Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,
bevor wir alle in den Sog der bevorstehenden Festtage geraten, möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein frohes Weihnachten voller Poesie und einen guten Rutsch in ein gesundes, kreatives, neues Literaturjahr zu wünschen.
Mein Jahr 2012 steht bis heute voll und ganz im Zeichen des 20. Geburtstages unserer buchstarken Zeitschrift DAS GEDICHT. Der diesjährige Mitherausgeber Matthias Politycki und mein kleines aber feines Verlagsteam in Weßling haben mit mir wirklich alle Register gezogen, um das GEDICHT-Jubiläum zu einem Ereignis werden zu lassen, an das sich viele von uns noch lange erinnern werden.
Wenn ich 2012 vor meinem geistigen Auge Revue passieren lasse, reihen sich rasante Berg- und Talfahrten aneinander: Volles Haus im Gasthof Schuster beim »4. Hochstadter Stier«, Erscheinen meiner bibliophilen Anthologie »Ein Känguru mit Stöckelschuh. Neue Gedichte für Kinder«
(ausgezeichnet vom BR als »Bayern 2-BuchFavorit«), geplatzte Teilnahme am »Festival Puisi International Indonesia 2012«, weil das Kunstministerium in Bayern die Übernahme meiner Reisekosten verweigerte (Kollegen aus anderen deutschen Bundesländern sowie aus der ganzen restlichen Welt bekamen diese Kosten von ihren Kulturträgern erstattet), Web-Premiere des Jubiläumsblogs www.dasgedichtblog.de im Sommer 2012 (mit bislang knapp 50.000 Besuchern), »Sommerpoesie & Flamenco« im Schloßmuseum Murnau, drei weitere spannende Abende in unserer Reihe »Gedicht und Film« mit dem Fünf-Seen-Filmfestival, sonnige »(Mundart-)Tage der Poesie« im Erzgebirge, lokalpolitisches Engagement mit dem Film »Seitenwechsel in Weßling«, der schließlich dazu beiträgt, einen laufenden Bürgerentscheid gegen fast alle Parteien und Widerstände im Ort zu gewinnen. Schließlich, als Höhepunkt, unsere opulente, goldene
Jubiläumsausgabe 20 von DAS GEDICHT, die in kürzester Zeit so viele Leser findet, dass die Lagerreserven wie Eis dahinschmelzen. Bis heute erhitzt diese besondere GEDICHT-Nummer viele Gemüter und wird nahezu flächendeckend von deutschsprachigen Medien wahrgenommen. Ihr Erscheinen wurde begleitet von einem der größten Poetentreffen, das je über die Bühne gegangen ist, dem »Internationalen Gipfeltreffen der Poesie« mit 60 Lyrikern in München. Mit dem Satz »Die Lyrik ist hierzulande wieder zum Ereignis geworden« brachte es der Kölner Herausgeber und Lyriker Axel Kutsch auf den Punkt.
Allen Leserinnen, Lesern und Besuchern unserer Veranstaltungen und Internetseiten möchte ich vielmals danken, dass sie mich mit ihrer Aufmerksamkeit durchs Jahr 2012 begleitet haben. Ein herzliches Dankeschön allen Autorenkollegen, die durch ihre Mitarbeit in DAS GEDICHT und in meinen Anthologien aktiv helfen, Lyrik einem breiteren Publikum nahezubringen. Danke sage ich auch unseren Anzeigenkunden, unseren Partnern und Kollegen in kooperierenden Verlagen und in den Redaktionen, die mit konstruktiver Kritik nachhaltig dafür sorgen, dass unsere Arbeit rund ums zeitgenössische Gedicht öffentlich präsent bleibt. Und ein ganz großes DANKESCHÖN an das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das Literaturhaus München, das BR Fernsehen / BR-alpha Denkzeit-Team, an den Gasthof Schuster sowie an meine Frau, meine Eltern, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne sie und ihr Engagement hätten wir uns 2012 nicht ins kleine Geschichtsbuch der Lyrik eintragen können.
Meine verstorbenen Lyrikerkollegen Nikolaus Dominik, Arnold Leifert und Florian Kleeblatt behalte ich nicht zuletzt durch ihre Texte in lebendiger Erinnerung.
Und weil kein Rückblick ohne eine Vorschau enden sollte:
Am Samstag, den 12. Januar 2013 strahlt der BR in seinem Fernsehprogramm BR-alpha ab 22.30 Uhr unseren kompletten Poesiegipfel aus, den Joachim Sartorius als »rauschhaften Lyrik-Marathon« bezeichnete. Mehr Informationen zu »20 Jahre DAS GEDICHT« im Fernsehen finden Sie z. B. auf dasgedichtblog.
BR-alpha kann sowohl in ganz Deutschland als auch in Österreich empfangen werden. Weil ich überzeugt davon bin, dass dies ein in seiner Art einzigartiger Fernsehabend werden wird, bitte ich Sie herzlich, sich den Sende-Termin vorzumerken und ggf. auch weiterzuempfehlen.
