Deutschlandradio Kultur (DLR) hat Anton G. Leitner eingeladen, in der Sendung »Lesart« für die Rubrik »Originalton« drei Beiträge zu produzieren. Er spürt darin dem Lockpotential der Poesie nach und hat Dichter und ihre Gedichte auf die Einsetzbarkeit in der Verführungskunst geprüft. Sie haben ihm amüsante Anekdoten und erotische Zauberverse verraten. Sein Weg führte ihn dabei vom Münchner Lyrik Kabinett in den Gasthof Schuster zum »Hochstadter Stier« sowie nach Bielefeld und zurück nach Oberbayern an den heimischen Kamin des Musikkabarettisten und Lyrikers Josef Brustmann.
Wenn Sie diese Beiträge für den ARD-Hörfunk auf Deutschlandradio Kultur hören möchten, können Sie das am Montag, 9.3.2015, Dienstag, 10.3. sowie am Mittwoch, 11.3. zwischen 10:07 Uhr und 11 Uhr in der Sendung »Lesart« tun. Am Donnerstag, den 11.3.2015 ist Anton G. Leitner zwischen 10:07 Uhr und 11 Uhr auf der Lesart-Bühne von Deutschlandradio Kultur bei der Leipziger Frühjahrsbuchmesse (Glashalle, Stand 12) on air, um die vierte Folge live zu präsentieren. Leitner wirbt auf der Messe am Stand von dtv auch für seine neue Anthologie »Gedichte für Reisende«.
Anton G. Leitners »Originaltöne« sind nach der Ausstrahlung auf www.deutschlandradiokultur.de/lesart auch als Podcast nachzuhören und werden als Abschrift auf der DLR-Website publiziert.
Hier finden Sie die einzelnen Folgen zum Nachhören und -lesen:
Wenn Verse locken (1): Das Gedicht im Liebeseinsatz (Sendung vom 09.03.2015)
Wenn Verse locken (2): Kann man mit Gedichten jemanden aufreißen? (Sendung vom 10.03.2015)
Wenn Verse locken (3): Vom Reiz des Rezitierens (Sendung vom 11.03.2015)
sowie bei Lesart live von der Leipziger Buchmesse am 12.03.2015 (ab ca. Min. 24:00)
Der „Hochstadter Stier“ ist los: Ein Dorf rückt ins Zentrum der Lyrikwelt
Am Samstag, den 31. Januar 2015 wird die 800-Seelen-Gemeinde Hochstadt (Weßling) zum Hauptdorf der deutschen Lyrik. Aus der ganzen Bundesrepublik und aus Italien reisen 26 Autorinnen und Autoren zum 7. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ nach Oberbayern. In diesem Jahr war der Andrang der Bewerber besonders groß und nicht alle Interessenten konnten einen Startplatz ergattern. Die Kandidaten konkurrieren mit jeweils einem Gedicht rund um die Elemente „Feuer, Wasser, Luft und Erde“ im Gasthof Schuster um den Publikums- sowie den Jurypreis „Hochstadter Stier 2015“.
Die Jury setzt sich aus drei unabhängigen Literaturexperten zusammen. Dr. Erich Jooß (Vorsitzender des Bayerischen Medienrates) leitet nunmehr im dritten Jahr die Jury des Wettbewerbes um den „Hochstadter Stier“ als Sprecher. Als Beisitzer in der Jury fungieren seine Münchner Lyrikerkollegen Dr. Birgit Müller-Wieland und Dr. Ludwig Steinherr. Die Stifter der beiden Hauptpreise (Publikumspreis: Gasthof Schuster; Jurypreis: Zeitschrift „Das Gedicht“) haben den international renommierten Bildhauer Prof. Josef Henselmann beauftragt, die diesjährigen Stier-Bronzen zu schaffen.
Die öffentlichen Lesungen mit Zuschauer- und Juryabstimmung, Preisverleihung sowie Literaturfestbuffet beginnen um 19:30 Uhr. Das Literatur-Event wird auch in diesem Jahr von der Weßlinger Ärztin Dr. med. Felizitas Leitner moderiert. Die beiden Mentoren des „Hochstadter Stiers 2015“, Sabine Zaplin und Anton G. Leitner, eröffnen die Veranstaltung mit dem Vortrag eigener Werke. Als besonderer Gast zündet Verskabarettist und Physikprofessor Georg „Grög!“ Eggers mit Wortwitz ein Feuerwerk der Elemente.
7. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“
Öffentliche Lesungen am Samstag, 31. Januar 2015
(Beginn: 19:30 Uhr; Einlass ab 18.30 Uhr)
mit den Mentoren Sabine Zaplin und Anton G. Leitner
sowie 26 Kandidatinnen und Kandidaten.
Juroren: Dr. Erich Jooß, Dr. Birgit Müller-Wieland,
Dr. Ludwig Steinherr
Eintritt (inkl. Literaturfestbuffet):
Tisch: € 24,- / Reihe: € 18,-
Telefonische Kartenreservierungen:
0 81 53 / 36 41 (Gasthof Schuster)
Ort: Gasthof Schuster, Am Drössel 5,
82234 Weßling / Hochstadt
Der Flyer zum 7. Hochstadter Stier zum Download (PDF)
Die Kandidaten
26 Autorinnen und Autoren bewerben sich um den »Publikumspreis Hochstadter
Stier« sowie um den »Jurypreis Hochstadter Stier«, die vom Gasthof Schuster und
von der Zeitschrift DAS GEDICHT gestiftet werden.
Poesie der Elemente lesen
Birgit Bodden (Aachen),
Harald Dern (Wiesbaden),
Babette Dieterich (Stuttgart),
Claus-Werner Dreessen (Hamburg),
Ilse Egel (Freiburg im Breisgau),
Evelyn Fomm (Frankfurt am Main),
Judith Hennemann (Frankfurt am Main),
Gabriele Hoeltzenbein (Oldenburg),
Carmen Jaud (Augsburg),
Katja John (Leinburg-Weißenbrunn),
Hans-Werner Kube (Witten),
Holger Küls (Verden),
Jo Lenz (Berlin),
Verena Liebers (Bochum),
Johanna Mückain (Nürtingen),
Jörg Neugebauer (Neu-Ulm),
Andreas Peters (Bad Reichenhall),
Uta Regoli (Ferrara, Italien),
Karl-Heinz Reimeier (Grafenau),
Wolfgang Richter (Düsseldorf),
Renate Schön (Augsburg),
Gerold Sedlmayr (Kamen),
Sulamith Sommerfeld (Hollern-Twielenfleth),
Martin Strauss (Echterdingen),
Anna Voltz (Dießen am Ammersee),
Jürgen Weing (Kißlegg)
Anton G. Leitner und Sabine Zaplin lesen: Gedichte und Geschichten von der fernen Nähe
… im Rahmen der Ausstellung „Künstlerbücher“ in der Reihe „nah – fern“ in der Schalterhalle des Historischen Bahnhofs Starnberg am See tragen die beiden Schriftsteller Anton G. Leitner und Sabine Zaplin am 12. Dezember 2014 lyrisch Pikantes aus eigenen Texten vor. Beginn 19 Uhr.
Sabine Zaplin und Anton G. Leitner haben sich vor 25 Jahren in der „Initiative Junger Autoren“ (IJA) in München kennengelernt und arbeiten seit ihren Zeiten bei der IJA zusammen.
Sabine Zaplin ist in Herford geboren und in Bielefeld aufgewachsen. Seit dem Studium der Literaturwissenschaften in München und einigen Berufsjahren an verschiedenen Theatern arbeitet sie als Freie Autorin und Journalistin. Sie lebt mit ihrer Familie in Gauting. Von Sabine Zaplin sind bislang drei Romane erschienen. Sie alle besitzen einen engen Bezug zum Landkreis Starnberg, zum See, zu den Menschen – der Lebensort der Schriftstellerin fließt immer wieder in ihr Werk ein. Sie liest „Nah“-Passagen aus ihren Romanen „Königskinder“ und „Alle auf Anfang“, die am Starnberger See und seiner Umgebung spielen.
12.12.2014, 19 Uhr
Gedichte und Geschichten von der fernen Nähe
Lesung mit Anton G. Leitner und Sabine Zaplin
Musik: Stefanie Böhm (Gitarre)
Schalterhalle im Historischen Bahnhof Starnberg am See
Bahnhofplatz 5, 82319 Starnberg
DAS GEDICHT 22 und der Anton G. Leitner Verlag in der Presse
Liebe Besucherinnen und Besucher,
während der aktuelle Band 22 von DAS GEDICHT »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt« kürzlich mit dem Auftritt von 34 Dichter-Kolleginnen und -Kollegen seine Premiere im Münchner Literaturhaus feierte und die Auslieferung der druckfrischen Ausgabe in vollem Gang ist, freue ich mich zusätzlich über die Medienpräsenz der letzten Tage und Wochen.
Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung habe ich über die notwendige Umstrukturierung meines gleichnamigen Verlags vom Print- auf den Multimediabereich gesprochen.
Und am Tag der Premiere von DAS GEDICHT Bd. 22 standen Hellmuth Opitz, der Mitherausgeber von »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt«, und ich im BR-Gespräch mit Knut Cordsen Rede und Antwort zu unserer gemeinsamen Ausgabe rund um Dinggedichte.
Zusammen mit meinem kleinen Team stehe ich seit Tagen am Packtisch und helfe beim Versand unserer neuen Ausgabe. Das bringt auch unseren Kreislauf in Schwung (»Der Swing vom Ding«). Wir sind gespannt auf weitere Resonanz und Anregungen.
Mit herzlichen Grüßen aus Weßling
vom Packtisch,
Ihr Anton G. Leitner
Rückblick: Lesung und Buchpräsentation »Über den Dächern das Licht« in München
Am Freitag, 18. Juli 2014, fand die Buchpräsentation zu Klára Hůrkovás deutsch-tschechischer Anthologie »Über den Dächern das Licht« im Münchner Caveau statt. Es war ein gelungener, stimmungsvoller Abend mit Lesungen von und mit Klára Hůrková (Herausgeberin und Übersetzerin), Birgit Bodden, Andrea Heuser, Anton G. Leitner und Ludwig Steinherr. Einige Impressionen dieses Abends möchte ich Ihnen heute präsentieren:
- Jürgen Bulla
- Klára Hůrková
- Klára Hůrková
- Birgit Bodden
- Anton G. Leitner
- Anton G. Leitner und Klára Hůrková
- Andrea Heuser und Klára Hůrková
- Ludwig Steinherr
- Birgit Bodden und Felizitas Leitner
- Birgit Bodden und Felizitas Leitner
Gedicht und Film im Biergarten: Ein Open-Air-Erlebnis im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals 2014 (2)
Die Hauptdarstellerin des Kultfilms »Out of Rosenheim«, Marianne Sägebrecht, kommt nach Hochstadt! Zusammen mit dem Musikkabarettisten Josef Brustmann und dem Weßlinger Lyrik-Urgestein Anton G. Leitner liest sie Verse rund ums Unterwegssein: Ein poetisches Roadmovie auf dem Dorf mit Einmaligkeitsfaktor.
Anschließend:
Out of Rosenheim
D / USA 1987, 104 Min., Regie: Percy Adlon, mit Marianne Sägebrecht, CCH Pounder,
Jack Palance, Christine Kaufmann u. a.
Nach einem Ehestreit strandet die Rosenheimerin Jasmin Münchgstettner allein in der kalifornischen Wüste. Im Lodenkostüm erreicht sie den Ort Bagdad, der nur aus einem heruntergekommenen Café mit angeschlossenem Motel und Tankstelle besteht. Hier trifft sie auf Brenda, die allein den Laden schmeißt. Nach ersten Berührungsängsten raufen sich beide Frauen zusammen und bringen das Café mit einer Zaubershow zu neuer Blüte. Weil ihr Touristenvisum abläuft, muss Jasmin aber zunächst nach Deutschland zurück. Bei ihrer Rückkehr nach Bagdad erhält sie einen Heiratsantrag, damit sie dauerhaft in den USA bleiben kann.
Ort: Gasthof Schuster, Biergarten
(Am Drössel 5, 82234 Hochstadt; bei schlechtem Wetter im Saal)
Termin: Donnerstag, 31.7.2014, Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: € 12,-
Infos und Ticketreservierung
Flyer zum Download (PDF)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist eine Kooperation des Fünf-Seen-Filmfestivals / Breitwand Kinos mit der Zeitschrift DAS GEDICHT. Mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.
www.Josef-Brustmann.de
Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er ist examinierter Jurist und lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen acht Lyrikbände, zuletzt »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«.
www.AntonLeitner.de und www.DasGedicht.de
















