Bayerischer Poetentaler 2015

Bayerischer PoetentalerIch freue mich sehr, dass ich am Mittwoch, den 28. Oktober 2015 ab 19 Uhr im Festsaal des Münchner Künstlerhauses mit dem „Bayerischen Poetentaler 2015“ ausgezeichnet werde.
Die „Bayerischen Poetentaler“ gehen im Jahr 2015 an den Kabarettisten Christian Springer, den Drehbuchautor und Regisseur Marcus H. Rosenmüller, an die bayerische Kultband „La Brass Banda“, an die Hauptdarstellerin der BR-Fernsehserie „Dahoam is dahoam“, Gitti Walbrun und an mich. Mein Laudator ist BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner.
Karten für die öffentliche Preisverleihung gibt es über München-Ticket (Preise: € 19,40 und € 23,40). Alle Preisträger treten am Festabend auf.
„Eins zu Eins. Der Talk“ auf Bayern 2: Martin Wagner im Gespräch mit Anton G. Leitner – Alles auch zum Nachhören.

Wenn Verse locken – Leitner als lyrischer Reporter d’Amour

Deutschlandradio Kultur (DLR) hat Anton G. Leitner eingeladen, in der Sendung »Lesart« für die Rubrik »Originalton« drei Beiträge zu produzieren. Er spürt darin dem Lockpotential der Poesie nach und hat Dichter und ihre Gedichte auf die Einsetzbarkeit in der Verführungskunst geprüft. Sie haben ihm amüsante Anekdoten und erotische Zauberverse verraten. Sein Weg führte ihn dabei vom Münchner Lyrik Kabinett in den Gasthof Schuster zum »Hochstadter Stier« sowie nach Bielefeld und zurück nach Oberbayern an den heimischen Kamin des Musikkabarettisten und Lyrikers Josef Brustmann.
Wenn Sie diese Beiträge für den ARD-Hörfunk auf Deutschlandradio Kultur hören möchten, können Sie das am Montag, 9.3.2015, Dienstag, 10.3. sowie am Mittwoch, 11.3. zwischen 10:07 Uhr und 11 Uhr in der Sendung »Lesart« tun. Am Donnerstag, den 11.3.2015 ist Anton G. Leitner zwischen 10:07 Uhr und 11 Uhr auf der Lesart-Bühne von Deutschlandradio Kultur bei der Leipziger Frühjahrsbuchmesse (Glashalle, Stand 12) on air, um die vierte Folge live zu präsentieren. Leitner wirbt auf der Messe am Stand von dtv auch für seine neue Anthologie »Gedichte für Reisende«.
Anton G. Leitners »Originaltöne« sind nach der Ausstrahlung auf www.deutschlandradiokultur.de/lesart auch als Podcast nachzuhören und werden als Abschrift auf der DLR-Website publiziert.
Hier finden Sie die einzelnen Folgen zum Nachhören und -lesen:
Wenn Verse locken (1): Das Gedicht im Liebeseinsatz (Sendung vom 09.03.2015)
Wenn Verse locken (2): Kann man mit Gedichten jemanden aufreißen? (Sendung vom 10.03.2015)
Wenn Verse locken (3): Vom Reiz des Rezitierens (Sendung vom 11.03.2015)
sowie bei Lesart live von der Leipziger Buchmesse am 12.03.2015 (ab ca. Min. 24:00)