Und am Samstag, den 26. Januar 2013 ist ab 19:30 Uhr in Weßling (Gasthof Schuster) wieder der Hochstadter Lyrikstier los. Beim »5. Hochstadter Stier« wird erstmals neben dem Publikumspreis auch ein Jurypreis vergeben. Die beiden Sieger erhalten jetzt hochwertige Stier-Bronze-Miniaturen, eigens von einem bekannten Bildhauer für den Wettbewerb gefertigt. Gastmentor des »5. Hochstadter Stiers« ist der legendäre Bremer ARD-Rundfunkmann Michael Augustin, charismatischer Co-Direktor des Internationalen Bremer Literaturfestivals »Poetry on the road« und weltreisender Lyrikbotschafter der Poesie.
Auf ein neues Jahr rund ums GEDICHT!
Herzliche Grüße und Wünsche aus Weßling,
Anton G. Leitner
Archiv des Autors: antongleitner
Ankündigung: 5. Lyrikwettbewerb »Hochstadter Stier«
5. Lyrikwettbewerb »Hochstadter Stier«
Öffentliche Lesung mit dem Bremer Lyrikbotschafter Michael Augustin und dem Weßlinger Poesiepapst Anton G. Leitner.
23 Kandidaten präsentieren Reiserouten und Lebenswege in Versen. Mit Gastauftritten der Stier-Juroren u. a.
Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung, Jurorenentscheid und Preisverleihungen.
Samstag, 26. Januar 2013, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, Weßling / Hochstadt
Die Mentoren

Michael Augustin
Michael Augustin (*1953) zählt zu den wichtigsten Vermittlern von Poesie im ARDHörfunk (Radio Bremen / Nordwestradio). Der Dichter und Rundfunkmann aus dem hohen Norden (Bremen) gilt als großer Weltreisender der Lyrik. Er leitet als Co-Direktor das »Internationale Literaturfestival Poetry on the Road«. Ende 2012 ist sein jüngster Miniaturen-Band »Ostsee-Storys« in der Edition Temmen erschienen. Er ist Mitglied im irischen und im deutschen PEN. www.facebook.com/michael.augustin.poet

Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath
Anton G. Leitner (*1961) gibt seit zwei Jahrzehnten die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT heraus. Im Herbst 2012 feierte die bayerische Landeshauptstadt München den 20. GEDICHT-Geburtstag mit einem »Internationalen Gipfeltreffen der Poesie«, zu dem 60 Dichter aus vier Nationen anreisten. Der Poesiegipfel wird am 12. Januar 2013 im Fernsehen auf BR-alpha ausgestrahlt. Von Leitner erschienen bislang 8 eigene Gedichtbände und über 30 Anthologien. Der Münchner Turmschreiber ist seit 2012 auch Mitglied der Karl-Valentin-Gesellschaft. www.AntonLeitner.de
Die literarischen Wege von Augustin und Leitner kreuzen sich regelmäßig bei gemeinsamen Veranstaltungen. Im Jahr 2013 geben sie die 21. Ausgabe der Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Geplant ist eine Sammlung mit Poesie vom Unterwegssein.
Die Kandidaten
23 Autorinnen und Autoren bewerben sich um den Publikumspreis »Hochstadter Stier«, gestiftet vom Gasthof Schuster. Erstmals wird auch der »Jurypreis Hochstadter Stier« vergeben, gestiftet von der Zeitschrift DAS GEDICHT.
Reisegedichte lesen
Gabi Anders (München),
Peter Borjans-Heuser (Duisburg),
Ingeborg Brenne-Markner (Bonn),
Ilse Egel (Freiburg),
Johann Enderle (Monheim),
Manfred Enderle (Leipheim-Riedheim),
Christian Engelken (Hannover),
Evelyn Fomm (Frankfurt am Main),
Karoline Graf (München),
Ute Graffé-Heist (Bonn),
Gerti Heufelder (Starnberg),
Eva Höcherl (Pliening),
Annette Keles (Backnang),
Manfred Klenk (Mannheim),
Simon Preißner (Neubiberg),
Rainer Rebscher (Niedereschach),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke / Québec),
Wolfgang Richter (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg / Herrsching),
Hanna Scotti (Bremen),
Anna Voltz (Dießen),
Babette Werth (Berlin),
Josef Wittmann (Tittmoning).
Als besondere Gäste treten die drei Juroren Melanie Arzenheimer (Siegerin 1. Hochstadter Stier), Dr. Erich Jooß (Vorsitzender Bayerischer Medienrat) und Dr. Ludwig Steinherr (Mitglied Bayer. Akademie der Schönen Künste) auf. Stier-Preisträgerin Franziska Röchter kommentiert das Versgeschehen.
