Freitag, 25. November 2016
Wirtshaus zum Gutmann, Eichstätt
Poesie von und mit den Münchner Turmschreibern
Melanie Arzenheimer
Anton G. Leitner
Wolfgang Oppler
Dass gerade die Bayern ein sehr innigliches Verhältnis zu ihrer Heimat pflegen, ist bekannt. Aber gerade in Bayern ist es auch Tradition, diese Heimat unter die Lupe, ja sogar aufs Korn zu nehmen.
Die Münchner Turmschreiber Melanie Arzenheimer, Anton G. Leitner und Wolfgang Oppler tun an diesem etwas anderen Heimatabend genau das. Den Zuhörer erwartet Poesie, die nicht gefällig, sondern durchaus »gschert« daher kommt – bissige Reime, hinterfotzige Mundart und heimtückisches Hochdeutsch warten auf die Gäste. Den Zuhörern begegnen Geschichten über »Großkopferte« genauso wie meditierende Metzgermeister und wüstes Weibsvolk. Dreimal Realpoesie mit einem kabarettistischen Blick auf die Realität – und doch hat jeder der drei Autoren seine ganz eigene Sicht auf die Welt und die bayerische Idylle im Besonderen. Und weil der 25. November bereits das erste Adventwochenende einläutet, darf Weihnachtlich-besinnlich-Hintersinniges nicht fehlen.
Freitag, 25. November 2016
Beginn: 20 Uhr; Einlass: 18.45 Uhr
Eintritt: 8 Euro zzgl. VVK-Gebühr; Abendkasse: 10 Euro
Wirtshaus zum Gutmann
Eichstätt
Schlagwort-Archiv: Anton G. Leitner
Literatur im Schloß: Anton G. Leitner »Schnablgwax« – Bairisches Verskabarett
Mit musikalischer Begleitung von Thomas Gruber (Ziach) und Sabine Gruber-Heberlein (Harfe)
Ob handfeste Erotik, hinterfotzige Politik oder Schickeriagesellschaft – alles wird entblättert, die geschönten Fassaden bröckeln. Es ist zum Lachen und zum Weinen.
»Leitner verwendet nicht bloß Dialektwörter wie viele andere, sondern nimmt in seine Mundartgedichte auch den spezifischen Sprech- und Denk-Duktus mit hinein, den wir im Bairischen haben.«
Alexander Altmann, Literaturkritiker
Mi. 10.08.2016 20 Uhr Schloßmuseum Murnau
Eintritt: 12 / erm. 10 Euro freie Platzwahl
VVK: Schloßmuseum Murnau, Buchhandlung Gattner
Veranstalter: Schloßmuseum Murnau & Kulturverein Murnau e.V.
Informationen zur Veranstaltung zum Download (PDF)

»Schnablgwax«-Buchpremiere jetzt zum Nachhören
Die Buchpremiere von »Schnablgwax« im Literaturhaus München wurde in voller Länge vom Literatur Radio Bayern aufgezeichnet und ist ab sofort online zum Nachhören verfügbar:
Teil 1: Lesung von und Gespräch mit Anton G. Leitner
http://literatur-radio-bayern.de/index.php/fda-bayern/fda-friends/488-fda-friends-anton-g-leitners-bairisches-verskabarett-schnablgwax-premiere-im-literaturhaus-muenchen
Teil 2: »Schnablgwax« international mit den Übersetzern Dagmar Taylor, Richard Dove und Bill Soutter
http://literatur-radio-bayern.de/index.php/fda-bayern/fda-friends/494-fda-friends-anton-g-leitners-bairisches-verskabarett-schnablgwax-premiere-im-literaturhaus-muenchen-2
Einen Rückblick in Wort und Bild finden Sie auf DAS GEDICHT blog.
