DAS GEDICHT 22 und der Anton G. Leitner Verlag in der Presse

Liebe Besucherinnen und Besucher,
während der aktuelle Band 22 von DAS GEDICHT »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt« kürzlich mit dem Auftritt von 34 Dichter-Kolleginnen und -Kollegen seine Premiere im Münchner Literaturhaus feierte und die Auslieferung der druckfrischen Ausgabe in vollem Gang ist, freue ich mich zusätzlich über die Medienpräsenz der letzten Tage und Wochen.
Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung habe ich über die notwendige Umstrukturierung meines gleichnamigen Verlags vom Print- auf den Multimediabereich gesprochen.
Und am Tag der Premiere von DAS GEDICHT Bd. 22 standen Hellmuth Opitz, der Mitherausgeber von »Der Swing vom Ding. Die Lust am Objekt«, und ich im BR-Gespräch mit Knut Cordsen Rede und Antwort zu unserer gemeinsamen Ausgabe rund um Dinggedichte.
Zusammen mit meinem kleinen Team stehe ich seit Tagen am Packtisch und helfe beim Versand unserer neuen Ausgabe. Das bringt auch unseren Kreislauf in Schwung (»Der Swing vom Ding«). Wir sind gespannt auf weitere Resonanz und Anregungen.
Mit herzlichen Grüßen aus Weßling
vom Packtisch,
Ihr Anton G. Leitner

Rückblick: Lesung und Buchpräsentation »Über den Dächern das Licht« in München

Am Freitag, 18. Juli 2014, fand die Buchpräsentation zu Klára Hůrkovás deutsch-tschechischer Anthologie »Über den Dächern das Licht« im Münchner Caveau statt. Es war ein gelungener, stimmungsvoller Abend mit Lesungen von und mit Klára Hůrková (Herausgeberin und Übersetzerin), Birgit Bodden, Andrea Heuser, Anton G. Leitner und Ludwig Steinherr. Einige Impressionen dieses Abends möchte ich Ihnen heute präsentieren:

Gedicht und Film im Biergarten: Ein Open-Air-Erlebnis im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals 2014 (2)

Die Hauptdarstellerin des Kultfilms »Out of Rosenheim«, Marianne Sägebrecht, kommt nach Hochstadt! Zusammen mit dem Musikkabarettisten Josef Brustmann und dem Weßlinger Lyrik-Urgestein Anton G. Leitner liest sie Verse rund ums Unterwegssein: Ein poetisches Roadmovie auf dem Dorf mit Einmaligkeitsfaktor.
Anschließend:
Out of Rosenheim
D / USA 1987, 104 Min., Regie: Percy Adlon, mit Marianne Sägebrecht, CCH Pounder,
Jack Palance, Christine Kaufmann u. a.
Nach einem Ehestreit strandet die Rosenheimerin Jasmin Münchgstettner allein in der kalifornischen Wüste. Im Lodenkostüm erreicht sie den Ort Bagdad, der nur aus einem heruntergekommenen Café mit angeschlossenem Motel und Tankstelle besteht. Hier trifft sie auf Brenda, die allein den Laden schmeißt. Nach ersten Berührungsängsten raufen sich beide Frauen zusammen und bringen das Café mit einer Zaubershow zu neuer Blüte. Weil ihr Touristenvisum abläuft, muss Jasmin aber zunächst nach Deutschland zurück. Bei ihrer Rückkehr nach Bagdad erhält sie einen Heiratsantrag, damit sie dauerhaft in den USA bleiben kann.
Ort: Gasthof Schuster, Biergarten
(Am Drössel 5, 82234 Hochstadt; bei schlechtem Wetter im Saal)
Termin: Donnerstag, 31.7.2014, Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: € 12,-
Infos und Ticketreservierung
Flyer zum Download (PDF)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist eine Kooperation des Fünf-Seen-Filmfestivals / Breitwand Kinos mit der Zeitschrift DAS GEDICHT. Mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Josef Brustmann. Foto: Dietrich Mittler

Josef Brustmann. Foto: Dietrich Mittler

Josef Brustmann wurde 1954 in Teisendorf als das achte von neun Kindern einer mährischen Flüchtlingsfamilie geboren. Er wurde bekannt als Mitglied der Kabarettmusikgruppe »Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn« (1991 bis 2001) sowie der Gruppe »MonacoBagage«. Seit August 2004 ist er auch als Solokabarettist unterwegs, u. a. mit einem eigenen Programm bei der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft«. 2010 entwickelte er die CD »Sterbelieder fürs Leben« zusammen mit Marianne Sägebrecht und Andy Arnold. Seit 2010 widmet er sich zusätzlich intensiv der Lyrik. Sein erster Gedichtband »Zinkleim« erschien im Schweizer Verlag »SchwarzHandPresse«. 2011 verlegte der österreichische Thurnhof-Verlag weitere Gedichte mit Illustrationen der Wiener Künstlerin Käthe Schönle.
www.Josef-Brustmann.de


Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath


Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er ist examinierter Jurist und lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen acht Lyrikbände, zuletzt »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«.
www.AntonLeitner.de und www.DasGedicht.de

Lesung und Buchpräsentation: Über den Dächern das Licht – Nad střechami světlo. Eine deutsch-tschechische Anthologie mit Lyrik und Kurzprosa.