DAS GEDICHT 22 und der Anton G. Leitner Verlag in der Presse

Liebe Besucherinnen und Besucher,
während der aktuelle Band 22 von DAS GEDICHT »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt« kürzlich mit dem Auftritt von 34 Dichter-Kolleginnen und -Kollegen seine Premiere im Münchner Literaturhaus feierte und die Auslieferung der druckfrischen Ausgabe in vollem Gang ist, freue ich mich zusätzlich über die Medienpräsenz der letzten Tage und Wochen.
Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung habe ich über die notwendige Umstrukturierung meines gleichnamigen Verlags vom Print- auf den Multimediabereich gesprochen.
Und am Tag der Premiere von DAS GEDICHT Bd. 22 standen Hellmuth Opitz, der Mitherausgeber von »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt«, und ich im BR-Gespräch mit Knut Cordsen Rede und Antwort zu unserer gemeinsamen Ausgabe rund um Dinggedichte.
Zusammen mit meinem kleinen Team stehe ich seit Tagen am Packtisch und helfe beim Versand unserer neuen Ausgabe. Das bringt auch unseren Kreislauf in Schwung (»Der Swing vom Ding«). Wir sind gespannt auf weitere Resonanz und Anregungen.
Mit herzlichen Grüßen aus Weßling
vom Packtisch,
Ihr Anton G. Leitner

Deutsche Lyriker-Elf kommentiert die Fußball WM 2014 online – aus Weßling

»Eine Anthologie zur Fußball-Weltmeisterschaft funktioniert nicht: Denn diejenigen, die sich für Fußball interessieren, lesen keine Gedichte«, sagte mir eine Cheflektorin eines großen Verlagshauses, als ich ihr vor zwei Jahren eine solche Sammlung zur WM 2014 vorschlug. Weil ich es genauer wissen wollte, entschloss ich mich, die Probe aufs Exempel zu machen und lud ich den jungen Münchner Lyriker Jan Eike-Hornauer ein, für dasgedichtblog.de, das Internettagebuch meiner Zeitschrift DAS GEDICHT, eine gemischte Dichter-Elf von Poetinnen und Poeten aus ganz Deutschland aufzustellen. Die Lyriker-Elf sollte möglichst zeitnah, also fast »live«, einzelne Spiele der Fußball-WM 2014 in Versen kommentieren, außerdem auch Randerscheinungen rund um die WM poetisch beleuchten. Jeder mitspielende Dichter musste sich lediglich verpflichten, mindestens ein Gedicht zur WM 2014 abzuliefern.
Bereits nach wenigen Tagen ist das Ergebnis erstaunlich: 24 Folgen mit Fußballgedichten zur WM konnten bereits erscheinen und mehrere tausend Zugriffe auf dasgedichtblog.de bzw. auf die öffentliche Fanseite von DAS GEDICHT bei Facebook sind doch schon ein respektables Vorrundenergebnis? Vor allem nach dem ersten Deutschlandspiel gerieten unsere Lyrik-Seiten zur Fußball WM 2014 im Internet wegen Überlastung an ihre Kapazitätsgrenzen.
Ist die These der Lektorin also bereits innerhalb weniger Tage widerlegt? »Ich schaue mir die Spiele nur auf Eurem Blog an«, kommentiert ein Blog-Leser am heutigen Freitag, den 20. Juni 2014 einen geteilten Fußballgedicht-Link. Ich bin jedenfalls schon ziemlich gespannt, wie es in den nächsten Tagen weitergeht mit unserer Dichter-Elf zur WM unter der Spielleitung von Jan-Eike Hornauer – und natürlich auch mit der WM selbst.
Wer sich die folgenden Verskommentare unserer Dichter-Elf zur WM anschaut, wird sehen, dass sich angenehm vom peinlichen »Boah ey«-Journalismus einzelner deutscher WM-Fernsehjournalisten unterscheiden, allen voran ZDF-Sportstudio-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, man denke nur an ihr peinliches Füßlein-Plantsch-Interview mit Lukas Podolski aus dem WM-Hauptquartier der deutschen Mannschaft …
Vom Leder gezogen
Verskommentare der deutschen Lyriker-Elf von dasgedichtblog.de zur Fußball WM 2014 in Brasilien:
Imma wenna Fuaßboi schaugt von Anton G. Leitner, Weßling (Folge 24)
»Hans Karl, König von Spanien, versucht vor dem sauwichtigen Spiel gegen Chile seine Mannschaft unter Druck zu setzen, die sich aber für so blöd nun wieder auch nicht verkaufen lässt« von Michael Augustin, Bremen (Folge 20)
Deutschland – Portugal von Jan-Eike Hornauer, München (Folge 19)
Messias von Franziska Röchter, Verl / NRW (Folge 18)
Das kickt – ein Thomas-Müller-Gedicht von Alex Dreppec, Darmstadt (Folge 13)
Aus der Reihe »Verlierer« heute: Rooney von Hellmuth Opitz, Bielefeld (Folge 11)
In letzter Sekunde (zum Spiel Schweiz – Ecuador) von Melanie Arzenheimer, Eichstätt (Folge 10)
Finale Prognose von Michael Hüttenberger, Darmstadt (Folge 1)