Rückblick: Premiere von »Schnablgwax« im Literaturhaus München
Am Freitag, den 15.7.2016, feierte mein »Schnablgwax« im Literaturhaus München Premiere. Es war ein großartiger Abend mit Moderatorin Sabine Zaplin und den Hochenglisch-, London-Cockney-, London-Mockney- und Schottisch-Übersetzern Dagmar Taylor, Richard Dove und Bill Soutter sowie einem wunderbaren Publikum. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze auf DAS GEDICHT blog, die gesamte Veranstaltung wird online nachzuhören sein im Literaturradio Bayern. Heute möchte ich Ihnen aber schon einmal einen Rückblick in Bildern präsentieren:
- Anton G. Leitner mit Jörg Reuther (Buchtrailer) und Übersetzer Richard Dove.
- Schnablgwax-Lektorin Johanna Trischberger mit GEDICHT-Redakteurin Gabriele Trinckler und Moderatorin Sabine Zaplin
- Gabriele Trinckler und Alexandra Palme
- Gabriele Trinckler und Alexandra Palme
- Die Bibliothek des Literaturhauses füllt sich mit Gästen
- Die Bibliothek des Literaturhauses füllt sich mit Gästen
- Die Bibliothek des Literaturhauses füllt sich mit Gästen
- Moderatorin Sabine Zaplin eröffnet den Abend
- Anton G. Leitner liest
- Moderatorin Sabine Zaplin mit Anton G. Leitner bei der Premiere von Leitners Bairischem Verskabarett “Schnablgwax” im Literaturhaus München
- Anton G. Leitner im Gespräch mit seinen Übersetzern Richard Dove und Bill Soutter
- Anton G. Leitner, Übersetzerin Dagmar Taylor, Moderatorin Sabine Zaplin sowie die Übersetzer Richard Dove und Bill Soutter.
- Anton G. Leitner mit seiner Co-Verlegerin Kristina Pöschl vom lichtung verlag
- Münchens bester Fotograf Volker Derlath und Popikone Norbert Daum
- Zwei bairische Verleger: Kristina Pöschl und Anton G. Leitner
- Schlussbild der Schnablgwax-Premierenfeier im Hofer.
- GEDICHT-Mitherausgeber Ulrich Johannes Beil, poetischer Weggefährte von Anton G. Leitner seit der gemeinsamen Schulzeit am humanistischen Gymnasium. war zur Schnablgwax-Premiere aus Zürich angereist.
- Pfarrer Christian Düfel (Lutherdekade Bayern) war aus Erlangen angereist.
- Anton G. Leitner bei der Nachfeier im Hofer — mit Stadtarchivar Dr. Michael Stephan
Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung für den Verleger Anton G. Leitner
Planegg-Krailling. »Es wird wirklich Zeit und ist überfällig, dass er mit dem Tassilo-Preis ausgezeichnet wird.« So eröffnete Christian Krügel am Montagabend seine Laudatio auf den Verleger Anton G. Leitner. Das SZ-Zelt auf dem Kult-Art-Festival-Gelände war voll besetzt, die Atmosphäre zugleich locker und positiv angespannt, mit abwechslungsreichem Programm gestaltete sich der recht lang andauernde Preisverleihungsreigen für die Tassilo-Kulturpreise der Süddeutschen Zeitung angenehm kurzweilig. Und die geladenen Gäste fanden vor und nachher auch genug Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Leitners »Leidenschaft für die Poesie über Jahrzehnte hinweg« hob Moderator Krügel, SZ-Ressortleiter München und Bayern, weiter hervor, und betonte zudem die internationale Arbeit des »DAS GEDICHT«-Herausgebers Leitner.

Hat den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung erhalten: Verleger Anton G. Leitner. Foto: Jan-Eike Hornauer
Jetzt-Zeit- und Realitätsbezug als Konzept
Hier verwies er unter anderem auf das »Chapbook«, welches ausgewählte Texte aus »DAS GEDICHT« in englischer Übersetzung bietet und so deutsche Gegenwartslyrik einem breiten internationalen Publikum zugänglich macht.
