Wer ko der ko – bairischer Mundart-Slam

Bayerischer Dialekt ist seit einiger Zeit wieder sehr in Mode. Von regionalen Kriminalromanen über die niederbayrischen HipHopper „Dicht und ergreifend“ bis hin zum Allgäuer Kommissar Kluftinger – Heimatsound ist in aller Munde und schwer angesagt. Genau wie der Poetry Slam. Was liegt also näher, als beides zu kombinieren? Ein Poetry Slam nur in bayrischer Sprache!
Mit einem gewachsenen bayerischen Selbstbewusstsein in den vergangenen Jahren wuchs auch das Bekenntnis zur eigenen Sprache. Was früher der Landbevölkerung vorbehalten blieb, ist längst schon in den Sprachgebrauch der Stadtbewohner übergegangen. Das Phänomen Poetry Slam hat sich hierzulande von einer Underground- und Jugendkultur in den 1990ern zu einem generationenübergreifenden Publikumserfolg entwickelt, dessen Siegeszug unaufhaltsam scheint und mittlerweile regelmäßig große Hallen oder Schauspielhäuser füllt und vielen Protagonist/innen der Szene zu beachtlichem Erfolg verhalf.
Münchens Slam-Pionier Ko Bylanzky und der Allround-Entertainer Moses Wolff spüren die talentiertesten und originellsten bayerischen Bühnenpoet/innen im bayrischsprachigen Raum auf und vereinen sie bei „WER KO DER KO“ auf der Bühne des Hofspielhauses – und am 02. Mai 2018 darf ich dort zu Gast sein. Wie es sich beim Poetry Slam gehört, entscheidet das Publikum über den Sieger oder die Siegerin des Abends.
München: Mittwoch, 2.5.2018
Wer Ko der Ko – Der Bayerische Mundart Poetry Slam
Moderation: Ko Bylanzky und Moses Wolff
Hofspielhaus (Falkenturmstr.8, 80331 München)
www.hofspielhaus.de

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Frisch erschienen: »Sieben Ziegen fliegen durch die Nacht«, herausgegeben von Uwe-Michael Gutzschhahn

Hundert neue Kindergedichten stellte Uwe-Michael Gutzschhahn für seine gerade erschienene Anthologie »Sieben Ziegen fliegen durch die Nacht« (dtv Junior) zusammen: Die Sammlung moderner, frischer Lyrik für die ganze Familie von Franz Hohler, Hanna Johansen, Heinz Janisch, Gerald Jatzek, Susan Kreller, Yaak Karsunke, Anton G. Leitner, Paul Maar, Peter Maiwald, Jutta Richter, Michael Roher, Gerhard Rühm, Jürgen Spohn, Frantz Wittkamp u.v.a. ist hervorgegangen aus der ebenfalls von Uwe-Michael Gutzschhahn edierten Reihe »Gedichte für Kinder« hier auf DAS GEDICHT blog. Sie entführt in die Klangwelt der Poesie und lädt ein zu verrückten Sprachspielen, öffnet Räume für Kreativität und Fantasie, in denen man die Welt auf den Kopf stellen oder sie auch mal ganz neu erfinden kann.
Der umfangreiche, schön ausgestattete und von Sabine Kranz illustrierte Band ist nicht nur ein wunderbares Geschenk für junge Leser, sondern auch für junggebliebene Lyrikliebhaber jeden Alters.
 
Uwe-Michael Gutzschhahn (Hrsg.) Sieben Ziegen fliegen durch die NachtUwe-Michael Gutzschhahn (Hrsg.)
Sieben Ziegen fliegen durch die Nacht

Hundert neue Kindergedichte
176 Seiten, Flexcover, Lesebändchen
€ 16,95 [D] März 2018
ISBN 978-3-423-76201-4
Zur Leseprobe

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Touristische Orte im Winter: Ausstellung und Kurzprosa Miniatur-Lesung im Tiny House

Die Ausstellung zum Thema „Touristische Orte im Winter“, einem neuen Buchprojekt von Katharina Kreye, Gründerin des Verlags für spezielle Allgemeinheiten veranschaulicht Ortscharaktere inmitten des Wohnzimmers. Hier bleiben die Funktionen des täglichen Lebens, werden sie nicht gebraucht, hinter Klappen, Türen und Schüben unsichtbar. Diese konzeptionelle Gemeinsamkeit mit den beiden Tiny Houses, die vom 04.04. bis zum 08.04.2018 auf dem Gelände der Münchner Pinakothek der Moderne besichtigt werden können, bietet Freiraum. Leer-Raum, der vom jeweiligen Bewohner bespielt werden kann, so bleibt undefinierte Fläche, die den Raum, auch wenn er noch so klein ist, weit macht.
Die kleine Vorschau aus dem Buch »Touristische Orte im Winter« im Tiny House kann zum Beispiel eine Impression aus der italienischen Stadt Bibione an der Adria zeigen, deren Orts-Charakter sich im Winter, außerhalb der touristischen Saison, ganz anders verhält. Aber auch eine kleine Schneekugel auf dem Nachtkästchen birgt das Potenzial für einen winterlichen Sehnsuchtsort ̶ als inneres Bild, das sich im privaten Raum und in der Vorstellung manifestiert.
Mitwirkende:
Jakob Berr (Fotograf, Journalist und Bildredakteur bei der SZ, www.jakob-berr.com)
Anton G. Leitner (Lyriker und Verleger der Zeitschrift DAS GEDICHT, www.dasgedicht.de)
Katharina Kreye (Fotografin und Verlegerin, Verlag für spezielle Allgemeinheiten, www.katharinakreye.de)