»Pegasus und Rosinante« am Main

Donnerstag, 30. Januar 2014 − Lesung und Diskussion: Literaturforum im Mousonturm, 20:00 Uhr / Eintritt frei
DAS GEDICHT Bd. 21Die Literaturzeitschrift DAS GEDICHT macht Station in Frankfurt am Main. Mit Anton G. Leitner, Michael Augustin, Dirk Hülstrunk, Alex Dreppec u. a. Moderation: Paul-Henri Campbell.
Unter dem Motto »Pegasus & Rosinante. Wenn Poeten reisen« begibt sich DAS GEDICHT, eine der auflagenstärksten Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum, auf Tour. Stationen sind München, Frankfurt am Main, Bremen, Weimar und Berlin.
Am 30. Januar 2014 präsentiert das Hessische Literaturforum im Frankfurter Mousonturm den 21. Band des buchstarken Poesiemagazins, der ums Reisen kreist. Anton G. Leitner begründete die jährlich erscheinende Zeitschrift im Jahr 1993 und ediert sie seit 2008 mit wechselnden Mitherausgebern, darunter Friedrich Ani und Matthias Politycki. Bei der 21. Folge fungierte der Bremer Dichter und Rundfunkredakteur Michael Augustin als Co-Editor; der langjährige Festivaldirektor von »Poetry on the Road« gilt als großer Weltreisender der Poesie.
Bei der Lesung in Frankfurt am Main präsentieren die beiden GEDICHT-Herausgeber Augustin und Leitner gemeinsam mit Lyrikern aus Hessen eigene Reiselyrik sowie Originalbeiträge aus der aktuellen GEDICHT-Folge, darunter Autorinnen und Autoren wie Ulrike Draesner, Tanja Dückers, Ulla Hahn, Helmut Krausser, Kathrin Schmidt, Jan Wagner, Ror Wolf und viele andere.
In Kürze erscheint auch die erste internationale Folge von DAS GEDICHT, die in Frankfurt Ihre Vorab-Premiere feiert: »DAS GEDICHT chapbook. German Poetry Now« erscheint in englischer Sprache und flankiert fortan als E-Book die deutsche Ausgabe. Die Pilotausgabe erscheint zusätzlich auch gedruckt. Sie enthält ca. 50 Prozent der deutschsprachigen Hauptausgabe. Für die Übersetzungen der Gedichte und essayistischen Kurzbeiträge zeichnet der deutsch-amerikanische Schriftsteller Paul-Henri Campbell verantwortlich. Er ist auch der federführende Mitherausgeber von »DAS GEDICHT chapbook« und begleitet die Frankfurter Veranstaltung als Moderator. Im Anschluss an die Lesungen diskutiert Campbell mit seinen Herausgeberkollegen Anton G. Leitner und Michael Augustin sowie mit den hessischen Poeten Alex Dreppec und Dirk Hülstrunk über literarische Odysseen in der zeitgenössischen Dichtung.
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm e. V., Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main.
Zeit: 30. Januar 2014 um 20 Uhr, Eintritt frei. Internet: www.HLFM.de
Weitere Infos: www.dasgedicht.de
Michael Augustin / Anton G. Leitner (Hrsg.): DAS GEDICHT Bd. 21, »Pegasus & Rosinante. Wenn Poeten reisen«, Anton G. Leitner Verlag, Weßling 2013, 152 Seiten, € 12,50 [D], ISBN 978-3-929433-73-9
Michael Augustin, Anton G. Leitner, Paul-Henri Campbell (eds.): DAS GEDICHT chapbook. German Poetry Now, Vol. 1 »Pegasus & Rosinante. When Poets Travel«, Anton G. Leitner (Publisher), Wessling, February 2014, 74 pages, Print Edition: € 7.00 [D], ISBN 978-3-929433-74-6; E-Book: € 2.99 [D], ISBN 978-3-929433-75-3 (ePUB)