Es lesen: Klára Hůrková (Herausgeberin und Übersetzerin), Birgit Bodden, Andrea Heuser, Anton G. Leitner und Ludwig Steinherr
Deutsch-Tschechiche Lesung aus Über den Dächern das Licht – Nad střechami světlo
Freitag, 18. Juli 2014
Caveau, Tengstr. 25, München
Die neue deutsch-tschechische Anthologie mit Lyrik und Kurzprosa ist im Februar 2014 im Prager Verlag Dauphin erschienen und hatte ihre tschechische Premiere (eine Lesung mit 15 Autoren aus Tschechien und Deutschland) im April 1014 in dem Künstler-Café (A)void Floating Gallery auf der Moldau in Prag.
Die Anthologie versammelt Texte von 22 tschechischen und 22 deutschen Gegenwartsautoren, die das moderne, vorwiegend urbane Alltagsleben in den beiden Ländern sowie deren gemeinsame mitteleuropäische Tradition thematisieren. Alle Texte sind zweisprachig, deutsch und tschechisch, erschienen.
Die Lesung ist ebenfalls zweisprachig, ausgewählte Texte werden in der tschechischen Übersetzung vorgetragen.
»Nad Střechami Světlo | Über den Dächern das Licht« von Klára Hůrková (Hrsg.)Über den Dächern das Licht – Nad střechami světlo. Eine deutsch-tschechische Anthologie
mit Lyrik und Kurzprosa.
Ausgewählt und übersetzt von Klára Hůrková.
llustrationsfotos Lenka Mrázková.
Dauphin, Praha 2014. ISBN 978-80-7272-505-2
Zur Rezension auf dasgedichtblog

Gedicht und Film im Biergarten: Ein Open-Air-Erlebnis im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals 2014 (1)

Die drei Münchner Turmschreiber Melanie Arzenheimer, Anton G. Leitner und Wolfgang Oppler lesen gesalzene Gedichte voller deftigem, bajuwarischen Humor. Viele ihrer Verse nähern sich im Dialekt der hügeligen bayerischen Seen- und Seelenlandschaft an. Für Zugereiste gibt es Übersetzungen ins Hochdeutsche.
Anschließend:
Die Scheinheiligen
D 2001, 79 Min., Regie: Thomas Kronthaler, mit Maria Singer, Johannes Demmel,
Michael Emina, Andreas Lechner u. a.
»Die Scheinheiligen« ist ein satirischer Heimatfilm von Thomas Kronthaler. Die Komödie
rund um die Errichtung eines Schnellrestaurants am Irschenberg zeigt die bayerische
Vetternwirtschaft, wie sie allerorten blüht und gedeiht. Der alten Bäuerin Magdalena
Trenner gehört ein Grundstück in Autobahnnähe, auf dem die Gemeinde zur Sanierung
der maroden Ortsfinanzen die Grillstation plant. Mit Hilfe eines hinterkünftigen Holzschnitzers,
eines Asylbewerbers und unterstützt von den örtlichen Pfadfindern gelingt es ihr, den
Bürgermeister und seine Spezln in Schach zu halten.
Ort: Gasthof Schuster, Biergarten
(Am Drössel 5, 82234 Hochstadt; bei schlechtem Wetter im Saal)
Termin: Samstag, 26.7.2014, Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: € 12,-
Infos und Ticketreservierung
Flyer zum Download (PDF)
Die Reihe »Gedicht und Film« ist eine Kooperation des Fünf-Seen-Filmfestivals / Breitwand Kinos mit der Zeitschrift DAS GEDICHT. Mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Starnberg.

Melanie Arzenheimer. Foto: Volker Derlath

Melanie Arzenheimer. Foto: Volker Derlath

Melanie Arzenheimer wurde 1972 in Eichstätt / Bayern geboren, wo sie heute noch wohnt. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung der espresso Mediengruppe in Ingolstadt. Darüber hinaus arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Hörfunkmoderatorin. 2009 wurde sie mit dem ersten Lyrikpreis »Hochstadter Stier« ausgezeichnet. Bislang erschienen von ihr zwei Gedichtbände in der Reihe Poesie 21: »Die Frisuren der Lemuren« (2008) sowie »Unter Spezln« (2012).
www.MelanieArzenheimer.de


Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath


Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er ist examinierter Jurist und lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT, die 2012 in München ihren 20. Geburtstag feierte. Von ihm erschienen acht Lyrikbände, zuletzt »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte« (2011). Bislang gab er über 35 Anthologien heraus, u. a. im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), bei dtv / Hanser, Reclam, Eichborn, Artemis & Winkler, Chrismon und anderen Premium-Verlagen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen und dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg. Anton G. Leitner ist Mitglied der »Münchner Turmschreiber« und der »Karl-Valentin-Gesellschaft«.
www.AntonLeitner.de und www.DasGedicht.de


