Veranstaltungs-Erinnerung: »Gedicht und Film: Poesie für Nachtmenschen«

»Poesie für Nachtmenschen« bildet das Vorspiel zu Martin Scorseses FilmKlassiker »After hours – Zeit nach Mitternacht«. Der Musik-Kabarettist und Poet Josef Brustmann (Icking), Anton G. Leitner (Weßling) und Gabriele Trinckler (Pasing) präsentieren eigene Verse zur Nacht und rezitieren lyrische Klassiker rund um bewegte Nachtstunden.
Die Veranstaltungsreihe »Gedicht und Film« von Breitwand Kinos in Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT verbindet seit Frühjahr 2011 Kino und Poesie. Nach dem Erfolg der ersten sieben Veranstaltungen, u. a. im Rahmen der Fünf Seen Filmfestivals 2011 und 2012, folgen im Jahr 2013 weitere spannende Themenabende mit Live-Lesungen und Spielfilmpräsentationen.
Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge
(Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Donnerstag, 27.6.2013, Beginn 20.00 Uhr
Achtung, Terminänderung! Die Veranstaltung wird verschoben auf
Dienstag, 19.11.2013, Beginn 20.00 Uhr.

Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Breitwand Kinos (www.breitwand.com) und der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de), mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.
Josef Brustmann wurde 1954 in Teisendorf als das achte von neun Kindern einer mährischen Flüchtlingsfamilie geboren. Er wurde bekannt als Mitglied der Kabarettmusikgruppe »Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn« (1991 bis 2001) sowie der Gruppe »MonacoBagage«. Seit August 2004 ist er auch als Solokabarettist unterwegs, u. a. mit einem eigenen Programm bei der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft«. 2010 entwickelte er die CD »Sterbelieder fürs Leben« zusammen mit Marianne Sägebrecht und Andy Arnold. Seit 2010 widmet er sich zusätzlich intensiv der Lyrik. Sein erster Gedichtband »Zinkleim« erschien im Schweizer Verlag »SchwarzHandPresse«. 2011 verlegte der österreichische Thurnhof-Verlag weitere Gedichte mit Illustrationen der Wiener Künstlerin Käthe Schönle.
www.Josef-Brustmann.de


Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen acht Lyrikbände, zuletzt »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«.
www.AntonLeitner.de und www.DasGedicht.de / Videoclips unter www.dasgedichtclip.de


Gabriele Trinckler. Foto: Volker Derlath

Gabriele Trinckler. Foto: Volker Derlath


Gabriele Trinckler, geboren 1966 in Berlin, lebt seit 1999 in München. Sie ist Verlagsassistentin im Anton G. Leitner Verlag (Weßling) und Redakteurin der Zeitschrift »Das Gedicht«. Von 2009 bis 2010 war sie Veranstalterin, Kuratorin und Moderatorin der Lesungsreihe »Schamrock – Salon der Dichterinnen« in München. 2006 erschien ihr Gedichtband »bauchkitzel mit forelle« (Poesie 21 bei Steinmeier, Nördlingen 2006). Sie ist Herausgeberin diverser Lyrikanthologien, u. a. »wie das zergeht auf der zunge. Schlemmen & Schmecken-Gedichte“ (Steinmeier, Deiningen 2012) sowie zusammen mit Anton G. Leitner »Der Garten der Poesie« (dtv, München 2006 und 2010), »Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Gedichte für Tierfreunde« (dtv, München 2009) und »Gedichte für Nachtmenschen« (dtv, München 2008).
www.Trinckler.de

Veranstaltungs-Erinnerung: »Gedicht und Film: Gedichte zum Schmunzeln« nächste Woche im Kino Breitwand

Gedichte zum Schmunzeln in Kombination mit der klassischen Screwball-Komödie »Is’ was, Doc« (1972; u. a. mit Barbara Streisand, Ryan O’Neal; Regie: Peter Bogdanovich). Mit humorvoller Lyrik live von Melanie Arzenheimer (Eichstätt) und den Münchner Turmschreibern Anton G. Leitner sowie Hardy Scharf. Zugabe: Vier verfilmte Gedichte von und mit den drei Dichtern des Abends.
Die Veranstaltungsreihe »Gedicht und Film« von Breitwand Kinos in Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT verbindet seit Frühjahr 2011 Kino und Poesie. Nach dem Erfolg der ersten sechs Veranstaltungen, u. a. im Rahmen der Fünf Seen Filmfestivals 2011 und 2012, folgen im Jahr 2013 weitere spannende Themenabende mit Live-Lesungen, Spielfilmpräsentation sowie der Vorführung einzelner Gedichtclips.
Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge
(Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Donnerstag, 16.5.2013, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Breitwand Kinos (www.breitwand.com) und der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de), mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Melanie Arzenheimer. Foto: Volker Derlath

Melanie Arzenheimer wurde 1972 in Eichstätt / Bayern geboren, wo sie heute noch wohnt. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung der espresso Mediengruppe in Ingolstadt. Darüber hinaus arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Hörfunkmoderatorin. 2009 wurde sie mit dem ersten Lyrikpreis »Hochstadter Stier« ausgezeichnet. Bislang erschienen von ihr zwei Gedichtbände in der Reihe Poesie 21: »Die Frisuren der Lemuren« (2008) sowie »Unter Spezln« (2012). www.MelanieArzenheimer.de

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen acht Lyrikbände, zuletzt »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«. www.AntonLeitner.de / Videoclips unter www.dasgedichtclip.de

Hardy Scharf. Foto: Volker Derlath

Hardy Scharf wurde 1939 in Petersweiler geboren und lebt heute als Schriftsteller in München. Er studierte Germanistik, Theologie und Zeitungswissenschaft. Nach dem Staatexamen arbeitete er im höheren Schuldienst, wo er zuletzt »Zentraler Fachberater für Dramatisches Gestalten« war. Scharf liebt Auftrittsorte wie das Passauer Scharfrichterhaus. Seine satirischen Versspitzen wurden regelmäßig in Tageszeitungen veröffentlicht, u. a. in der NZZ sowie in der Süddeutschen Zeitung. Der Stern publizierte sie oft als »Gedicht der Woche«. Zuletzt erschien sein Gedichtband »Ich kitzelte ein Krokodil« (Verlag Sankt Michaelsbund, 2009). Hardy Scharf ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber«.

