Winter mit Aussicht – Anton G. Leitner und Andreas H. Drescher lesen Poesie und Prosa zwischen Eiszeit und Heißzeit

Dienstag, 5. Februar 2019, 19:30 Uhr
Stadtbibliothek Saarlouis
(Kaiser-Friedrich-Ring 26 | Theater am Ring, 66740 Saarlouis)
Eintritt frei

Die Stadtbibliothek Saarlouis und die vhs Saarlouis laden zur Autorenlesung »Winter mit Aussicht« ein. Dabei trifft atmosphärisch dichte Prosa, die im Saarland wurzelt, auf gepfefferte »Schnablgwaxe« aus Bayern.

Im Duett widmen sich Andreas H. Drescher (Saarlouis) und Anton G. Leitner (München) zunächst den Zeiten der Kälte in Natur und Gesellschaft. Um sich vor Frostbeulen zu schützen, macht Verskabarettist Leitner seiner weiß-blauen Heimat mächtig Feuer unterm Hintern, während Drescher u. a. vom großväterlichen Winter des Lebens erzählt, aus seinem Roman »Kohlenhund«.

Aber weil auch bei eisigen Temperaturen schon die Hoffnung auf wärmere Tage keimt und weil auf jedes Ende einer neuer Anfang folgt, sprießen nach der Pause Liebe und Seitenhiebe in Frühlingspoesie und Sommerprosa. Zum Abschluss der bairisch-saarländischen Literaturbegegnung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den beiden Schriftstellerfreunden.

 

Andreas H. Drescher. Foto: Werner Richter

Andreas H. Drescher wurde 1962 in Schwalbach (Lkr. Saarlouis) geboren und lebt heute in Saarlouis. Er studierte Germanistik, Politik und Philosophie, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben widmete.

Sein besonderes Interesse gilt der Fusion von Literatur mit Bildender Kunst und Neuen Medien. 2017 erhielt er als »Grenzgänger zwischen Literatur, Kunst, Film und Musik« den »Kulturpreis für Kunst und Wissenschaft« des Landkreises Saarlouis, außerdem wurde ihm ein Künstlerstipendium auf Schloss Wiepersdorf zuerkannt.

Dreschers 2018 erschienener Roman »Kohlenhund« sorgte auch überregional für Aufsehen. Internet: www.edition-abel.de

 

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Der examinierte Jurist lebt als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling bei München. Seit 1993 ediert er die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT, die sich zu einem internationalen Forum für Gegenwartslyrik entwickelt hat.

Bislang publizierte er zwölf lyrische Einzeltitel, im Jahr 2016 den Mundart-Band »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« und das gleichnamige Hörbuch. Eine Werkauswahl seiner Gedichte wurde ins Englische übertragen und ist Ende 2018 in Dublin unter dem Titel »Selected Poems 1981–2015« erschienen. Derzeit wird eine Auswahl seiner Gedichte ins Französische übersetzt und 2019 in Frankreich publiziert.

Außerdem veröffentlichte er mehr als 40 Anthologien in deutschen Premium-Verlagen wie dtv oder Reclam, zuletzt »Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt« (2018). Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem »Tassilo-Kulturpreis« der Süddeutschen Zeitung (2016). Internet: www.AntonLeitner.de und www.dasgedicht.de

 

Herrschaftszeiten, jetzt schlägts Dreizehn! Ein bairischer Abend mit Pfeffer – DICHTUNG + FILM im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals 2018

Thomas Grasberger spürt in seinen BR-Fernsehdokumentationen und Rundfunkfeatures sowie in seinen Büchern allen Aspekten des bairischen Lebensgefühls nach. Der hintergründige Ernst-Hoferichter-Preisträger trifft auf ein literarisches Urgestein aus dem Starnberger Fünf-Seen-Land, den Verskabarettisten und international renommierten Poesieherausgeber Anton G. Leitner. Wenn die beiden Münchner Turmschreiber loslegen, bleibt keine Lederhose ungeschoren …

Anschließend:
Servus Bayern
D 1977 / 1978 | 84 Min. | Buch und Regie: Herbert Achternbusch | Darsteller: Herbert Achternbusch, Annamirl Bierbichler, Josef Bierbichler, Franziska Walser u. a.