5. Lyrikwettbewerb »Hochstadter Stier«
Literaturfestbuffet mit Michael Augustin und Anton G. Leitner und 23 Kandidaten sowie besonderen Gästen (3 Juroren, Stier-Korrespondentin Franziska Röchter)
am Samstag, den 26. Januar 2013 um 19:30 Uhr
im Gasthof Schuster (Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt)
Eintritt (inklusive Buffet):
Tisch: € 24,-
Reihe: € 18,-
Kartenreservierungen unter Telefon: 08153 / 36 41
Der Flyer zum 5. Hochstadter Stier zum Download (PDF)
Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem
Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe
wird jetzt zum fünften Mal der Lyrikpreis »Hochstadter Stier« verliehen. Erstmals
gibt es neben dem »Publikumspreis« auch einen »Jurypreis«. Die Gewinner erhalten
je eine Bronze-Stier-Miniatur des Bildhauers Vincent Mitzev. Gedichtclips und weitere Informationen zum »Hochstadter Stier« sind
unter www.dasgedichtclip.de sowie unter www.dasgedichtblog.de online abrufbar.
www.gasthof-schuster.de • www.dasgedicht.de
Rückblick: Poetische Matinée der Stadtbibliothek Saarlouis mit Anton G. Leitner und Andreas H. Drescher
Galerie
Diese Galerie enthält 4 Fotos.
Rückblick: Festwoche der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V., Leipzig
Galerie
Diese Galerie enthält 9 Fotos.
Rückblick: 20 Jahre DAS GEDICHT: Präsentation der Jubiläumsausgabe in Wien
Galerie
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2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“
Öffentliche Lesung
mit dem gefeierten Exil-Dichter Said
und Turmschreiber Anton G. Leitner.
25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Norwegen und Kanada präsentieren Poesie über Liebe, Glaube und Hoffnung.
Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung.
Samstag, 30. Januar 2010, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt
Eintritt (inklusive Buffet): € 16,
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon: 08153/36 41
Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 30. Januar 2010 erneut der Lyrikpreis „Hochstadter Stier“ verliehen. Der Gewinner erhält ein handbemaltes Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal. Das Motiv für den “Hochstadter Stier” wurde von der Künstlerin Rosemarie Zacher (Gauting) entworfen. Melanie Arzenheimer aus Eichstätt wurde 2009 vom Publikum zur ersten Siegerin des „Hochstadter Stiers“ gekürt.
Die Kandidaten:
25 Autorinnen und Autoren aus vier Ländern bewerben sich 2010 um den Lyrikpreis „Hochstadter Stier“, wiederum gestiftet von Michael Schuster.
Gedichte über Liebe, Glaube und Hoffnung lesen
Karin Alette (Düsseldorf),
Claudia Angerer (A-Mils),
Peter Borjans-Heuser (Duisburg),
Ulrike Brandl (München),
Katja Embacher (N-Oslo),
Isabelle Feix (Gilching),
Evelyn Fomm (Frankfurt am Main),
Beate Gruhn-Schießl (Gauting),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim P. Harms (Düsseldorf),
Eva Höcherl (Pliening),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Guido Luft (Ettlingen),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Konstanze Reupsch (Golm),
Wolfgang Richter (Düsseldorf),
Wilhelm Riedel (Groß-Zimmern),
Franziska Röchter (Verl),
Renate Schön (Augsburg),
Bettina Schultheiß (Wörth),
Andreas Schumacher (Walheim),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Stefan Schwarzmüller (Pirmasens),
Babette Werth (Berlin) und
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein).
Die vorgetragenen Gedichte loten alle Tiefen der Existenz aus. Sie dienen als Wortbojen und poetische Navigationshilfen.
Die Mentoren:
Said (*1947) kam als Student aus Teheran nach München. Sein Einsatz für die Demokratie verwehrte ihm die Rückkehr ins Persien der Schah-Ära. Auch der Wechsel zum Mullah-Regime änderte nichts an Saids Exil-Situation. Er lebt bis heute in München. Said war Präsident des deutschen PEN. Der SWR schwärmt vom „unvergleichlichen Lyriker Said“, dessen Gedichte „in ihrer poetischen Schönheit den Leser tief ergreifen und betören“. Sein Werk erscheint bei C. H. Beck.
Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die renommierte Zeitschrift DAS GEDICHT heraus. Seine Lyrik aus 25 Jahren ist im Band „Im Glas tickt der Sand“ versammelt. Bislang edierte Leitner über 30 Anthologien, zuletzt „power“, „relax“ und „smile“ (dtv). Im Herbst 2009 wurde er in den Kreis der Münchner Turmschreiber berufen.
Im literarischen Schaffen von Said und Anton G. Leitner spielt die Frage nach dem Woher und Wohin des Menschen eine zentrale Rolle. Als Auftakt zum 2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ präsentieren sie eigene Gedichte zur Sinnsuche.