Wolfgang Oppler. Foto: Volker Derlath

Wolfgang Oppler. Foto: Volker Derlath

Wolfgang Oppler wurde 1956 in Rosenheim geboren. Noch während seiner Schulzeit in München wurde er in den Friedl Brehm-Kreis aufgenommen. Als Jurist war er bis 2011 Syndikus einer Bank.Als Schriftsteller verfasst Wolfgang Oppler Gedichte, Kurzgeschichten sowie Puppentheaterstücke für Kinder und Erwachsene. Sein Gedichtbände »Vaschdeggsdal« (1976) sowie »Fangamandl« (1979) sind im Friedl Brehm-Verlag, Feldafing, erschienen. 2007 wurde Wolfgang Oppler er zu den Münchner Turmschreibern berufen

Deutsche Lyriker-Elf kommentiert die Fußball WM 2014 online – aus Weßling

»Eine Anthologie zur Fußball-Weltmeisterschaft funktioniert nicht: Denn diejenigen, die sich für Fußball interessieren, lesen keine Gedichte«, sagte mir eine Cheflektorin eines großen Verlagshauses, als ich ihr vor zwei Jahren eine solche Sammlung zur WM 2014 vorschlug. Weil ich es genauer wissen wollte, entschloss ich mich, die Probe aufs Exempel zu machen und lud ich den jungen Münchner Lyriker Jan Eike-Hornauer ein, für dasgedichtblog.de, das Internettagebuch meiner Zeitschrift DAS GEDICHT, eine gemischte Dichter-Elf von Poetinnen und Poeten aus ganz Deutschland aufzustellen. Die Lyriker-Elf sollte möglichst zeitnah, also fast »live«, einzelne Spiele der Fußball-WM 2014 in Versen kommentieren, außerdem auch Randerscheinungen rund um die WM poetisch beleuchten. Jeder mitspielende Dichter musste sich lediglich verpflichten, mindestens ein Gedicht zur WM 2014 abzuliefern.
Bereits nach wenigen Tagen ist das Ergebnis erstaunlich: 24 Folgen mit Fußballgedichten zur WM konnten bereits erscheinen und mehrere tausend Zugriffe auf dasgedichtblog.de bzw. auf die öffentliche Fanseite von DAS GEDICHT bei Facebook sind doch schon ein respektables Vorrundenergebnis? Vor allem nach dem ersten Deutschlandspiel gerieten unsere Lyrik-Seiten zur Fußball WM 2014 im Internet wegen Überlastung an ihre Kapazitätsgrenzen.
Ist die These der Lektorin also bereits innerhalb weniger Tage widerlegt? »Ich schaue mir die Spiele nur auf Eurem Blog an«, kommentiert ein Blog-Leser am heutigen Freitag, den 20. Juni 2014 einen geteilten Fußballgedicht-Link. Ich bin jedenfalls schon ziemlich gespannt, wie es in den nächsten Tagen weitergeht mit unserer Dichter-Elf zur WM unter der Spielleitung von Jan-Eike Hornauer – und natürlich auch mit der WM selbst.
Wer sich die folgenden Verskommentare unserer Dichter-Elf zur WM anschaut, wird sehen, dass sich angenehm vom peinlichen »Boah ey«-Journalismus einzelner deutscher WM-Fernsehjournalisten unterscheiden, allen voran ZDF-Sportstudio-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, man denke nur an ihr peinliches Füßlein-Plantsch-Interview mit Lukas Podolski aus dem WM-Hauptquartier der deutschen Mannschaft …
Vom Leder gezogen
Verskommentare der deutschen Lyriker-Elf von dasgedichtblog.de zur Fußball WM 2014 in Brasilien:
Imma wenna Fuaßboi schaugt von Anton G. Leitner, Weßling (Folge 24)
»Hans Karl, König von Spanien, versucht vor dem sauwichtigen Spiel gegen Chile seine Mannschaft unter Druck zu setzen, die sich aber für so blöd nun wieder auch nicht verkaufen lässt« von Michael Augustin, Bremen (Folge 20)
Deutschland – Portugal von Jan-Eike Hornauer, München (Folge 19)
Messias von Franziska Röchter, Verl / NRW (Folge 18)
Das kickt – ein Thomas-Müller-Gedicht von Alex Dreppec, Darmstadt (Folge 13)
Aus der Reihe »Verlierer« heute: Rooney von Hellmuth Opitz, Bielefeld (Folge 11)
In letzter Sekunde (zum Spiel Schweiz – Ecuador) von Melanie Arzenheimer, Eichstätt (Folge 10)
Finale Prognose von Michael Hüttenberger, Darmstadt (Folge 1)