 
Samstag, 7.4.2018, 14 Uhr
Touristische Orte im Winter
mit Kurzprosa Miniatur-Lesung und einem großen Fest
Lyrische und fotografische Geschichten erzählen: Jakob Berr, Anton G. Leitner und Katharina Kreye
Tiny House auf dem Gelände der Pinakothek der Moderne, am Türkentor
Eintritt kostenlos
Informationen zum Download (PDF)

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Veranstaltungshinweis: Blaue Stunde: Snapchat versus Goethe

Die blaue Stunde: Gott – Die Welt – und ein Buch.
Diskussion zu Fragen, die den Menschen betreffen
Bei der Blauen Stunde, dem kontroversen Kultur-Talk in der Karmeliterkirche, diskutieren namhafte Experten und prominente Gäste gemeinsam mit dem Publikum.
Am 16.1.2018 findet die dritte ‘Blaue Stunde’ statt. Das Thema lautet diesmal: Snapchat versus Goethe.
Die Digitalisierung hat nahezu alle Lebensbereiche erfasst und die Meinungen darüber gehen auseinander. Während die Einen den Niedergang der Kultur durch digitale Medien betrauern, bedeuten Snapchat, Instagram und Co. für die Anderen einen Quantensprung hin zu ungeahnten neuen Lebens- und Ausdrucksmöglichkeiten. Wie wandelt sich unser Verständnis von Literatur, Kunst und Kultur, Mensch und Welt angesichts dieser Entwicklung? Welche Bedeutung haben Literatur, Dichtung und Poesie im ‚globalen Dorf‘? Sind sie antiquierte Relikte oder lebenswichtige Kostbarkeiten im globalen Irrsinn? Verleger, Autor und Präsident der Akademie der Schönen Künste Michael Krüger, sowie Autor und Verleger Anton G. Leitner gehen an diesem Abend gemeinsam mit dem Publikum diesen Fragen nach.
16.1.2018, 18.00 Uhr c.t
Blaue Stunde: Snapchat versus Goethe

Ehem. Karmeliterkirche (Karmeliterstr. 1, München)
Eintritt: € 10,-.
Für Studierende mit Ausweis ist der Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

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Veranstaltungshinweis: Frühschoppen mit den Münchner Turmschreibern Prof. Dr. Georg Eggers, genannt „Grög!“, und Anton G. Leitner

Frühschoppen in der Kulisse des Theaters im Fraunhofer
in der Spielzeit 2017/18

164. Frühschoppen am 5. November 2017
Gäste: die Münchner Turmschreiber Prof. Dr. Georg Eggers, genannt „Grög!“, und Anton G. Leitner
Musik: Michael Sachs, Klavier

Georg "Grög" Eggers. Foto: Volker Derlath

Georg “Grög” Eggers. Foto: Volker Derlath

Der Münchner Turmschreiber und Kabarettist „Grög!“ hat vor einiger Zeit zusammen mit dem Michael Sachs (Klavier), einem Dozenten der Mathematik, das Schlagerduo „Musik des Scheiterns“ gegründet und präsentiert beim Frühschoppen das gemeinsame Programm „Wissenschaft vs. Wahnsinn“. Das Repertoire der beiden Künstler umfasst so romantische Titel wie „Wenn Ingenieure lieben“ oder „Seit heute Morgen hab ich Deinen Schnupfen“. Wahrhaft wahnsinnige satirische Leckerbissen! Sie werden begeistert sein!

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

„Anton G. Leitner hat Gedichte geschrieben, die zum Besten gehören, was die zeitgenössische Lyrik zu bieten hat (Mathias Ehlers, WDR). Anton G. Leitner, der „allem Weiblich-Leiblichen zugeneigte Dichter“ (Joachim Sartorius in der SZ) ist seit 25 Jahren u.a. Herausgeber von DAS GEDICHT, einem international präsenten Forum der deutschsprachigen Gegenwartspoesie, hat 2015 den Poetentaler der Münchner Turmschreiber und 2016 den Tassilo-Kulturpreis erhalten. Beim Frühschoppen wird Anton G. Leitner seinen neu erschienen wunderbaren Gedichtband „Schnablgwax“, ein bairisches Verskabarett, präsentieren. Da kommt Freude auf!
http://www.fraunhofertheater.de/
Fraunhoferstraße 9
80469 München
U1/U2 Fraunhoferstraße
Reservierung Theater
089 / 26 78 50 (AB)
info@fraunhofertheater.de

