Erst Leitner und Konecny lauschen, dann »Garp und wie er die Welt sah« genießen – am 30.08. im »Breitwand« Gauting

Die längst traditionsreiche fsff-Reihe »Literatur im Kino« wird auch beim 16. Fünf Seen Filmfestival fortgesetzt: Aktuelle Literatur und einen Filmklassiker bekommen die Zuschauer heuer am Dienstag, 30. August, direkt hintereinander sowie aufeinander abgestimmt im Kino »Breitwand« in Gauting serviert. Was die Beiträge in diesem Jahr eint: Es geht um das Verrückte in der angeblich normalen Welt. Das Motto des Abends lautet: »Dichte, denn die Welt ist leck – leck mich, denn die Welt ist dicht!«, und versprochen werden »Literarische Drahtseilakte zwischen Lachen und Weinen«.

Zuerst gibt’s Geschichten von Jaromir Konecny, der schon seit Langem für seinen Blick auf das Skurille im menschlichen Alltag nicht nur von Deutsch-Tschechen bekannt ist, und Verse von Anton G. Leitner, der gerade auch in seinem aktuelle Mundart-Lyrikband »Wadlbeissn« dem Volk und vor allem der Politik ganz genau aufs Maul sowie das Tun schaut – und dann mit Vorliebe satirisch-bissig kommentiert, was er beobachtet hat.


LITERATUR IM KINO
Dienstag, 30.8.2022, 19:30 Uhr
Kino Breitwand Gauting
Bahnhofplatz 2, 82131 Gauting
Eintritt: € 12,- (Vorverkaufsgebühr: zzgl. € 1,20)
Kartenreservierungen unter www.fsff.de

Dichte, denn die Welt ist leck –
leck mich, denn die Welt ist dicht!
Literarische Drahtseilakte zwischen Lachen und Weinen


Teil 1: Spoken-Word-Artistik
Bayerisch-tschechisches Gipfeltreffen des schwarzen Humors
Wenn ein gestandener bairischer Verskabarettist auf den »lustigsten Tschechen Deutschlands« trifft, sprühen die Funken. Die beiden Wordakrobaten Anton G. Leitner und Jaromir Konecny starten nicht zum ersten Mal gemeinsam einen Angriff auf die Lachmuskeln. Aber Vorsicht! Bei ihren skurrilen Geschichten und Gedichten über das allzu menschelnde Leben oder über Künstliche Intelligenz (KI) lauern auch jede Menge Falltüren und Trojaner, die manches Lachen abrupt im Halse steckenbleiben lassen.

Teil 2: Film
Garp und wie er die Welt sah
Garp hat von Kindes Beinen an einen ganz eigenen Blick auf die Welt. Er träumt davon, eines Tages Schriftsteller und Ringer zu werden. Sein Leben ist geprägt von den Folgen bizarrer Katastrophen. Garps Mutter Jenny entwickelt sich ganz nebenbei zu einer Ikone der Frauenbewegung, was das Schicksal der gesamten Familie bestimmt.
The World According to Garp, US 1982, 136 Min. | Regie: George Roy Hill | Besetzung: Robin Williams, Glenn Close, John Lithgow | Kamera: Miroslav Ondříček | Buch: Steve Tesich (nach dem gleichnamigen Roman von John Irving) | Musik: David Shire.

Die Reihe »literatur im kino« ist eine Kooperation des Fünf Seen Filmfestivals (www.fsff.de) / Breitwand Kinos (www.breitwand.com) mit der Zeitschrift DAS GEDICHT (www.dasgedicht.de). Mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Link zur Veranstaltung:
https://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-filmarchiv/index.11442.html

Download Handzettel als PDF:
fsff: Literatur im Kino 2022 – alle Infos im Überblick


Jaromir Konecny, Foto: Andi Pontanus

Jaromir Konecny ist Bühnenliterat, Schriftsteller, Dozent für künstliche Intelligenz und KI-Speaker. Er ist zweifacher Vizemeister der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften und hat mehr als 20 Bücher veröffentlicht. Sein Roman »Doktorspiele« wurde von der 20th Century Fox verfilmt und lief erfolgreich in deutschen Kinos. Seine Kinderbuch-Reihe »#Datendetektive« erscheint im Tessloff Verlag – lustige Krimis mit viel künstlicher Intelligenz, Robotern und digitalen Welten. Sein neustes Buch für Erwachsene heißt »Du wächst für den Galgen« – ein Roman in lustigen Geschichten über das Leben mit seiner Mutter in der sozialistischen Tschechoslowakei. Konecny ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. 2021 wurde er mit dem Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München geehrt. Mit Frank Klötgen ist er der Gastgeber der Poetry- und Musikbühne »Poetry & Parade« in der Seidlvilla. Mit Moses Wolff hat er die »Schwabinger Schaumschläger« im Vereinsheim gegründet.
www.jaromir-konecny.de