In Achternbuschs poetischer Tragikomödie flieht ein gescheiterter Dichter und Wilderer nach Grönland, um der Kälte im weiß-blauen Freistaat zu entkommen.

Ort: Kino Breitwand Gauting
(Bahnhofplatz 2, 82131 Gauting)
Termin: Freitag, 7.9.2018, Beginn 19.30 Uhr
Eintritt: € 15,-
Kartenreservierungen unter www.fsff.de

Thomas Grasberger (54) lebt als Journalist und Autor in München. In seinen Radiofeatures, Fernsehdokumentationen und Büchern wie »Gebrauchsanweisung für München«, »Grant – der Blues des Südens«, »Stenz – die Lust des Südens« und »Flins – das Geld des Südens« spürt er dem bairischen Lebensgefühl nach. Grasberger wurde 2017 mit dem »Ernst-Hoferichter-Preis« ausgezeichnet und im selben Jahr zur renommierten Literatenvereinigung »Münchner Turmschreiber« berufen.
Internet: www.thomasgrasberger.de

Anton G. Leitner, geboren 1961 in München, publizierte bislang zwölf lyrische Einzeltitel, zuletzt »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett«. In seinem Verlag in Weßling gibt er seit 1993 die buchstarke Zeitschrift DAS GEDICHT heraus, die von Herbst 2017 bis Sommer 2018 bundesweit ihr 25. Jubiläum feierte. Darüber hinaus edierte er über vierzig Anthologien. Mit seiner Sammlung »Ois is easy. Gedichte aus Bayern« hat er den weiß-blauen Freistaat lyrisch neu kartografiert. Zuletzt erschienen bei Reclam seine Sammelbände »Heimat. Gedichte« (2017) und »Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt« (2018). Leitner wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem V. O. Stomps-Preis der Stadt Mainz, dem Bayerischen Poetentaler und zuletzt mit dem Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung (2016). Er ist Mitglied der Münchner Turmschreiber.
Internet: www.AntonLeitner.de und www.dasgedicht.de

Die Reihe »Dichtung + Film« ist eine Kooperation des Fünf Seen Filmfestivals (www.fsff.de) / Breitwand Kinos (www.breitwand.com) mit der Zeitschrift DAS GEDICHT(www.dasgedicht.de). Mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Zur Erinnerung: Schnablgwax. Bairisches Verskabarett – Ein Mundart-Ereignis mit Anton G. Leitner und Maria Hafner bei den Paradiesspielen Pfaffenhofen

Am Freitag, 13. Juli, treten der Münchner Turmschreiber Anton G. Leitner und die Musikerin Maria Hafner („Hasemanns Töchter“, „Mrs. Zwirbl“) mit einem aufeinander abgestimmten Vers- und Musik-Programm mit kabarettistischen bairischen Versen und kontrastierenden Couplets und Gstanzln auf.

Anton G. Leitner hat sich im Laufe von vier Jahrzehnten mit hochdeutscher Lyrik einen internationalen Namen gemacht. Leitners deftige Gedichtgeschichten entspringen dem prallen Leben und erzählen vom ganz alltäglichen Wahnsinn im weiß-blauen Freistaat – sei es von einem meditierenden Metzgermeister auf Freiersfüßen oder von einer perfiden Biergarten-Variante des russischen Roulettes. Der klangvolle Dialekt verleiht Leitners Sprache eine urwüchsige Kraft. Durch die Übertragung ins Schriftdeutsche entstehen schräge Verfremdungseffekte, die die Lachmuskeln stark strapazieren.

Maria Hafner spielt Geige, Bratsche, Viola da Gamba, Akkordeon und Klavier, singt und jodelt. Mit dem Akkordeonduett „Hasemanns Töchter“ holte sie eine der begehrtesten kabarettistischen Auszeichnungen: das „Kleine Scharfrichterbeil Passau“. 2018 trat sie erstmals beim legendären Singspiel auf dem Nockherberg auf.

Das Zusammentreffen des Vollblutdichters mit der Vollblutmusikerin verspricht einen energiegeladenen, wilden Sommerabend.