Gedicht und Film: Musik-Kabarettist Josef Brustmann mit Nachtpoesie im Breitwandkino Seefeld

Seit drei Jahren kooperieren Matthias Helwig (Breitwand Kinos) und Anton G. Leitner (Zeitschrift DAS GEDICHT), um Kino und Poesie zusammenzuführen. In ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Gedicht und Film“ verbinden Sie jeweils eine halbe Stunde Live-Lesung mit der nachfolgenden Präsentation eines Spielfilmklassikers. Den besonderen Reiz dieser Themenabende macht die inhaltliche Wechselwirkung zwischen Versen und Film aus.
Am Dienstag, den 19. November 2013 findet um 20 Uhr in der Lounge des Breitwandkinos im Schloß Seefeld bereits die 11. poetisch-cineastische Veranstaltung der Reihe statt. Unter dem Motto „Poesie für Nachtmenschen“ präsentieren Musik-Kabarettist und Poet Josef Brustmann (Icking), Anton G. Leitner (Weßling) und Gabriele Trinckler (Pasing) eigene Verse zur Nacht und rezitieren lyrische Klassiker rund um bewegte Abendstunden. Martin Scorseses leichtfüßige Komödie »After hours – Zeit nach Mitternacht« mit Rosanna Arquette und Griffin Dunne rundet das Kopfkino temporeich und spannungsgeladen ab.
Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge (Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Dienstag, 19.11.2013, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Breitwand Kinos (www.breitwand.com) und der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de), mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.
Josef Brustmann wurde 1954 in Teisendorf als das achte von neun Kindern einer mährischen Flüchtlingsfamilie geboren. Er wurde bekannt als Mitglied der Kabarettmusikgruppe »Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn« (1991 bis 2001) sowie der Gruppe »MonacoBagage«. Seit August 2004 ist er auch als Solokabarettist unterwegs, u. a. mit einem eigenen Programm bei der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft«. 2010 entwickelte er die CD »Sterbelieder fürs Leben« zusammen mit Marianne Sägebrecht und Andy Arnold. Seit 2010 widmet er sich zusätzlich intensiv der Lyrik. Sein erster Gedichtband »Zinkleim« erschien im Schweizer Verlag »SchwarzHandPresse«. 2011 verlegte der österreichische Thurnhof-Verlag weitere Gedichte mit Illustrationen der Wiener Künstlerin Käthe Schönle.
www.Josef-Brustmann.de


Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath


Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen neun Lyrikbände, unter anderem »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«.
www.AntonLeitner.de und www.DasGedicht.de / Videoclips unter www.dasgedichtclip.de


Gabriele Trinckler. Foto: Volker Derlath

Gabriele Trinckler. Foto: Volker Derlath


Gabriele Trinckler, geboren 1966 in Berlin, lebt seit 1999 in München. Sie ist Verlagsassistentin im Anton G. Leitner Verlag (Weßling) und Redakteurin der Zeitschrift »Das Gedicht«. Von 2009 bis 2010 war sie Veranstalterin, Kuratorin und Moderatorin der Lesungsreihe »Schamrock – Salon der Dichterinnen« in München. 2006 erschien ihr Gedichtband »bauchkitzel mit forelle« (Poesie 21 bei Steinmeier, Nördlingen 2006). Sie ist Herausgeberin diverser Lyrikanthologien, u. a. »wie das zergeht auf der zunge. Schlemmen & Schmecken-Gedichte“ (Steinmeier, Deiningen 2012) sowie zusammen mit Anton G. Leitner »Weihnachtsgedichte« (dtv, München 2012), »Der Garten der Poesie« (dtv, München 2006 und 2010) und »Gedichte für Nachtmenschen« (dtv, München 2008).
www.Trinckler.de