Anton G. Leitner, Foto: Michèle Kirner-Bernoulli

Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Der examinierte Jurist lebt als Dichter, Herausgeber und Verleger in Weßling (Landkreis Starnberg). Er publizierte bislang vierzehn eigene Lyrikbände, zuletzt »Wadlbeissn. Zupackende Verse | Bairisch und Hochdeutsch« (Volk Verlag, München 2021). Seine Gedichte wurden in neun Sprachen (u. a. Englisch, Französisch und Arabisch) sowie in diverse Dialekte (u. a. Schottisch, Londoner Cockney und Damaszenisch) übersetzt. Neben 29 Folgen der buchstarken Jahresschrift »Das Gedicht« edierte er über 40 Anthologien, zuletzt bei Reclam »Lichtblicke. Gedichte, die Mut machen« (2022). Anton G. Leitner wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Verlagspreis 2022, dem Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Poetentaler. Er ist Mitglied der Münchner Turmschreiber.
www.antonleitner.de | www.wadlbeissn.de | www.dasgedicht.de

 

»Wadlbeissn« in Berlin: Anton G. Leitner liest am 21. Juni auf den ersten Bayerischen Buchtagen der Bundeshauptstadt

Deftige bairische Verse und ihre hochdeutschen Nachdichtungen bringt Anton G. Leitner in Berlin zu Gehör, wenn er mit »Wadlbeissn« seinen neuen Solo-Lyrikband vorstellt. Im Rahmen der ersten Bayrischen Buchtage liest Leitner dort im Tor 218 Artlab. Portrait: Volker Derlath, München.

Zupackende Verse auf bairisch und hochdeutsch aus seinem neuen Gedicht-Soloband »Wadlbeissn« liest Anton G. Leitner am Dienstag, 21. Juni, im Rahmen der Bayerischen Buchtage Berlin ’22 in der Galerie Tor218 Artlab. Ab 19 Uhr sind dort die kritischen und zugleich liebevollen Portraits der bayrischen Lebensart und Bevölkerung durch den zutiefst heimatverwachsenen, dabei aber stets kritisch und lustvoll hinterfragenden Poeten aus Weßling (im Münchner Umland) zu erleben. Satirisch-bissig, heiter, auch mal zärtlich und melancholisch wird der Abend gewiss, der einen ur-bayerischen Dichter in der preußischen Landeshauptstadt zeigt – und ihn sich auch mit freundlichem (Eigen-)Spott genau an diesem Umstand reiben lassen wird. Tickets für die »Wadlbeissn«-Buchvorstellung auf den ersten Bayerischen Buchtagen in Berlin gibt’s hier: Veranstaltungsseite von Eventbrite.


Die Veranstaltung im Detail – wie vom Kartenvertrieb Eventbrite angekündigt

»Der Gipfel der subversiven Mundartdichtung« Volk Verlag

»Wadlbeissn« ist ein genuin bairisches Wort. Der Wadlbeißer als solcher zeigt sich als besonders hartnäckiger Mensch. Er lässt nicht locker und lehrt sogar manchem Großkopferten das Fürchten, weil er mit größter Beharrlichkeit Missstände aufdeckt.

Der gebürtige Münchner Anton G. Leitner ist seit jeher ein Poet des Realen. Mit seiner subversiven Mundartdichtung stellt er die Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. Indem er Situationskomik und Sozialkritik in die lautmalerische Muttersprache einbettet, gelingt ihm ein »pointiertes Portrait bayerischer Wesensart« (MUH-Magazin). Seine minutiöse Beobachtungsgabe, der auch nicht das kleinste Detail entgeht, macht Leitner gleichsam zu einem investigativen Vers-Reporter mit kabarettistischem Biss und hohem Unterhaltungswert. Damit der fließende Rhythmus des Bairischen auch jenseits weiß- blauer Horizonte neue Resonanzböden findet, hat er jedem seiner 67 Mundartgedichte eine Nachdichtung ins Hochdeutsche beigesellt.