Gedicht und Film: Poesie für Nachtmenschen

„Poesie für Nachtmenschen“ bildet das Vorspiel zu Martin Scorseses Film-Klassiker „After hours – Zeit nach Mitternacht“. Der Musik-Kabarettist und Poet Josef Brustmann (Icking), Anton G. Leitner (Weßling) und Gabriele Trinckler (Pasing) präsentieren eigene Verse zur Nacht und rezitieren lyrische Klassiker rund um bewegte Nachtstunden.
Die Veranstaltungsreihe „Gedicht und Film“ von Breitwand Kinos in Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT verbindet seit Frühjahr 2011 Kino und Poesie. Nach dem Erfolg der ersten sechs Veranstaltungen, u. a. im Rahmen des Fünf Seen Filmfestivals 2011 und 2012, folgen im Jahr 2013 weitere spannende Themenabende mit Live-Lesungen, Spielfilmpräsentation sowie der Vorführung einzelner Gedichtclips.
Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge
(Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Donnerstag, 27.6.2013, Beginn 20.00 Uhr
Achtung, Terminänderung! Die Veranstaltung wird verschoben auf
Dienstag, 19.11.2013, Beginn 20.00 Uhr.

Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)
Die Reihe „Gedicht und Film“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Breitwand Kinos (www.breitwand.com) und der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de), mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Gedicht und Film: Gedichte zum Schmunzeln

„Gedichte zum Schmunzeln“ in Kombination mit der klassischen Screwball-Komödie „Is’ was, Doc“ (1972; u. a. mit Barbara Streisand, Ryan O’Neal; Regie: Peter Bogdanovich). Mit humorvoller Lyrik von Melanie Arzenheimer (Eichstätt) und den Münchner Turmschreibern Anton G. Leitner sowie Hardy Scharf. Zugabe: Drei verfilmte Gedichte von und mit den drei Autoren des Abends.
Die Veranstaltungsreihe „Gedicht und Film“ von Breitwand Kinos in Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT verbindet seit Frühjahr 2011 Kino und Poesie. Nach dem Erfolg der ersten sechs Veranstaltungen, u. a. im Rahmen des Fünf Seen Filmfestivals 2011 und 2012, folgen im Jahr 2013 weitere spannende Themenabende mit Live-Lesungen, Spielfilmpräsentation sowie der Vorführung einzelner Gedichtclips.
Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge
(Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Donnerstag, 16.5.2013, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)
Die Reihe „Gedicht und Film“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Breitwand Kinos (www.breitwand.com) und der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de), mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Was will mir der Herr Nachbar mit der Säge sagen?

von Anton G. Leitner
Ich bin
Stärker als der
Wilde
Wuchs.
Ich säge
Den Baum ab
Auf dessen Ast
Du nie mehr
Sitzen wirst.
© 2006 lichtung verlag GmbH, Viechtach
Aus: AGL. Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte 1980 – 2005.

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http://youtu.be/O4llzf3AFE0

„Ortsbildverschönerung“ in Weßling

Weßling-Buchen-weg-Weg_851„Buchen-weg-Weg” (ehemals Buchenweg) in Weßling oder wo rohe Nachbarn “planvoll” walten: Ein Arbeiter des „Zweckverbands für das soziale Wohnen im Landkreis Starnberg” sägt am Montagvormittag (18.3.2013) auch noch die letzten Stümpfe der vier ca. 50 Jahre alten Hainbuchen vor unserem Anwesen weg, damit auch wirklich kein Grün mehr die Schaffung weiterer Stellplätze behindern kann (vgl. Auskunft des Weßlinger Bürgermeisters Michael Muther gegenüber dem Starnberger Merkur vom 16./17.3.2013).
Ich wohne mit meiner Familie bisher seit einem halben Jahrhundert in Weßling am Buchenweg. Als wir unser erstes Anwesen am Buchenweg errichteten, gab es in unserer Umgebung ausschließlich Einfamilienhäuser. Dann kam der bezeichnete Zweckverband und errichtete mitten im benachbarten Mischwald sukzessive vier Wohnblöcke. Seit meiner Kindheit erlebe ich, wie dieser Verband eine Buche nach der anderen auf seinem Grundstück mit Motorsägen niedermachen lässt. Das Geräusch der Motorsägen ist eine gravierende, ja fast schon traumatische Kindheitserfahrung für mich geworden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass uns in 50 Jahren einmal ein Vertreter des Zweckverbands für das soziale Wohnen über bevorstehende Radikalfällungen informiert hätte. Bis heute bin ich fassungslos über dieses schonungslose Vorgehen vor unserer Haustüre und habe alles in meiner Macht stehende getan, den Großbaumbestand auf unseren eigenen Anwesen am Buchenweg zu erhalten. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis der Verband Wohnen einmal ein Management bekommt, das mit den ihm anvertrauten natürlichen Ressourcen sensibler umgeht als seine Verantwortlichen in den vergangenen fünf Jahrzehnten.