Krügels Co-Moderatorin, SZ-Kulturredakteurin Sabine Reithmaier, befragte Leitner im Kurzinterview über sein Schaffen als Herausgeber und seine zukünftigen Pläne. Unter anderem wollte sie wissen, ob sich der Umfang von »DAS GEDICHT«, der heute buchstarken Jahresschrift, noch weiter erhöhen werde, und formulierte die Frage schließlich so: »Und wie sehen Ihre künftigen Pläne aus? Wird’s noch dicker?« Leitner, wie gewohnt mit dem berühmten Schalk im Nacken, erwiderte, dass für die Jahresschrift hier keine Veränderung geplant sei – und bei ihm selbst auch nicht: »Ich habe schon genug Bauch.«
Dafür gab er bereits die Themen der kommenden beiden Ausgaben seiner Lyrik-Zeitschrift bekannt: In diesem Jahr geht es um Heimat, im kommenden Jahr, zum 25. Jubiläum, wird Religion das Thema sein, »weil das ja auch ein sehr brennendes Thema ist«. Den Jetzt-Zeit- und Realitäts-Bezug im Lyrischen will der Weßlinger Verfechter der Realpoesie auch künftig pflegen.
- Hielt die Laudatio auf den Weßlinger Lyrik-Verleger: SZ-Ressortleiter Christian Krügel. Foto: Jan-Eike Hornauer
- Anton G. Leitner wird von SZ-Kulturredakteurin Sabine Reithmaier interviewt. Foto: Jan-Eike Hornauer
- Der Ausgezeichnete lauscht seiner Laudatio. Foto: Jan-Eike Hornauer
»Verlegerische Ausdauer und Mut, Neues zu wagen«

Anton G. Leitner, frisch ausgezeichnet für »seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen«. Foto: Jan-Eike Hornauer
Dann nahm er seine Tassilo-Kulturpreis-Urkunde für »seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen«, wie auf ihr zu lesen steht, entgegen. (jeh)
Tassilo-Preis für Anton G. Leitner
Auszeichnung für verlegerische Ausdauer

Anton G. Leitner und Sabine Reithmeier bei der Verleihung des Tassilo-Kulturpreis 2016 der Süddeutschen Zeitung am 11. Juli 2016.
„Die Süddeutsche Zeitung verleiht Anton G. Leitner einen Tassilo-Preis 2016 für seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen“, heißt es in Preisbegründung.
Mehr dazu unter:
http://www.buchmarkt.de/content/66625-tassilo-preis-fuer-verlegerische-ausdauer-an-anton-g-leitner.htm
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tassilo-ein-bisschen-nietzsche-in-krailling-1.3074916-7
Anton G. Leitner ist seit 1992 Herausgeber und Verleger der buchstarken Zeitschrift DAS GEDICHT, die sich im Laufe von über zwei Jahrzehnten zu einem internationalen Forum für die zeitgenössische deutschsprachige Lyrik entwickelt hat. Leitner, der seit über 50 Jahren in Weßling (Landkreis Starnberg) lebt und dort auch seinen Verlag betreibt, ediert DAS GEDICHT jedes Jahr mit einem anderen Co-Herausgeber. Die diesjährige Ausgabe gibt er zusammen mit dem fränkischen Dramatiker und Mundart-Dichter Fitzgerald Kusz (Nürnberg) heraus. Sie wird im Oktober erscheinen und dem Thema „Heimat auf den Versen“ bleiben. In den 23 bisher erschienenen Nummern der Jahresschrift finden sich große Namen wie Hans-Magnus Enzensberger, Robert Gernhardt, Günter Grass, Ulla Hahn, Sarah Kirsch, Karl Krolow, Friederike Mayröcker und Gerhard Rühm, aber auch viele neue Talente.Neben vierzig Anthologien für Verlage wie Reclam und dtv sind von Anton G. Leitner bislang elf eigene Gedichtbände erschienen. Soeben legte er mit „Schnablgwax. Bairisches Verskabarett“ seinen ersten Mundarttitel vor, der Gedichte auf Bairisch und Hochdeutsch enthält sowie Nachdichtungen ins Schottische und Cockney. Die Buchpremiere findet am Freitag, den 15. Juli 2016 um 20 Uhr im Literaturhaus München statt.





