»Leitners Verse entspringen immer dem prallen Leben.« rbbKultur

»Rund und weich fließt das Bairische, aber durch all die Lautmalerei klingt in jedem Vers die Anarchie durch.« MUH-Magazin

»Leitner dichtet aufsässig und offensiv, niemals nur lieblich, wenn dann schon innig, intim und intim und zugespitzt, und das macht den Reiz aus. Mutig ist das, und ziemlich gut.« Bayern 2

Karten gibt’s hier: https://www.eventbrite.de/e/buchtage-tor218artlab-anton-g-leitner-wadlbeissn-tickets-314472544847?aff=odcleoeventsincollection&keep_tld=


Die Eckdaten zum Buch:


Anton G. Leitner
Wadlbeissn
Zupackende Verse
Bairisch – Hochdeutsch
Volk Verlag
Mai 2021
Hardcover, SU, Lesebändchen
200 Seiten, 18,- Euro
ISBN 978-3-86222-352-7

Waschzettel (inkl. Leseproben)

 


Kostproben zum Reinhören, eingelesen vom Autor selbst:

 

München-Premiere von »Wadlbeissn«: Anton G. Leitner liest am 3. Juni bei »Lyrik im Caveau«

Anton G. Leitner zeigt Zähne mit seinem neuen Solo-Lyrikband »Wadlbeissn«.
Foto: Peter Boerboom


Die München-Premiere von »Wadlbeissn« gibt’s am Freitag, 3. Juni 2022. Im Rahmen der Lesereihe »Lyrik im Caveau« präsentiert Anton G. Leitner an diesem Solo-Abend zupackende Verse aus seinem neuen bairisch-hochdeutschen Lyrikband.

Lustvoll, saftig und auch mal ganz ernst wird es ab 20 Uhr im »Institut für Bagonalistik« von Nicolai Sarafov (Görresstr. 32). Die Begrüßung und die Einführung in den Abend, an dem die bairische Mundart gefeiert und das Bayrische zugleich liebevoll bis satirisch-kritisch hinterfragt wird, übernehmen die Veranstalter der Lesereihe, Jürgen Bulla und Johan De Blank.


Die Eckdaten zum Buch:


Anton G. Leitner
Wadlbeissn
Zupackende Verse
Bairisch – Hochdeutsch
Volk Verlag
Mai 2021
Hardcover, SU, Lesebändchen
200 Seiten, 18,- Euro
ISBN 978-3-86222-352-7

Waschzettel (inkl. Leseproben)

 


Kostproben zum Reinhören, eingelesen vom Autor selbst:

 

»Wadlbeissn« in Dresden: Anton G. Leitner mit bairischen und hochdeutschen Versen am 10. Mai beim Literaturforum

Anton G. Leitner mit seinem neuen Solo-Lyrikband – bairische und hochdeutsche Verse aus »Wadlbeissn« präsentiert er bald beim Literaturforum Dresden im Landhaus. Foto: Peter Boerboom

Zupackende Verse auf bairisch und hochdeutsch aus seinem neuen Gedicht-Soloband »Wadlbeissn« liest Anton G. Leitner am Dienstag, 10. Mai, auf Einladung des Literaturforums Dresden in der Städtischen Galerie im Landhaus, dem Sitz des Stadtmuseums Dresden. Seine kritischen, zugleich aber auch liebevollen Portraits der bayrischen Lebensart und Bevölkerung sind ab 19.30 Uhr zu erleben. Der satirisch-bissige, heitere, auch mal zärtliche und melancholische Abend ist Teil der Reihe »Literarische Alphabete« des Literaturforums.

Die Veranstaltung im Detail – wie vom Literaturforum Dresden angekündigt

Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
Anton G. Leitner (Weßling) liest aus “Wadlbeissn” – Zupackende Verse
»Wadlbeissn« ist ein genuin bairisches Wort. Der Wadlbeißer als solcher zeigt sich als besonders hartnäckiger Mensch. Er lässt nicht locker und lehrt sogar manchem Großkopferten das Fürchten, weil er mit größter Beharrlichkeit Missstände aufdeckt.
Der gebürtige Münchner Anton G. Leitner ist seit jeher ein Poet des Realen. Mit seiner subversiven Mundartdichtung stellt er die Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. nheit, die öffentliche Feuertaufe von Leitners zweitem Mundartband auf Bairisch und Hochdeutsch in seiner Heimatregion nachzuholen, und zwar am Donnerstag, den 28. April 2022, ab 20 Uhr.