Freitag, 13. Juli, 20 Uhr
Schnablgwax: Anton G. Leitner & Maria Hafner
Strandbad Café am Freibad
Ingolstädter Str. 72 – Pfaffenhofen an der Ilm
Eintritt: VVK : 7 €/erm. 5 €, AK: 9 €/erm. 7 €
online-Tickets

 

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er hat bislang elf Gedichtbände veröffentlicht. Seit 1993 ist der studierte Jurist auch Verleger der buchstarken Jahresschrift DAS GEDICHT und Herausgeber von bislang über vierzig Anthologien (insbesondere für Reclam und dtv). Im Frühjahr 2017 erschien bei Reclam sein Sammelband »Heimat. Gedichte«. Im Herbst 2017 feierte Leitners Zeitschrift DAS GEDICHT mit einer Reihe von bundesweiten Veranstaltungen ihren 25. Geburtstag. Anton G. Leitner wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O.-Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen, dem »Bayerischen Poetentaler« (2015) und dem »Tassilo-Preis« der Süddeutschen Zeitung (2016).
www.AntonLeitner.de und www.Schnablgwax.de und www.dasgedicht.de

Maria Hafner, geboren 1980, wuchs in Straubing auf. Seit 2009 tritt Maria Hafner mit der Schauspielerin Julia Loibl als kabarettistisches Akkordeonduett »Hasemanns Töchter« auf. Mit der Volksmusikgruppe »Mrs. Zwirbl« (ehemals »Zwirbeldirn«) tourt sie überwiegend durch Bayern. Maria Hafner wurde 2008 mit dem »Fraunhofer Volksmusikpreis« ausgezeichnet, 2013 erhielt sie das »Kleine Scharfrichterbeil Passau«. 2014 erschien ihre musikalische Veröffentlichung mit Zwirbeldirn unter dem Titel »Jabitte«. Sie ist als freischaffende Bühnenmusikerin, Schauspielerin und Sprecherin für verschiedene Theater und den Bayerischen Rundfunk tätig. 2018 trat sie erstmals beim legendären Singspiel auf dem Nockherberg auf.
www.mariahafner.de und www.mrszwirbl.de und www.hasemannstoechter.de/

Paradiesspiele Pfaffenhofen: Schnablgwax. Bairisches Verskabarett – Ein Mundart-Ereignis mit Anton G. Leitner und Maria Hafner

Am Freitag, 13. Juli, treten der Münchner Turmschreiber Anton G. Leitner und die Musikerin Maria Hafner („Hasemanns Töchter“, „Mrs. Zwirbl“) mit einem aufeinander abgestimmten Vers- und Musik-Programm mit kabarettistischen bairischen Versen und kontrastierenden Couplets und Gstanzln auf.
Anton G. Leitner hat sich im Laufe von vier Jahrzehnten mit hochdeutscher Lyrik einen internationalen Namen gemacht. Leitners deftige Gedichtgeschichten entspringen dem prallen Leben und erzählen vom ganz alltäglichen Wahnsinn im weiß-blauen Freistaat – sei es von einem meditierenden Metzgermeister auf Freiersfüßen oder von einer perfiden Biergarten-Variante des russischen Roulettes. Der klangvolle Dialekt verleiht Leitners Sprache eine urwüchsige Kraft. Durch die Übertragung ins Schriftdeutsche entstehen schräge Verfremdungseffekte, die die Lachmuskeln stark strapazieren.
Maria Hafner spielt Geige, Bratsche, Viola da Gamba, Akkordeon und Klavier, singt und jodelt. Mit dem Akkordeonduett „Hasemanns Töchter“ holte sie eine der begehrtesten kabarettistischen Auszeichnungen: das „Kleine Scharfrichterbeil Passau“. 2018 trat sie erstmals beim legendären Singspiel auf dem Nockherberg auf.
Das Zusammentreffen des Vollblutdichters mit der Vollblutmusikerin verspricht einen energiegeladenen, wilden Sommerabend.
Freitag, 13. Juli, 20 Uhr
Schnablgwax: Anton G. Leitner & Maria Hafner
Strandbad Café am Freibad
Ingolstädter Str. 72 – Pfaffenhofen an der Ilm
Eintritt: VVK : 7 €/erm. 5 €, AK: 9 €/erm. 7 €
online-Tickets