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Veranstaltungshinweis: Halloween-Schnablgwaxe zusammen mit Melanie Arzenheimer und Georg „Grög“ Eggers

Hintersinniger Heimatabend „re-formiert“

Turmschreiberlesung am 31.10.2017 mit Melanie Arzenheimer, Anton G. Leitner und Georg „Grög“ Eggers

Die Eichstätter Lyrikerin und Münchner Turmschreiberin Melanie Arzenheimer lädt erneut zu einem „hintersinnigen Heimatabend“. Und weil der am Reformationstag stattfindet, wurde das „Line-up“ auch etwas re-formiert, also umgestellt. Neben Anton G. Leitner, der mit seinen frechen Mundartgedichten das Publikum schon 2016 begeisterte, wird auch der frisch gebackene Turmschreiber Georg „Grög“ Eggers auf der Bühne im Gutmann stehen. Thematisch werden die drei sich poetisch ihre bayerische (Wahl)Heimat vorknöpfen. Dabei spielt das Thema Religion im Reformationsjahr 2017 genauso eine Rolle wie die Eigenarten von Gottes Geschöpfen auf Erde. Und damit sind nicht nur die Menschen gemeint. Freuen Sie sich auf einen vergnüglich-hintergründigen Abend mit viel Wortwitz und etlichen Hinterfotzigkeiten.
Hintersinniger Heimatabend „re-formiert“
mit Melanie Arzenheimer, Anton G. Leitner und Georg „Grög“ Eggers

Dienstag, 31.10.2017, 20 Uhr
Zum Gutmann – Wirtshaus und Kleinkunst, Eichstätt
www.gutmann-eichstaett.de

Über die Autoren:

Melanie Arzenheimer. Foto: Volker Derlath

Melanie Arzenheimer. Foto: Volker Derlath


Melanie Arzenheimer ist 1972 in Eichstätt zur Welt gekommen, wo sie immer noch wohnt. Die Journalistin, Lyrikerin und Autorin ist Chefredakteurin der espresso-Mediengruppe in Ingolstadt, außerdem arbeitet sie für den Hörfunk des Bistums Eichstätt Radio K 1. Sie betreibt mit dem Erna Magazin (www.erna-magazin.de) ein eigenes Online-Satiremagazin für die Region Ingolstadt. 2009 hat sie den Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ gewonnen und wurde 2013 zu den Münchner Turmschreibern berufen. Melanie Arzenheimer hat bisher drei eigene Gedichtbände „Die Frisuren der Lemuren“, „Unter Spezln“ und „Der Indianer ist Veganer“ sowie zahlreichen Beiträge in diversen Anthologien veröffentlicht. Daneben schreibt sie Theaterstücke für Erwachsene und Kinder. Informationen unter: www.melaniearzenheimer.de
Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath


Anton G. Leitner ist examinierter Jurist und lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die international renommierte Zeitschrift DAS GEDICHT. Er edierte bislang fast 40 Anthologien (vor allem für dtv, dtv/Hanser, Goldmann, Reclam, Sankt Michaelsbund), darunter den Poesie-Bestseller »SMS-Lyrik«. Neben seiner herausgeberischen Tätigkeit veröffentlichte Anton G. Leitner bislang zwölf eigene Gedichtbände, drei Hörbücher, zahlreiche Essays, Kritiken, Kurzgeschichten, eine Erzählung und ein Kinderbuch. Seine Gedichte wurden u. a. ins Arabische, Englische, Französische, Hebräische, Italienienische und Spanische übersetzt. Mit seinem jüngsten Gedichtband „Schnablgwax. Bairisches Verskabarett“ hat er erstmals Poesie in bayerischer Mundart veröffentlicht. Leitner ist Mitglied der Valentin-Karlstadt-Gesellschaft und wurde mehrfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Poetentaler der Münchner Turmschreiber. Weitere Infos zum Autor unter www.AntonLeitner.de.
Georg "Grög" Eggers. Foto: Volker Derlath

Georg “Grög” Eggers. Foto: Volker Derlath

Georg „Grög“ Eggers verbindet Wissenschaft mit Poesie. Der promovierte Entwicklungsingenieur und Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München ist unter anderem mit der „Physik des Scheiterns“ auf den Kabarettbühnen Deutschlands im Einsatz. Als Poetry Slammer stellt er sich regelmäßig dem Wettbewerb und als Poet befasst er sich mit depressiven Krokodilen, rolltreppen-verstopfenden Händchenhaltern, untreu vögelnden Vögeln, dem Zappel-Kevin, Laub blasenden Frührentnern, dem Münchner Kalk oder mit Hänsel und Gretel. 2016 wurde in in die Literatenvereinigung der Münchner Turmschreiber berufen.

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