Anton G. Leitners subversive Verse stellen jede Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. EIndem er Situationskomik und Sozialkritik in die lautmalerische Muttersprache einbettet, gelingt ihm ein »pointiertes Portrait bayerischer Wesensart« (MUH-Magazin). Seine minutiöse Beobachtungsgabe, der auch nicht das kleinste Detail entgeht, macht Leitner gleichsam zu einem investigativen Vers-Reporter mit kabarettistischem Biss und hohem Unterhaltungswert. Damit der fließende Rhythmus des Bairischen auch jenseits weiß-blauer Horizonte neue Resonanzböden findet, hat er jedem seiner 67 Mundartgedichte eine Nachdichtung ins Hochdeutsche beigesellt.

»Poesie rettet den Tag« lautet Leitners Lebensmotto. Seit über vierzig Jahren publiziert er eigene Lyrik und seit drei Jahrzehnten gibt er die Zeitschrift »Das Gedicht« heraus, die heute als »Leitorgan der Poesie in Deutschland« (WAZ) gilt. Nach dem international beachteten Mundartdebüt »Schnablgwax« (2016) schenkt Anton G. Leitner sich und seinen Lesern zu seinem 60. Geburtstag am 16. Juni 2021 einen Jubiläumsband mit »zupackenden Versen«.

Dienstag, 10. Mai, ab 19:30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Bairisch-Hochdeutsch (mit Übersetzung)
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.


Die Eckdaten zum Buch:


Anton G. Leitner
Wadlbeissn
Zupackende Verse
Bairisch – Hochdeutsch
Volk Verlag
Mai 2021
Hardcover, SU, Lesebändchen
200 Seiten, 18,- Euro
ISBN 978-3-86222-352-7
Waschzettel (inkl. Leseproben)



Kostproben zum Reinhören, eingelesen vom Autor selbst:


Buchpremiere in Gauting: Anton G. Leitner liest aus »Wadlbeissn« am 28. April im bosco – dazu Live-Musik von Zwoa Bier

Anton G. Leitner präsentiert seinen neuen Solo-Lyrikband.
Foto: Peter Boerboom

Zupackende Verse aus »Wadlbeissn« mit Live-Musik vom bayrischen Musiker-Duo »Zwoa Bier« gibt’s am Donnerstag, 28. April, auf der Premierenlesung zu Anton G. Leitners neuem bairisch-hochdeutschem Solo-Lyrikband »Wadlbeissn«. Die bairische Mundart wird gefeiert und das Bayrische zugleich lustvoll-kritisch hinterfragt ab 20 Uhr im Saal des Kulturzentrums bosco in Gauting.


Die Veranstaltung im Detail – wie vom Kulturzentrum bosco angekündigt

Anton G. Leitner ist seit jeher ein Poet des Realen. Er schlägt sich mit zupackenden bairischen Gedichten aus seinem neuen Band »Wadlbeissn« durchs Unterholz der weiß-blauen Welt. Schon vor einem Jahr sollten seine damals druckfrischen »zupackenden Verse« im Gautinger bosco Kulturzentrum ihre Premiere feiern, aber Corona bremste, wie ja auch fast alles andre, die Wadlbeissn-Präsentation seinerzeit aus. Jetzt bietet sich endlich eine Gelegenheit, die öffentliche Feuertaufe von Leitners zweitem Mundartband auf Bairisch und Hochdeutsch in seiner Heimatregion nachzuholen, und zwar am Donnerstag, den 28. April 2022, ab 20 Uhr.

Anton G. Leitners subversive Verse stellen jede Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. Einmal mehr entpuppt sich der Weßlinger als investigativer Gedichtreporter mit kabarettistischem Biss und hohem Unterhaltungswert.

Zu Leitners deftiger Verskost liefert das Duo Zwoa Bier die passende, berauschende Musik. Zwoa Bier, das sind Michi Schauer und Sepp Bastl. Die beiden jungen Vollblutmusiker aus Bayern sind mehr als Hopfen und Malz im Quadrat. Sie verfügen über das, was alle großen bayerischen Künstlerinnen und Künstler immer schon ausgezeichnet hat: den typischen Saufaktor, der bei ihnen angereichert wird durch eine kräftige Prise schwarzen Humor und eine deftige Lust am offenen Wort.