25 Jahre DAS GEDICHT: Lesung aus der Jubiläumsausgabe »Religion im Gedicht« in Aachen

DAS GEDICHT Bd. 25: Religion im Gedicht. Ein Vierteljahrhundert DAS GEDICHT

DAS GEDICHT Bd. 25: Religion im Gedicht. Ein Vierteljahrhundert DAS GEDICHT

im Rahmen der Veranstaltungsreihe Suermondt Salon
Mittwoch, 6.6.2018, 19 Uhr
Suermondt-Ludwig-Museum
Vortragssaal

Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen
Eintritt: € 8,- / € 4,- (ermäßigt)
Kartenreservierungen über das Suermondt-Ludwig-Museum
Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen
info@suermondt-ludwig-museum.de
Tel.: +49 241 47980-40
Alle Informationen zum Download (PDF)
Literarische Zeitschriften erlebten im 19. Jahrhundert eine Blütezeit und gehörten zum Fundament des kulturellen Lebens wie die literarischen Salons. Auch in der Gegenwart gelten Literaturzeitschriften als bedeutsame Impulsgeber für die literarische Landschaft. Allerdings hat es in digitalen Zeitschriften Seltenheitswert, wenn solche Periodika auf ein jahrzehntelanges Erscheinen zurückblicken können.
De Zeitschrift DAS GEDICHT begleitet indes bereits seit 25 Jahren kontinuierlich die Entwicklung der zeitgenössischen Lyrik. Bis heute ediert sie ihr Gründer und Verleger Anton G. Leitner mit wechselnden Mitherausgebern wie Friedrich Ani, Kerstin Hensel, Matthias Politycki und Ludwig Steinherr. Die buchstarke Jahresschrift bildet das Fundament, auf dem sich inzwischen auch eine internationale Tochterausgabe in englischer Sprache sowie ein verzweigtes Online-Forum mit Netz-Anthologien, Dichterporträts, Interviews, Rezensionen, Audio-Podcasts und Filmbeiträgen entwickelt haben: ein virtueller „literarischer Salon“ von Rang, der bedeutende Stimmen der Gegenwartslyrik vereinigt.
Anton G. Leitner hat mit Co-Editor José F. A. Oliver die große Jubiläumsausgabe zum Thema »Religion im Gedicht« zusammengestellt. Nunmehr feiert DAS GEDICHT sein Jubiläum mit Präsentationen in ganz Deutschland. Nach Aachen kommt Herausgeber Anton G. Leitner zusammen mit Ludwig Steinherr, dem Mitbegründer der Zeitschrift. Gemeinsam mit den Lyrikerinnen und Lyrikern Klára Hůrková, Christoph Leisten, Hartwig Mauritz und Sabine Schiffner lesen die beiden Münchner aus der Festausgabe und lassen kurz 25 Jahre DAS GEDICHT Revue passieren.
Veranstalter: Literaturbüro in der Euregio Maas-Rhein e.V. / Kulturbetrieb der Stadt Aachen und Suermondt-Ludwig-Museum in Kooperation mit Anton G. Leitner | DAS GEDICHT

Sommer und Liebe auf der Sonnenburg: Der Münchner Dichter Anton G. Leitner liest Herzenspoesie aus seinen Werken

Freitag, 29. Juni 2018, 21 Uhr
Hotel Schloss Sonnenburg, I-39030 St. Lorenzen / Südtirol
Auch externe Gäste sind zur Lesung herzlich willkommen.
www.Sonnenburg.com

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Was liegt näher, als auf der Sonnenburg an einem lauschigen Juniabend einem modernen Minnesänger zu lauschen? Der preisgekrönte Lyriker und Münchner Turmschreiber Anton G. Leitner trägt eigene Liebespoesie vor sowie sommerliche Klassiker aus seinen Editionen. Er hat für sein Rendezvous mit dem Publikum galante Verse im Gepäck: prickelnde Gedichte, mal hart, mal zart. Sinnliche Poesie, die niemanden kalt lässt.
Anton G. Leitner hat bislang zwölf eigene Gedichtbände veröffentlicht. Seit 1993 ist der studierte Jurist auch Verleger der Zeitschrift DAS GEDICHT und Herausgeber von bislang über vierzig Anthologien (insbesondere für Reclam und dtv). Er wurde für sein literarisches Schaffen vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem V. O.-Stomps-Preis der Stadt Mainz, dem Kulturpreis AusLese der Stiftung Lesen, dem Bayerischen Poetentaler sowie dem Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung. Internet: www.AntonLeitner.de und www.dasgedicht.de