer ganzen Reihe von österreichischen GEDICHT-Autoren den 15. Geburtstag schon vorfeiern. Es hat mir viel Freude bereitet, alte Lyrikerfreunde wie Manfred Chobot wiederzusehen. Und wahrscheinlich würde ich heute noch auf Wolke Sieben schweben, wenn ich nicht in den letzten Wochen nahezu Tag und Nacht an meiner nächsten Chrismon-Anthologie gearbeitet hätte, die seit gestern endlich beim Verlag ist.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all jenen bedanken, die mir 2007 geholfen haben, das immense Arbeitspensum zu bewältigen. Meiner Frau Felizitas, meiner Familie und meinen engsten Mitarbeitern gebührt fast schon ein kleiner Heiligenschein, denn wegen des ungeheuren Zeit- und Termindrucks war ich sicherlich für meine Umgebung nicht immer ganz leicht zu ertragen.

Sehr bedanken möchte ich mich auch bei all jenen, die meine Arbeit mit konstruktiver Kritik in den Medien begleitet haben und dies teilweise schon seit 15 Jahren tun. Und vielmals danke ich auch all jenen, die Produkte aus der „Weßlinger Lyrikschmiede“ kaufen, in DAS GEDICHT inserieren und meine Veranstaltungen besuchen, denn ohne dieses großzügige Publikum und ohne Verlage, mit denen ich partnerschaftlich zusammenarbeite, würde unser Kamin schon längst nicht mehr rauchen.

Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Jahres 2007 hat auch mein Vater mit seinen Lateinlernhilfen geleistet. Für ihn standen zu seinen aktiven Zeiten als Gründer und Schulleiter des Carl-Spitzweg-Gymnasiums in Unterpfaffenhofen/Germering immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt des Lehrbetriebs. Dies hat sich auch seit der Pensionierung nicht geändert und der große Erfolg seiner Lateinlernhilfen hängt sicherlich auch mit dieser selten anzutreffenden Grundeinstellung zusammen.

Abschließend möchte ich Sie noch einmal ganz herzlich einladen, mit mir und 50 GEDICHT-Autoren aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz am Dienstag, den 22. Januar 2008 um 19 Uhr im Münchner Literaturhaus den 15. Geburtstag der Zeitschrift DAS GEDICHT zu feiern (siehe Attachement). Ich denke, für diesen Abend gilt das, was ich meiner Frau vor 16 Jahren versprochen habe, als wir geheiratet haben: Es wird nicht langweilig werden. Gestern hat sich der erste Fernsehsender für den 22.1.2008 angemeldet und wie ich im Vorfeld mitbekomme, reisen viele weitere Lyrikerkollegen und Poesiefreunde aus halb Europa an, um am 22. Januar 2008 in München mit dabei zu sein.

Die Cateringkosten des Abends müssen sich aus dem Eintritt finanzieren. Und weil wir allein schon insgesamt über 50 Mitwirkende sind, bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich am 22.1.2008 keine Möglichkeit habe, über eine Gästeliste engen Freunden oder Bekannten den kostenlosen Zutritt zum Fest zu ermöglichen. Wegen des großen Interesses im Vorfeld empfehle ich Ihnen dringend, Karten im Literaturhaus zu reservieren. Dies geht am einfachsten telefonisch unter der Rufnummer 089 / 29 19 34-27.

Ich wünsche Ihnen für die Festtage viele poetische Stunden
und ein gesundes, glückliches, erfolgreiches und inspiriertes Jahr 2008.

Bleiben Sie der Lyrik treu.

Herzliche Grüße
und bis bald

Ihr Anton G. Leitner

Frankfurter Buchmesse 2007

Mittwoch, 10. Oktober 2007, Messegelände
Chrismon-Stand, Halle 3.1, Stand G 139, 16 Uhr

„Mutters Hände, Vaters Herz”
Lesung von Anton G. Leitner und Chrismon-Chefredakteur Arnd Brummer mit anschließender Diskussion

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute abend sitze ich um 21.50 Uhr noch im Büro, um für Sie noch geschwind meine Website zu aktualisieren. Denn ab morgen Mittag bin ich schon in Frankfurt am Main auf der Buchmesse unterwegs.

Mein neuestes Werk, die Anthologie „Mutters Hände, Vaters Herz“ eröffnet in der edition Chrismon eine eigene, neue Lyrikreihe. Dieser bibliophil ausgestatte Band (Voll-Leinen, geprägt, mit Umschlagschild) ist eines der schönsten Bücher, das ich bislang edieren durfte und feiert tatsächlich morgen auf der Frankfurter Buchmesse seine Premiere. Ich habe der Druckerei DZA in Altenburg erst am Montag dieser Woche die Bindefreigabe erteilt und die ersten Exemplare werden morgen von einer Mitarbeiterin der Druckerei von Altenburg persönlich nach Frankfurt am Main auf die Buchmesse gebracht.

Für meine neue Sammlung habe ich rund 100 Familiengedichte der Weltliteratur zusammengetragen: Seit Hunderten von Jahren ist die Familie ein Spiegel der großen Welt im Kleinen. Ein Ort gegenseitiger Zuwendung aber auch Keimzelle verbissener Streitigkeiten und enttäuschter Hoffnungen.

Von Homer bis zum HipHop spannt sich ein generationsübergreifender lyrischer Bogen. Die ausgewählten Gedichte von Goethe, Jandl, Ovid, Shakespeare, Szymborska, Ungaretti und vielen anderen führen durch alle familiären Höhen und Tiefen.

Meines Erachtens gewährt diese Anthologie überraschend zeitlose Perspektiven auf das Familienleben und beweist, dass aktuelle Themen wie Elternverantwortung oder Kinderbetreuung schon früher in der Literatur eine große Rolle gespielt haben.

Ich würde mich sehr freuen, Sie morgen in Frankfurt bei der Buchpremiere begrüßen zu dürfen.

Traditionellerweise hat DAS GEDICHT in Frankfurt am Main keinen eigenen Stand, da es für mich als Herausgeber viel wichtiger ist, über die Messe zu streifen, Autoren, Lektoren, Journalisten und andere Büchermenschen zu treffen, als stationär auf der Stelle zu treten.

Wenn ich mit offenen Augen unterwegs bin, kann ich am ehesten neue Strömungen auf dem Buchmarkt orten, die für meine Arbeit zuhause relevant sind. Natürlich werde ich aber  in der Zeit von Mittwochmittag bis Freitagmittag immer wieder einmal am Stand von Chrismon anzutreffen sein, wo man mir auch Nachrichten hinterlassen kann und ansonsten auch immer wieder bei meinen anderen Hausverlagen (dtv, Eichborn, Reclam) auftauchen.

So, jetzt aber schnell nach Hause, um etwas zu Abend essen und um zu packen, denn morgen geht es bereits um 5 Uhr früh auf die Piste …

Herzliche abendliche Grüße
aus dem Hauptdorf der Poesie Weßling
wünscht Ihnen
Ihr

Anton G. Leitner

P.S. Warum ich nicht früher dazu gekommen bin, diese Website zu aktualisieren, können Sie einige Zeilen weiter unten lesen. Ich plane nämlich zum 15. Geburtstag von DAS GEDICHT am 22. Januar 2008 im Literaturhaus München die vermutlich größte Lesung von Liebeslyrik, die es bislang gegeben hat. Ein ganzes philharmonisches Orchester von Dichtern wird auftreten und das erfordert nicht nur im Vorfeld, dass der Dirigent seinen Taktstock kräftig schwingt …