Moderation: Sabine Zaplin

Donnerstag, 28. April 2022, 20.00 Uhr
bosco Kulturzentrum (Saal)
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting

Karten: € 15,00 (regulär) / € 8,00 (bis 25 Jahre)
Reservierung: https://bosco-gauting.reservix.de/p/reservix/event/1775433
Veranstalter: Theaterforum Gauting e. V.

Links:
Kulturzentrum bosco: https://bosco-gauting.de/veranstaltungen/anton-g-leitner-wadlbeissn-zupackende-verse
Wadlbeissn: www.antonleitner.de/
Zwoa Bier: https://zwoabier.de/


Die Eckdaten zum Buch:


Anton G. Leitner
Wadlbeissn
Zupackende Verse
Bairisch – Hochdeutsch
Volk Verlag
Mai 2021
Hardcover, SU, Lesebändchen
200 Seiten, 18,- Euro
ISBN 978-3-86222-352-7
Waschzettel (inkl. Leseproben)



Kostproben zum Reinhören, eingelesen vom Autor selbst:


Anton G. Leitner Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis 2022 ausgezeichnet

Anton G. Leitner. Foto: Michèle Kirner-Bernoulli
Anton G. Leitner. Foto: Michèle Kirner-Bernoulli

Von Sabine Zaplin

Es ist weit mehr als eine Auszeichnung: Im 30. Jahr seines Bestehens wird der Anton G. Leitner Verlag mit dem renommierten Deutschen Verlagspreis geehrt. Damit erhält er eine verdiente und der Bedeutung seiner literarischen Arbeit mehr als angemessene Unterstützung des Bundes. »Ich betrachte den Preis als Segen für unsere Arbeit«, sagt Verleger Anton G. Leitner und erinnert sich an die schwierige Zeit, durch die sein Verlag seit 2018 gehen musste: »2018 erlitt ich eine doppelseitige Lungenembolie, 2019 einen Herzinfarkt und fiel dadurch monatelang aus, was deutliche Umsatzeinbußen mit sich brachte.« Direkt im Anschluss folgte die Coronakrise, die dazu führte, dass Leitner seine etablierten Lyrikseminare nicht mehr durchführen konnte. Gleichzeitig erhielt er aber wegen der infarktbedingten geringen Umsätze im Referenzjahr 2019, das für Corona-Förderungen herangezogen wurde, nur die allererste staatliche Corona-Hilfe. Die explodierenden Energie- und Papierpreise seit 2021 tun derzeit ihr Übriges. »Da ist der Deutsche Verlagspreis eine wirkliche Hilfe«, sagt Leitner.

Dieses Mal hatten sich insgesamt 338 Verlage um den Deutschen Verlagspreis beworben, eine unabhängige Jury hat aus den Bewerbern 66 Verlage ausgewählt. Am 22. Juni 2022 verkündet Kulturstaatsministerin Claudia Roth bei der Preisverleihung in der Leipziger Kongresshalle, welcher dieser Verlage mit einem der drei Spitzenpreise und einem Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro ausgezeichnet wird. Weitere 60 Verlage werden dann mit einen Gütesiegel und einem Preisgeld von 24.000 Euro prämiert. Ein undotiertes Gütesiegel geht an drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz bei über drei Millionen Euro lag.

»Mit dem Deutschen Verlagspreis machen wir die vielen kleinen und unabhängigen Verlage im großen Rampenlicht sichtbar«, sagt Staatsministerin Claudia Roth in ihrer Begründung für die Auszeichnung. »Von der Idee bis zum fertigen Werk begleiten sie ihre literarischen Herzensprojekte mit leidenschaftlichem Engagement und großer Sorgfalt. Daraus entstehen dann unter anderem jene Bücher, die uns zum gesellschaftspolitischen Austausch einladen, die von uns eine kritische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen einfordern und somit den demokratischen Diskurs wertvoll bereichern.«

Ein Preisgeld in Höhe von 24.000 Euro ist dem Anton G. Leitner Verlag damit jetzt schon sicher. Und dass es dem Verleger und Herausgeber Anton G. Leitner mit seiner jahrzehntelangen Arbeit im Dienst der Lyrik ein zentrales Anliegen ist, essenzielle Impulse zu relevanten gesellschaftlichen Debatten zu geben, hat er insbesondere mit seinem Verlags-Flaggschiff, der buchstarken Zeitschrift DAS GEDICHT, immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Und wer weiß? Vielleicht erhält der Lyrikverlag ja sogar einen der drei Spitzenpreise. Verdient hätte er es!